Need for Speed: Shift - Xbox 360

Rennspiel  |  Release: 17. September 2009  |  Publisher: Electronic Arts  |  auch für: PlayStation 3 PSP PC
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Need for Speed: Shift - Test im Test

Test für PlayStation 3 und Xbox 360

Need for Speed riskiert den Neuanfang: Ist Need for Speed: Shift ein Kandidat für die Pole Position oder eher für den Schrottplatz?

Von Tobias Veltin |

Datum: 15.09.2009


Need for Speed: Shift - Test : Überraschungen ist man als Spieler von der Need for Speed-Serie ja eigentlich gewohnt. Schon oft wurden die Rennszenarien der Rennspielreihe im Laufe der Jahre geändert, über den Haufen geworfen und neu poliert. Wo man sich eben noch mit Polizeiautos wilde Verfolgungsjagden auf Landstraßen lieferte, drehte man plötzlich auf abgesteckten Rennkursen seine Runden. Wiederum eine Veränderung später begab man sich in den dunklen Racing-Untergrund, schraubte an seinen tiefer gelegten Karossen und lieferte sich illegale nächtliche Duelle. Zuletzt erkundete man eine frei befahrbare Metropole, doch richtig überzeugt und glücklich waren die Spieler mit diesem Konzept wohl nicht. Und so verwundert es nicht, dass es Zeit für einen erneuten Neuanfang ist -- Überraschung eben. Need for Speed: Shift für die PlayStation 3, die Xbox 360 und die PSP wurde von Grund auf von einem komplett neuen Team (Slightly Mad Studios, GTR für PC) entwickelt und soll der Serie wieder zu altem Ruhm verhelfen. Unser Test zeigt: richtige Entscheidung!

Punktlastige Sternstunden

Need for Speed: Shift - Test : Die Grundausrichtung von Need for Speed: Shift ist klar: In einem schnellen Auto möglichst weit vorne über die Ziellinie fahren -- und zwar nicht in einer offenen Stadt, sondern auf »klassischen« Rennkursen. Herzstück des Titels ist der umfangreiche Karrieremodus. Eine großartige Geschichte dürft ihr allerdings nicht erwarten. Ihr setzt euch wie üblich den Helm eines talentierten jungen Rennfahrers auf und versucht, durch erfolgreiche Platzierungen und Punkte in der Weltrangliste weiter nach oben zu gelangen. Damit das auch klappt, baut Need for Speed: Shift auf Punkte und Sterne. Diese sind nämlich die »Währungen«, die ihr in den Rennen einsacken könnt. Sterne bekommt ihr hauptsächlich für gute Platzierungen. Fahrt ihr ganz oben auf das Treppchen, gibt es drei Sterne zur Belohnung, ein zweiter Platz dagegen bringt nur zwei. Durch bestimmte Aktionen wie gelungene Kurvenfahrten sammelt ihr zusätzlich Punkte. Die gibt es sowohl für aggressive Aktionen (wie das Abdrängeln oder Sperren eines Gegners) als auch für stilvolles Fahren (Windschatten, Ideallinie etc.). Für gewisse Gesamtzahlen gibt es dann Bonussterne. Das System erinnert ein wenig an das bekannte Kudos-Verfahren der Project Gotham-Serie und ist ähnlich motivierend, da der Spieler jederzeit gekitzelt wird, noch etwas mehr aus seinem Auto herauszuholen.

» Test-Video zu Need for Speed: Shift anschauen

Need for Speed: Shift - Test : Habt ihr eine gewisse Zahl an Sternen im Sack, schaltet ihr neue Bereiche der Karriere frei. Die Punkte dagegen summieren sich, steigern den Fahrerlevel und bescheren zum Beispiel auch Einladungen zu speziellen Events wie Markenmeisterschaften. Das sorgt für Abwechslung, da ihr nicht nur in Rundrennen unterwegs seid, sondern auch spezielle Events wie Driftrennen oder Fahrerduelle bestreiten müsst. Sehr cool: Punkte und Sterne verdient ihr in allen Shift-Modi, nicht nur in der Karriere. Ist euch beispielsweise danach, mit Freunden im Internet ein Ründchen zu drehen, wandern die dort erspielten Belohnungen ebenfalls auf euer Konto, was einen zusätzlichen Motivationsschub bedeutet.

