Vor etwas mehr als zwei Jahren lief die finale Episode des Hit-Anime Attack on Titan über die Bildschirme. Das kolossale Ende wurde anschließend in 2025 mit dem Film "The Last Attack" neu aufgelegt und feierte nun eine Wiederaufführung in ausgewählten japanischen Kinos.
Zur Feier des Tages meldeten sich nicht nur Regisseur Yuichiro Hayashi sowie die drei Synchronsprecher*innen Yuki Kaji (Eren Yeager), Yui Ishikawa (Mikasa Ackerman) und Marina Inoue (Armin Arlert) zu Wort - auch AoT-Schöpfer Hajime Isayama hatte eine Nachricht an seine Fans parat. Der Inhalt der Nachricht (via Oricon) war simpel: Der Mangaka arbeitet nicht mehr - zumindest nicht im klassischen Sinne.
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Attack on Titan - Trailer zum großen Finale des beliebten Anime
Ein neues Werk von Isayama ist bestenfalls unwahrscheinlich
In der per Brief übermittelten Botschaft von Isayama äußert sich Isayama über die Jahre nach dem Ende des Mangas. Seitdem zeigte er sich zwar immer mal wieder bei öffentlichen Auftritten, eine neue Serie hat dieser allerdings nicht angefangen - und hat es auch nicht vor.
Ich bin jeden Tag beschäftigt. Bitte glaubt mir das. Mein Alltag ist weit entfernt von einem Arbeitslosen-Leben, von dem ich während der Veröffentlichung geträumt habe.
Aber selbst wenn ich jetzt nichts zu tun hätte, glaube ich nicht, dass ich etwas wie Attack on Titan schreiben könnte. Wenn ich versuche, etwas zu schreiben, wäre es nur ein Ausschnitt eines der Elemente, die ich bereits in Attack on Titan behandelt habe. Ich denke, diese erste Publikation war so – ich habe alles hineingesteckt, bis ich völlig leer war.
In Fankreisen werden diese Aussagen mit viel Nachsicht aufgenommen. Im Subreddit zu Attack on Titan äußern viele Kommentare die Hoffnung, dass Isayama sich viel Zeit zur Erholung gönnt: "Wer eines der größten Meisterwerke in der Mangageschichte geschrieben hat, verdient sich eine Pause".
Link zum Reddit-Inhalt
Zeitgleich erkennt die Community hier ein grundsätzliches Problem in der Branche: Die japanische Manga- und Anime-Industrie ist seit Jahren unter extremem Druck.
Kreativschaffende arbeiten hier teils unter prekären Bedingungen für magere Bezahlung, während die Verwertungsrechte konzentriert bleiben.
Dass ein weltbekannter Mangaka wie Isayama öffentlich erklärt, nach Abschluss seiner Serie keine neue anfangen zu wollen, ist demzufolge auch eine Aussage über die Branche selbst.
Wünscht ihr euch eine neue Story im AoT-Universum oder habt ihr genug von der Serie?
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