Resident Evil: Operation Raccoon City - Xbox 360

3rd-Person-Shooter  |  Release: 23. März 2012  |  Publisher: Capcom  |  auch für: PlayStation 3
Seite 1 2   Fazit Wertung

Resident Evil: Operation Raccoon City im Test

Spaßbefreite Zombie-Quälerei

Im Test zu Resident Evil: Operation Raccoon City für PS3 und Xbox 360 können wir zwar rennen und gleichzeitig ballern. Der Koop-Spinoff wird dadurch aber nicht besser - auch wenn wir diesmal als böse Umbrella-Söldner spielen dürfen.

Von Tobias Veltin |

Datum: 20.03.2012


Zum Thema » Test-Video zu Raccoon City Kommentierte Spielszenen & Fazit Die folgende Situation gab es bei unserem Test zu Resident Evil: Operation Raccoon City ständig: Zombies brechen torkelnd durch die Tür und schwanken stöhnend auf uns zu. Die ersten Monster fressen kein Menschenfleisch, sondern Blei aus unserer blitzartig hochgerissenen Waffe.

Exklusiver Xbox-DLC
Xbox 360-Spieler erhalten beim Kauf von Operation Raccoon City einen Code mit dem Zugang zum Nemesis-Modus, den man exklusiv auf der Microsoft-Konsole spielen kann. Außerdem hat Capcom bereits einen ersten DLC angekündigt, der am 11. April für beide Konsolen erscheinen wird. Darin kann man in die Rolle eines Spec-Ops schlüpfen und bekommt es mit dem Nemesis zu tun.

Doch die Flut der Angreifer reißt nicht ab. Wir schleudern eine Granate, Zombies fliegen durch die Luft. Die übrigen wankenden Gestalten erledigen wir mit der Pistole. Endlich Ruhe! Doch wir sind sicher, dass die nächste Horde schon hinter der nächsten Ecke wartet.

Left 4 Resi

Spiele wie Left 4 Dead haben launiges Koop-Zombiegeballer populär gemacht. Jetzt wagt sich Capcom mit der mächtigen Resident Evil-Lizenz in ähnliches Territorium. Handlungsort ist mal wieder Raccoon City – und das Spiel trägt den wenig kreativen Titel Operation Raccoon City.

Der Ausbruch des gefährlichen T-Virus ist gerade auf dem Höhepunkt, als der Umbrella-Konzern (verantwortlich für den Schlamassel) bemerkt, dass man für die Zombiekatastrophe ja eventuell zur Verantwortung gezogen werden könnte. Jetzt heißt es also: Beweise vernichten. Und da die Konzernbosse sich nicht selbst die Finger schmutzig machen wollen, schicken sie kurzerhand den Umbrella Security Service (U.S.S.), um sämtliche Beweise zu vernichten.

Resident Evil: Operation Raccoon City : Lupo ist die Anführerin der Wolfpack-Einheit.

Lupo
Lupo ist die Anführerin der Wolfpack-Einheit.

Das U.S.S.-Team (alias »Wolfpack«) ist immer zu viert unterwegs, am Anfang muss man sich für einen Kämpfer entscheiden. Insgesamt gibt es sechs Charaktere zur Auswahl, von denen jeder andere Waffen und Fertigkeiten mitbringt.

Da gibt es zum Beispiel den bulligen Beltway, der über zusätzliche Panzerung und dank seiner Schrotflinte auch über viel Feuerkraft verfügt. Vector ist ein Meister der Aufklärung und verdeckter Operationen, wogegen Bertha eher die Rolle einer wehrhaften Sanitäterin zukommt. Wenn man den eigenen Charakter und drei weitere Teammitglieder ausgewählt hat, geht es los.

Resident Evil: Operation Raccoon City : Das Deckungssystem funktioniert ordentlich, die Steuerung weniger. Das Deckungssystem funktioniert ordentlich, die Steuerung weniger. Operation Raccoon City lässt den Spieler nach und nach verschiedene Missionen bewältigen. Mal muss man eine Probe aus einem Labor wiederbeschaffen, mal Störsender an Generatoren anbringen. Insgesamt sechs Kapitel gibt es, eine zusammenhängende Geschichte mit Zwischensequenzen (die trotzdem in überschaubarer Zahl vorkommen) dagegen nicht.

In den schlauchartigen Levels löst das Wolfpack immer wieder kleine Teilaufgaben, wie zum Beispiel die Zerstörung eines Servers oder das Beschaffen bestimmter Schlüssel. Und in den dunklen Ecken der Areale warten natürlich Haufen von Zombies und gegnerischen Soldaten auf Frischfleisch.

Optionen? Viele! Spaß? Wenig!

Die bekämpft man natürlich nicht mit bösen Blicken, sondern mit einer ganzen Reihe von Bleipusten. Über mehr als zehn davon (Schrotflinten, MGs oder Maschinenpistolen) stolpert man im Spielverlauf, außerdem gibt’s mehrere Granatensorten, die ganze Pulks von Gegnern anzünden, blenden oder wegsprengen.

Zudem setzt jedes U.S.S.-Mitglied Spezialfähigkeiten ein, was eine Prise Taktik in den ansonsten stark actionorientierten Spielverlauf streut. Spectre ruft zum Beispiel eine Karte auf und lässt sich Infizierte anzeigen, Four Eyes dagegen steuert einen Zombie fern und greift mit ihm andere Untote an.

Resident Evil: Operation Raccoon City
Zu viert legen wir uns mit einem Bossmonster an. Das sieht allerdings spannender aus, als es ist.