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gigsen
#1 | 15. Sep 2009, 08:26
schon bei den ersten bildern und texten hab ich gewusst dass shift richtig geil wird :D
endlich wieder n gutes nfs!!
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Shad
#2 | 15. Sep 2009, 08:48
Zitat von gigsen:
schon bei den ersten bildern und texten hab ich gewusst dass shift richtig geil wird :D
endlich wieder n gutes nfs!!


Kann man geteilter Meinung sein. Ich meine ein Need for Speed: Hot Pursuit 2 ist ein richtig gutes NfS. Die alten Tugenden mit denen man ein NfS verbunden hat. Shift ist doch nix anderes als ein Racedriver Grid. Meine Meinung.
Ich hätte mir ein Need for Speed: Hot Pursuit 3 gewünscht. Verfolgungsjagden, Abkürzungen usw.
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Dubeliner
#3 | 15. Sep 2009, 09:38
Also ich kann mich da nur anschliessen. Ein weiteres Grand Tourismo, Racedriver Grid oder ähnliches hätte es nun wirklich nicht sein müssen. Warum geht man bei EA immer den weg des geringsten Risiko´s ?! Hauptsache die Quartalsbilanz stimmt anschliessend. Sicher ist das für ein Unternehmen wichtig, aber die NfS Serie wurde durch ganz bestimmte Tugenden zu dem was sie in den Herzen der Fan´s ist, und Realistisches Fahrverhalten, war da nicht drunter. Ich persöhnlich werde mein Geld lieber in GT 5 oder Forza 3 investieren, da weiss ich jedenfalls das ich ein ausgezeichnetes Fahrverhalten und einen entsprechend hohen Grad an Realismus bekomme. Bei Shift, hätte ich gerne wieder ein richtiges NfS in Händen gehalten, und keinen weiteren möchte gern Realismusracer. Schade drumm. Aber sowas ist man ja von EA gewohnt. Kaufen eine starke Marke oder Lizenz, und verhunzen die dann bis zum geht nicht mehr, mit jährlichen Updates, die einem als neues Spiel verkauft werden, um den Leuten damit Kohle aus den Taschen zu ziehen. In diesem Sinne.........

Greetz
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Jawshock
#4 | 15. Sep 2009, 10:38
Ich schließ mich meinem Vorredner an.
Sogar ich als großer NfS Fan,der eigentlich jeden Teil gespielt hat,sage bei Shift,NEIN!!!
Wird definitiv NICHT gekauft.
NfS war für mich immer ein reiner Arcade-Racer,davon ist Shift meilenweit entfernt.
Eine NfS-Sim können EA liebend gern behalten.Brauch ich nicht.
Und wenn NfS weiter auf Sim-Spuren wandelt,wird mit mir wohl einer der größten Fans,der Serie den Rücken keheren.
Schade drum,but R.I.P. NfS!!!!
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Mystery
#5 | 15. Sep 2009, 10:43
Ich sehe diesen Sim Schritt auch skeptisch.
Aber wenn es nicht zu krass ist ises von mir aus gesehen schon ok.

Die Besten Teile finde ich waren Underground, Underground2 und Most Wanted... dann gings bergab...
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StarFish
#6 | 15. Sep 2009, 16:13
Realistisches Fahrverhalten? Man lenkt über eine Mittelachse und driftet (egal mit welchem Auto) selbst bei eingeschalteten Fahrhilfen permanent. Das Spiel hätte Need For Speed DRIFT heißen müssen. Versteht mich nicht falsch. Für einen Arcaderacer ist der Titel gar nicht schlecht, aber auch nur ansatzweise das Wort Simulation und Realismus in den Mund zu nehmen ist einfach nur lächerlich. Keine Ahnung was die Tester hier geritten hat.
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madjonfan
#7 | 15. Sep 2009, 17:20
Zitat von Dubeliner:
Also ich kann mich da nur anschliessen. Ein weiteres Grand Tourismo, Racedriver Grid oder ähnliches hätte es nun wirklich nicht sein müssen. Warum geht man bei EA immer den weg des geringsten Risiko´s ?!


Weg des geringsten Risikos bei einer annähernd vollständigen Neuausrichtung der Serie?

Zitat von Dubeliner:
Aber sowas ist man ja von EA gewohnt. Kaufen eine starke Marke oder Lizenz, und verhunzen die dann bis zum geht nicht mehr, mit jährlichen Updates, die einem als neues Spiel verkauft werden, um den Leuten damit Kohle aus den Taschen zu ziehen.


