Schon lange vor der Netflix-Serie versuchte sich ein bekannter Regisseur an einer Realverfilmung von Avatar – der Film war so schlecht, dass er gleich fünf Anti-Oscars bekam

An diesen Film erinnern sich die meisten Fans wohl nur ungern.

Avatar wurde schon 2010 verfilmt. Allerdings mit wenig Erfolg. Avatar wurde schon 2010 verfilmt. Allerdings mit wenig Erfolg.

Ende Juni 2026 startete auf Netflix die mit Spannung erwartete zweite Staffel der Realserie Avatar: Der Herr der Elemente, die auf der gleichnamigen und extrem beliebten Cartoon-Show von Nickelodeon basiert. Dabei handelt es sich schon um die zweite Realverfilmung. Die erste dürften viele Fans aus ihrem Gedächtnis verbannt haben.

Avatar geht im Kino baden

Die Geschichte vom jungen Aang, der in einem Eisberg gefunden wird und dann loszieht, um seiner Bestimmung als Avatar, also Bändiger aller Elemente, zu folgen, hat bis heute viele Fans auf der ganzen Welt. Erzählt wurde sie erstmals in der Cartoon-Serie Avatar – Der Herr der Elemente, die zwischen 2005 und 2008 auf Nickelodeon ausgestrahlt wurde.

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Der große Erfolg der Serie bekam schon kurz darauf eine erste Realverfilmung spendiert, die vom bekannten Regisseur M. Night Shyamalan gedreht wurde und 2010 mit dem Titel Die Legende von Aang ins Kino kam. Obwohl der Film finanziell recht erfolgreich war, gilt er als eine der schlechtesten Film-Adaptionen überhaupt.

Während die Original-Serie etwa auf IMDb eine Bewertung von starken 9,3 Sternen vorweisen kann, kommt der Film gerade mal auf 3,9 Sterne.

Bei der Goldenen Himbeere 2011, also quasi dem "Anti-Oscar", wurde der Film gleich mit fünf Auszeichnungen versehen. Die Kategorie "Schlechteste Verwendung von 3D in einem Film" wurde sogar speziell für den Streifen erfunden.

Was wurde kritisiert? Die Handlung der kompletten ersten Staffel wurde in nur 99 Minuten Laufzeit gepresst. Zudem wurden mehrere Elemente aus der Vorlage stark verändert, darunter etwa die Aussprache vieler Namen.

Auch die Auswahl der Besetzung sorgte für Kritik. So wurden alle Hauptfiguren trotz der klar asiatisch geprägten Welt von Avatar von weißen Schauspieler*innen gespielt, während die feindliche Feuernation nahezu ausschließlich von Menschen arabischer sowie süd- und ostasiatischer Abstammung dargestellt wird.

Anstatt den Hype zu steigern, wurde der Film also eher zum Stolperstein für das Franchise. Mit Die Legende von Korra bekam Avatar ab 2012 aber glücklicherweise in Cartoon-Form eine hervorragende Fortsetzung.

Die Netflix-Verfilmung steht bei IMDb mit einer Wertung von 7,1 Sternen bisher übrigens deutlich besser da als der Film von 2010. An die beiden Cartoon-Vorlagen kommt aber auch diese Adaption (noch) nicht heran. Möglicherweise ändert sich das ja mit zukünftigen Staffeln.

Habt ihr den Film damals gesehen und wie hat er euch gefallen?


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