Am Ende jeder Mission gibt’s Erfahrungspunkte, die man dann in neue Waffen und Upgrades (wie zum Beispiel Feuermunition) investiert. Klingt alles nach Spaß? Weit gefehlt: Besonders im Einzelspieler-Modus macht das alles schlicht und ergreifend wenig Spaß.

Die Schießereien haben sich nach kurzer Zeit abgenutzt, die Steuerung reagiert äußerst hakelig, und der immerwährende Wechsel zwischen Schusswechseln und (simplen) Missionszielen ist ziemlich ermüdend.

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juicebrother
#1 | 20. Mrz 2012, 19:22
Man, das klingt ja echt nicht gerade so, als ob sich slantsix hier mit Ruhm bekleckern wuerden...
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poradinho
#2 | 20. Mrz 2012, 19:38
yeah ... Die Entwickler bringen nur noch unfertigen und aufgewärmten scheiss raus...Früher hat Viedeospielen deutlich mehr Spass gemacht.
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marcusfenix
#3 | 20. Mrz 2012, 20:06
Für mich war schon bei der Ankündigung klar, dass das Spiel maximal mittelmäßig werden würde. Und (leider) habe ich anscheinend recht behalten...
So langsam aber sicher geht die komplette Serie echt den Bach runter. Nach dem (imho) katastrophalen fünten Teil, kommt hier der nächste Schuss in den Ofen. Revelations ist zwar ziemlich gut, aber ich mache mir irgendwie schon Sorgen, dass Teil 6 in die gleiche Spalte wie der Vorgänger hauen wird...
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Emperor777
#4 | 20. Mrz 2012, 20:07
Ich kanns nicht oft genug betonen, man hörth die ganzen Entwickler jammern wegen den Gebrauchtspiele markt bla bla...aber anstatt zu jammern macht mal ordentliche bugfreie Produkte, ihr seid alles unfähige säue aber da muss man ausfallend werden.

Was hat Capcom überhaupt seit Resident Evil 5 zustande bekommen, nichts absolut nichts lost planet 2, bionic commando, dark void, dead rising zwei, alles kacke von a bis z
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Nohohon
#5 | 20. Mrz 2012, 20:40
Man kann auch schnellen Preisverfall hoffen, dann wäre ein Kauf durchaus denkbar.
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ZKilla
#6 | 20. Mrz 2012, 21:11
na toll....
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Dorument
#7 | 20. Mrz 2012, 21:12
Dieser Titel wird der Resident Evil serie nicht gerecht na irgendwie habe ich mir schon gedacht das aus dem spiel nichts wird oder zumindest kein hit wird so kann ich mir das Geld vorerst sparen und hoffen das Resident Evil 6 zu den Wurzel zurückkehrt.
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SirSheldon
#8 | 20. Mrz 2012, 21:35
Zitat von Emperor777:
Ich kanns nicht oft genug betonen, man hörth die ganzen Entwickler jammern wegen den Gebrauchtspiele markt bla bla...aber anstatt zu jammern macht mal ordentliche bugfreie Produkte, ihr seid alles unfähige säue aber da muss man ausfallend werden.

Was hat Capcom überhaupt seit Resident Evil 5 zustande bekommen, nichts absolut nichts lost planet 2, bionic commando, dark void, dead rising zwei, alles kacke von a bis z


Das Problem ist eher bei generell jedem (Japanischen) Dev das sie den Westen aka die USA supporten wollen.
Man outsourced Spiele weil man denkt die können es besser mit ihrer westlichen Mentalität.

Die Entwickler verstehen nicht das die Leute die sie erreichen wollen nichts anderes außer Halo,CoD usw spielen wollen.Selbst wenn sie 1:1 eins von diesen Spielen kopieren,diese Spieler wird es nicht interessieren...NIEMALS
Hingegen wartet ihre Fanbase die länger als 3 Jahre spielt sehnsüchtig auf Spiele die die Qualität von damals halten weil diese wollen auch nicht wirklich viel anderes.
Im Endeffekt kriegt keiner das was er will und die Devs wundern sich was blos los ist und ob ihre Sachen einfach nicht mehr bei den Fans kommen.
Anstatt aber wieder auf die alten Formeln zu setzen damit man wieder die Millionen von Leuten in ihrer Fanbase versorgt wird man lieber weiter versuchen die "Call of Duty" Generation(Operation Raccoon City hatte z.B genau das Ziel meinte Capcom) auf ihre Spiele aufmerksam zu machen und dementsprechend die Marken noch weiter verwestlichen.
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Musou Tensei
#9 | 21. Mrz 2012, 02:08
Schade aber das habe ich von Anfang an erwartet, hole ich mir vielleicht mal für 20 oder so.
Freu mich aber trotzdem sehr auf RE6 :D
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Roflnator-xD
#10 | 21. Mrz 2012, 02:09
War für mich ab der ersten Sekunde an Infos klar das dieses Game ein lahmer Rip off von Left 4 Dead werden würde.
Die einzige Überraschung für mich wäre es wenn sich das als brauchbares Spiel heraus gestellt hat.
Na ja weiter im Text.
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Details zu Resident Evil: Operation Raccoon City - Xbox 360

Plattformen: Xbox 360 PlayStation 3
Genre Action
Untergenre: 3rd-Person-Shooter
Release D: 23. März 2012
Publisher: Capcom
Entwickler: Slant Six Games
Webseite: http://www.capcom-europe.com/b...
USK: Keine Jugendfreigabe
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