Äh, NFS war meines Wissens bereits in Teil 1 ein Spiel von EA.
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KoukaKowla
#8 | 15. Sep 2009, 17:27
Also ich freu mich auf das Spiel Oo
Liegt vllt auch daran, dass ich so Rennspiele mag.
Das Ergebnis überrascht mich nicht.
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Project-2501
#9 | 15. Sep 2009, 19:43
Zitat von madjonfan:
Weg des geringsten Risikos bei einer annähernd vollständigen Neuausrichtung der Serie?


Ja!
Ganz einfach deswegen weil reine Arcade-Racer, wenn man den Verkaufszahlen glauben darf, schon seit einiger Zeit niemanden mehr interessieren (was mitunter auch daran liegt, dass schon lange kein richtig guter mehr gemacht wurde, aber das ist ein anderes Thema).
Mit einer guten Mischung spricht man mehr Leute an und danach richten sich dann auch die zu erwartenden Absatzzahlen. Somit ist das Risiko einer verkauftechnischen Gurke, die in den Regalen vermodert, geringer als wenn man nur auf ein spezifisches Genre eingeht (Arcade ODER Simulation).
Dass man durch die Neuausrichtung viele der alten Fans vergrault, kann man nicht als Risiko werten. Das haben sie immerhin schon mit Pro Street und Undercover geschafft. Und die waren sogar noch weit näher am Original als Shift.

Zitat von madjonfan:
Äh, NFS war meines Wissens bereits in Teil 1 ein Spiel von EA.


Dann isses ja noch schlimmer. Denn dann müssten ja gerade DIE wissen, was die Serie groß gemacht hat und was die Fans an ihr lieben.

-----

Aber jetzt muss ich auch mal über Shift meckern.

[CENTER][FONT="Verdana"][COLOR="White"][SI ZE="3"]Oh, mein Gott! Sie haben Need For Speed getötet![/SIZE][/COLOR][/FONT][/CENTER]

Hatte heute die Chance es im Laden anzuzocken (als Filialleiter hat man eben gewisse Privilegien ;) ).
Habe NfS2, Hot Pursuit 2 und Underground begeistert gespielt, aber von Shift wollte ich mich überraschen lassen, ungeachtet der Tatsache, dass das Produkt mit dem Namen nichtsmehr zu tun hat.

Kurz gesagt: Ich bin enttäuscht.
Das beginnt schon bei den eeeeeelend langen Ladezeiten (gefühlte 20-25 Sek.) vor jedem Rennen, die im GP-Test, warum auch immer, nur im Kommentar von Thomas Erwähnung finden. Ich fühlte mich schmerzhaft an Fuel erinnert.
Sobald dann mal wieder ein Bild eingeblendet, fragt man sich, was denn so lange Ladezeiten verursacht haben kann.
Die Renncrew, detailarme und schwach animierte Gestalten, wuselt in unscharfen Texturen um die Fahrzeuge vor einer ziemlich steril wirkenden Umgebung. Ernüchterung macht sich breit. Wenigstens bietet die Cockpitansicht einiges für´s Auge (was einem aber SPÄTESTENS seit Grid unf Dirt 2 nichtmehr sonderlich beeindruckt) bis die Ampel auf grün springt und man die Start/Ziel-Gerade entlangzieht.
Bei einem Blick in den Rückspiegel erinnert man sich zwangsläufig in "alte" PS2-Tage zurückversetzt, wenn man zusieht, wie keine 100m hinter dem Fahrzeug die gesamte Umgebung einfach verschwindet.
Hat man sich erstmal davon erholt stellt man fest, dass man sich trotz ausgeschalteter Fahrhilfen irgendwie auf den ersten Platz geschummelt hat, da der Gegner-KI auf mittlerer Stufe ein Sieg anscheindend nicht so wichtig ist.
Das Fahrverhalten ist mir auch ein Rätsel. Ganz klar simulationslastiger aber "arcadig" genug, dass sich bei einem BMW M3 E92 und einem Ford Ecort RS Cosworth in meiner ca. 30 min. Session kein bemerkenswerter Unterschied feststellen hat lassen. Zumindest nicht annähernd der Unterschied, den man bei diesen Wagen erwarten würde.
Und mit den "stabilen 30 Bildern pro Sekunde" ist dann spätestens in den Replays Schluss. Es ruckelt zwar nur manchmal und meistens nur sehr schwach aber es ruckelt. Bei der zwar nicht unbedingt hässlichen aber vergleichsweise eher schwachen Optik nicht wirklich nachzuvollziehen.
Generell wirkt die gesamte Präsentation gegenüber Genre-Konkurenten wie Dirt 2, Grid und PGR 4 etwas altbacken und lieblos.

