Harry Potter: Pausiert den ersten Film mal bei Minute 1:09:11 – und Hogwarts verliert kurz seine Magie

Eine Szene im Großen Saal von Hogwarts zeigt, dass nicht alles reine Magie war.

Magische Kindheitserinnerungen können manchmal am seidenen Faden hängen. Wortwörtlich. Magische Kindheitserinnerungen können manchmal am seidenen Faden hängen. Wortwörtlich.

Fast 25 Jahre ist es her, dass Harry Potter und der Stein der Weisen in die Kinos kam. Der erste Film der Reihe legte den Grundstein für das Kino-Phänomen rund um den Zauberlehrling und beeindruckte damals mit aufwendigen Kulissen, Effekten und einer Welt, die sich greifbar echt anfühlte. Aber ebenso leicht kann man den Zauber der Welt verlieren, wenn man etwas genauer hinschaut.

Ein kurzer Stopp entzaubert die Szene

Gerade der Große Saal mit seinen schwebenden Kerzen ist vielen Fans bis heute im Gedächtnis geblieben. Die Szene wirkte wie pure Magie – insbesondere durch die atmosphärische Beleuchtung.

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Wer allerdings den Film bei Minute 1:09:11 pausiert, entdeckt bei genauerem Hinsehen, dass einige der Kerzen im Großen Saal nicht per Zauber in der Luft schweben – ein Schock! Stattdessen sind die feinen Drähte zu erkennen, mit denen das Filmteam die praktischen Effekte umgesetzt hat.

Besonders gut sichtbar ist das in dem Moment, in dem Professor Quirrell panisch in den Saal stürmt und vor dem Troll im Schloss warnt. Während der Troll selbst überwiegend digital umgesetzt wurde, setzte das Team bei den Kerzen teilweise auf reale Requisiten – inklusive dünner Aufhängungen.

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Praktische Effekte statt nur CGI

Zwar arbeiteten für den Film große Effektstudios wie Sony Pictures Imageworks und Industrial Light & Magic an digitalen Szenen, doch Regisseur Chris Columbus kombinierte bewusst CGI mit praktischen Effekten.

Nicht jede schwebende Kerze wurde am Computer erzeugt. Viele Szenen nutzten echte Requisiten, um Licht, Schatten und Atmosphäre natürlicher wirken zu lassen. Erst später wurden digitale Ergänzungen hinzugefügt, um Szenen zu füllen.

Dass sich dabei vereinzelt Drähte im Bild entdecken lassen, ist weniger ein Fehler als vielmehr eine Erinnerung an eine Zeit, als noch wesentlich mehr mit praktischen Effekten gearbeitet wurde, während viele neuere Filme fast vollständig vor dem Greenscreen entstehen.

Habt ihr solche Details beim Schauen jemals bemerkt – oder genießt ihr Szenen lieber als Ganzes, sodass euch solche Details entgehen?


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