Das Ocarina of Time-Remake nutzt ein Feature der Switch 2, das ich komplett vergessen hatte und ich freue mich schon drauf, es auszuprobieren

Tobi war bei der Vorstellung des Ocarina of Time-Remake sehr angetan – und von einer Funktion auch ziemlich überrascht.

Eines der wichtigsten Items in Ocarina of Time ist die namensgebende Ocarina. Und sie lässt sich im Remake auf besondere Art und Weise spielen. Eines der wichtigsten Items in Ocarina of Time ist die namensgebende Ocarina. Und sie lässt sich im Remake auf besondere Art und Weise spielen.

Endlich hat Nintendo mehr zum The Legend of Zelda: Ocarina of Time-Remake gezeigt. Im Rahmen einer eigenen Direct-Ausgabe wurden unter anderem erste Gameplay-Szenen und neue Komfort-Features präsentiert (eigener Sprungknopf, drehbare Kamera etc.).

Das hat mir gezeigt: Die Neuauflage wird offenbar genau das, was ich mir persönlich von dem Remake versprochen habe. Eine grafisch stark modernisierte Version mit ein paar behutsamen Anpassungen, die aber immer noch den Geist des Originals in sich trägt. Insbesondere die Musik im Trailer hat mich wieder in mein 13-jähriges Ich katapultiert, ein absoluter Traum!

Hier ist besagter Trailer:

Video starten 3:26 The Legend of Zelda: Ocarina of Time zeigt erstes Gameplay und den neuen Look

Ob Nintendo nicht eventuell doch noch größere Änderungen eingebaut hat – neue Dungeons, veränderte Bereiche etc. – ließ sich anhand des gezeigten Materials noch nicht abschließend klären, es hat aber nicht den Anschein.

Dafür gibt es in der Switch 2-Neuauflage eine neue Funktion, die bei mir einen kleinen "Wow-Effekt" auslöste – weil sie ein Switch 2-Feature nutzt, das ich komplett vergessen hatte.

Tobias Veltin
Tobias Veltin

Tobi spielte das originale Ocarina of Time direkt zum Launch im Dezember 1998. Selten zuvor und auch danach hat ihn ein Spiel derart nachhaltig beeindruckt wie das Meisterwerk von Shigeru Miyamoto. Da der Titel auch aus heutiger Sicht immer noch hervorragend funktioniert, will Tobi für das Remake abseits der Optik keine großartigen Modernisierungen oder Anpassungen. Und genau das scheint die Neuauflage für die Switch 2 auch zu werden.

Achja, das Mikro gibt es ja auch noch!

Worum geht es? Die Möglichkeit, das Mikrofon der Switch 2 zu verwenden, um im Remake auf der Ocarina zu spielen. Man kann also beispielsweise ins Mikro summen oder tatsächlich echte Instrumente spielen, was dann im Spiel erkannt und in eine Melodie umgesetzt wird.

Zuallererst habe ich gedacht, dass das vor allem ein Gimmick ist. Als ich aber länger drüber nachgedacht habe, sind mir ein paar Dinge eingefallen, die das Ganze zu mehr als eben diesem Gimmick machen:

  • Die Funktion erleichtert generell die Eingabe der Tastenkombinationen für die Ocarina-Lieder, ist also durchaus ein Accessibility-Faktor.
  • Das lahme Auswendiglernen der Kombinationen aus dem N64-Original entfällt. Wer die Melodie im Kopf hat, muss sie einfach nur ins Mikro summen, um sie Link anschließend spielen zu lassen.

Wie gut die Erkennung funktioniert, muss sich natürlich erst noch zeigen, ich freue mich aber schon sehr, die Funktion im Remake auszuprobieren. Zumal ich dann endlich mal das Mikro der Konsole nutze, das ich wie gesagt schon vergessen hatte.

Zuletzt hatte ich es in Super Mario Party Jamboree bei manchen Minispielen benutzt, das Ocarina of Time-Remake macht sich das Mikro in meinen Augen aber noch auf etwas coolere Art und Weise zunutze.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026 exklusiv für die Switch 2. Auf der Zelda-Direct hat Nintendo neben dem Remake auch eine besonders designte Zelda-Jubiläums-Switch 2 gezeigt, die ihren Release bereits eine knappe Woche vor dem Spiel hat (29. Oktober).

Wie ist euer Eindruck vom Remake? Und wie findet ihr das "Mikrofon-Okarina-Feature"?


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