Es gibt womöglich kaum einen Anime-Fan, der die letzten Wochen nicht vom Newcomer Chainsmoker Cat gehört hat – und davon, wie angewidert viele Fans auf die Serie reagieren. Die Gründe für den Ekel sind jedoch kein Gore, blutige Schockmomente oder Ähnliches, sondern schlichtweg das alltägliche Leben der Hauptfigur. Und das ist in diesem Fall sogar etwas Gutes.
Triggerwarnung: Suchtverhalten und Depression
Worum es in Chainsmoker Cat geht
Chainsmoker Cat erzählt die Geschichte der jungen Katzen-Frau Yaniko und wie sich ihr Kettenrauchen sowohl auf ihr eigenes, alltägliches Leben, als auch ihre Umgebung auswirkt. Dabei bekommen Zuschauer*innen einen Einblick in ihre inneren Konflikte mit der Sucht und auch mit welchen Problemen ihre Freund*innen im Alltag zurecht kommen müssen.
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Chainsmoker Cat zeigt das alltägliche Leben einer kettenrauchenden Katzen-Frau
Chainsmoker Cat ist harter Tobak verkleidet als Comedy-Anime
Der Newcomer-Anime ging bereits mit dem Release seiner ersten Episode am 3. Juli 2026 in den sozialen Netzwerken aufgrund der ekligen Darstellung von Yanikos alltäglichen Leben komplett viral, denn er nimmt kein Blatt vor den Mund.
Obwohl die Serie als Comedy-Anime vorgestellt wird, verbirgt sich dahinter eigentlich die Darstellung einer Extremsituation einer suchtkranken Figur, die mit dem Rauchen nicht aufhören kann.
Bereits das Intro gibt einen kleinen Einblick darauf, was Zuschauer*innen im Anime erwartet. Es werden Szenen von Yaniko gezeigt, wie sie sich übergibt, sabbert, mit übertriebenen Gesichtsausdrücken auf der Toilette an Verstopfung leidet und in einer stark beschmutzten Wohnung lebt.
Gleich zu Beginn der ersten Episode gibt es ein perfektes Beispiel, wie verzweifelt und süchtig Yaniko nach dem Rauchen ist. Sie findet in einem Müllbeutel in ihrer verdreckten Wohnung einen Zigarettenstummel, der in einer gelben Flüssigkeit getränkt ist – und raucht trotzdem die Zigarette.
Wenige Minuten später findet Yaniko aber auch etwas Geld und kauft sich dadurch eine neue Packung im nächstgelegenen Supermarkt. Da passiert auch schon der nächste Ekel-Moment der Serie: Durch ein Versehen fallen Yaniko die Zigaretten aus der Hand und sie landen direkt in Hunde-Fäkalien.
Anstelle die Zigaretten dort liegenzulassen, sammelt Yaniko nach kurzer Bedenkzeit die mit Extremitäten bedeckten Zigaretten wieder auf und redet sich ein, dass es in Ordnung sein wird, wenn sie die Spitzen der Zigaretten Zuhause einfach abschneidet.
Auch zeigt der Anime in vielen Momenten welche tiefen inneren Konflikte Yaniko mit ihrer Sucht hat und Symptome einer Depression aufweist.
Chainsmoker Cat ist der ekligste Anime dieses Jahres und in diesem Fall ist das gut so
Mich haben bereits die verdreckte Wohnung, Yanikos Rauchverhalten und wie weit sie für eine Zigarette geht angeekelt. Aber ich war auch positiv überrascht, wie realitätsnah und ungefiltert diese Seite einer Sucht gezeigt werden – das ist in meinen Augen etwas Gutes und bringt etwas Abwechslung in die aktuellen Anime-Trends.
Chainsmoker Cat ist definitiv der ekligste Anime des Jahres, den ich gesehen habe und so schnell nicht vergessen werde.
Habt ihr von Chainsmoker Cat gehört und welche Anime-Serien haben euch in dieser Saison überrascht?
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