Somit ist Shift schon als Rennspiel an sich bei mir unten durch.
Und, dass es bis auf den Namen auf dem Cover mit Need For Speed praktisch nichts mehr zu tun hat, kommt in letzter Instanz noch erschwerend hinzu. Somit wird sich EA meine ¬70,- wohl erst mit Brütal Legend verdienen.
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StarFish
#10 | 15. Sep 2009, 23:05
Zitat von Project-2501:

Aber jetzt muss ich auch mal über Shift meckern.

[CENTER][FONT="Verdana"][COLOR="White"][SI ZE="3"]Oh, mein Gott! Sie haben Need For Speed getötet![/SIZE][/COLOR][/FONT][/CENTER]

Hatte heute die Chance es im Laden anzuzocken (als Filialleiter hat man eben gewisse Privilegien ;) ).
Habe NfS2, Hot Pursuit 2 und Underground begeistert gespielt, aber von Shift wollte ich mich überraschen lassen, ungeachtet der Tatsache, dass das Produkt mit dem Namen nichtsmehr zu tun hat.

Kurz gesagt: Ich bin enttäuscht.
Das beginnt schon bei den eeeeeelend langen Ladezeiten (gefühlte 20-25 Sek.) vor jedem Rennen, die im GP-Test, warum auch immer, nur im Kommentar von Thomas Erwähnung finden. Ich fühlte mich schmerzhaft an Fuel erinnert.
Sobald dann mal wieder ein Bild eingeblendet, fragt man sich, was denn so lange Ladezeiten verursacht haben kann.
Die Renncrew, detailarme und schwach animierte Gestalten, wuselt in unscharfen Texturen um die Fahrzeuge vor einer ziemlich steril wirkenden Umgebung. Ernüchterung macht sich breit. Wenigstens bietet die Cockpitansicht einiges für´s Auge (was einem aber SPÄTESTENS seit Grid unf Dirt 2 nichtmehr sonderlich beeindruckt) bis die Ampel auf grün springt und man die Start/Ziel-Gerade entlangzieht.
Bei einem Blick in den Rückspiegel erinnert man sich zwangsläufig in "alte" PS2-Tage zurückversetzt, wenn man zusieht, wie keine 100m hinter dem Fahrzeug die gesamte Umgebung einfach verschwindet.
Hat man sich erstmal davon erholt stellt man fest, dass man sich trotz ausgeschalteter Fahrhilfen irgendwie auf den ersten Platz geschummelt hat, da der Gegner-KI auf mittlerer Stufe ein Sieg anscheindend nicht so wichtig ist.
Das Fahrverhalten ist mir auch ein Rätsel. Ganz klar simulationslastiger aber "arcadig" genug, dass sich bei einem BMW M3 E92 und einem Ford Ecort RS Cosworth in meiner ca. 30 min. Session kein bemerkenswerter Unterschied feststellen hat lassen. Zumindest nicht annähernd der Unterschied, den man bei diesen Wagen erwarten würde.
Und mit den "stabilen 30 Bildern pro Sekunde" ist dann spätestens in den Replays Schluss. Es ruckelt zwar nur manchmal und meistens nur sehr schwach aber es ruckelt. Bei der zwar nicht unbedingt hässlichen aber vergleichsweise eher schwachen Optik nicht wirklich nachzuvollziehen.
Generell wirkt die gesamte Präsentation gegenüber Genre-Konkurenten wie Dirt 2, Grid und PGR 4 etwas altbacken und lieblos.


Vollkommen richtig. Die Kritikpunkte gut zusammengefasst! So sehe ich das auch.
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Star Wars (Kinect) (Xbox 360), Microsoft
49,99 €
zzgl. 2,95 € Versand
bei Toys"R"Us
FIFA Street (Xbox 360), Electronic Arts
42,00 €
zzgl. 2,99 € Versand
bei HitFox
ANGEBOTE
PROMOTION

Details zu Need for Speed: Shift - Xbox 360

Plattformen: Xbox 360 PlayStation 3 PSP PC
Genre Sport
Untergenre: Rennspiel
Release D: 17. September 2009
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Slightly Mad Studios
Webseite: http://www.shift.needforspeed....
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Spiele-Logo: Download
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