Seite 3: Darksiders 2 - Tod mischt die Unterwelt auf

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Der Champion ist ein Wurm

Skelette sind die Gegnersorte, die uns auf dem Weg zur Goldenen Arena am häufigsten über den Weg läuft. Skelette sind die Gegnersorte, die uns auf dem Weg zur Goldenen Arena am häufigsten über den Weg läuft.

Der Kampf gegen den amtierenden Champion der Gladiatoren-Arena beendet schließlich die Demo -- doch der Zweikampf ist lange und hart: Tods Gegner entpuppt sich als knöcherner Wurm, der Einzelteile besiegter Skelette zu einem gigantischen, gut gepanzerten Körper zusammenfügt und obendrein ein mächtiges Schwert führt. Gut, dass Tod inzwischen einen Hammer als Zweitwaffe im Gepäck hat. Damit verbeult er dem Gladiatorenwurm ordentlich die Kauleiste: Das Monster zerfällt in seine Einzelteile und schlängelt sich durch den sandigen Untergrund. Als das Biest wieder aus dem Boden auftaucht, fängt es sich eine saftige Sensenkombo ein. Doch ebenso schnell wie der Knochenkörper zerfallen ist, klaubt sich der Wurm aus herumliegenden Trümmern und Knochen einen neuen zusammen. Das Spiel beginnt von Neuem. Nach einem zermürbenden Kampf triumphiert der Reiter schließlich über seinen Gegner und bekommt die versprochene Audienz.

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In Darksiders 2 sind Gespräche mit Höllenbewohnern übrigens kein schmückendes Beiwerk, um die lineare Story voranzutreiben: Tod trifft auf seiner Reise durch die Städte der Unterwelt auf viele NPCs, mit denen er quatschen kann, um sich Nebenquests abzuholen. So soll das Spiel abwechslungsreicher und offener werden. Dazu passt, dass ihr die gesamte Spielwelt von Beginn an erkunden könnt -- lediglich bestimmte Gebiete erreicht ihr erst, wenn ihr in Dungeons besondere Objekte erobert habt. Um flinker unterwegs zu sein, darf Tod außerdem von Anfang an sein Pferd herbeirufen. Im ersten Teil war das erst gegen Ende möglich und damit etwas sinnlos.

Ab in die Unterwelt

In seiner "wahren Form" kombiniert Tod die beiden handlichen Sicheln zu einer gigantischen Sense. In seiner "wahren Form" kombiniert Tod die beiden handlichen Sicheln zu einer gigantischen Sense.

Besser und vor allem größer als der Vorgänger soll Darksiders 2 werden, dessen Handlung komplett in der Unterwelt spielt: Die Welt ist viermal so groß wie im ersten Teil und in vier Zonen unterteilt. Bereits in der ersten dieser thematisch unterschiedlichen Zonen gibt es laut Aussage der Entwickler mehr Dungeons als in Kriegs gesamtem Abenteuer auf der verwüsteten Erdoberfläche. Dadurch erhöht sich die Spieldauer grob geschätzt um das Dreifache: Etwa 60 Stunden soll es dauern, bis ihr die höllische Reitersimulation beendet habt. Die Rollenspieleinschläge wie Nebenquests, Städte und das Loot-System helfen dabei, das Spielerlebnis abwechslungsreicher und fordernder zu machen. Zudem wird an der Technik geschraubt, sodass Darksiders 2 deutlich hübscher als sein Vorgänger werden soll. Die gezeigten Szenen haben uns schon einen guten Vorgeschmack auf flotteres Spielgeschehen und besseres Art Design gegeben. Die Darksiders-Fans der Redaktion freuen sich bereits wie ein Schnitzel auf das fertige Spiel. Allerdings ist dabei Geduld gefragt, denn vor dem letzten Quartal 2012 wird »das Zelda für Erwachsene« wohl nicht erscheinen.

Die Fakten im Überblick

Der Apokalyptische Reiter Tod durchstreift die Unterwelt, um den Namen seines Bruders Krieg reinzuwaschen. Der Apokalyptische Reiter Tod durchstreift die Unterwelt, um den Namen seines Bruders Krieg reinzuwaschen.

Darksiders 2 soll besser und größer als sein Vorgänger werden. Was sind die bisher bekannten Unterschiede?

- die Spielwelt ist viermal größer als die des ersten Teils
- das Pferd ist gleich zu Beginn verfügbar
- es gibt Städte und NPCs
- Nebenquests
- mehr Dungeons als im Vorgänger
- Loot-System, das sich auf Statuswerte und Aussehen auswirkt
- verzweigterer Talentbaum
- Tod kann mehr Fähigkeiten als sein Bruder erlernen
- dynamischere Kämpfe und Klettersequenzen
- es gibt mehrere Klassen von Zweitwaffen (Äxte, Hämmer)

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