Lehrer sammelt 32 Gameboys für seinen Unterricht, schreibt mit seinen Schülern über Spiele, wird von der Community gefeiert

Ein Englisch-Lehrer in den USA hat für alle seine Schüler*innen Game Boys besorgt. Die Handheld-Konsolen werden aktiv im Unterricht zu Lernzwecken genutzt.

Für jede*n Schüler*in gibt es einen Game Boy. Für jede*n Schüler*in gibt es einen Game Boy.

Die meisten von euch, die schon einmal eine Videospiel-Konsole in der Schule ausgepackt haben, dürften keine guten Erfahrungen damit gemacht haben. Die Spiele lenken vom Unterricht ab und sollten deshalb nicht genutzt werden. Meistens sacken die Lehrkräfte die Konsolen bis zum Schulunterricht ein oder sie müssen in den Schulranzen weggepackt werden.

Ein Lehrer aus den USA hat jedoch die zündende Idee gehabt, die Konsolen und Spiele einfach in den Unterricht mit einzubeziehen. Deshalb besorgte er 32 Game Boys, um jede*n Schüler*in mit einem Handheld zu versorgen.

32 Game Boys für die Schulklasse: So werden die Konsolen genutzt

Was wird mit den Game Boys gemacht? Die Konsolen werden für Senior Highschool-Schüler*innen genutzt, die sich in der 9. bis 12. Klasse befinden.

Die gesamte Klasse einigt sich auf ein Spiel, das sie zusammen zocken und im Unterricht behandeln.

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Im Anschluss folgt eine Woche kreatives Schreiben, das mit dem jeweiligen Spiel zusammenhängt. Eine Woche darauf werden verschiedene Aspekte des Spiels näher analysiert. Dazu zählen die Charaktere, die Thematik und die Story.

Zusätzlich dazu verfüge die Klasse über mehrere Xbox Series S-Konsolen, PS5-Geräte und Nintendo Switches. Der Lehrer listet einige der Spiele auf, die in der Klasse gezockt wurden oder noch gespielt werden sollen:

Der Lehrer betont dabei immer wieder, dass die Aufsätze der Schüler*innen den Anforderungen der Oberstufe in Englisch entsprechen. Deshalb sieht die Person kein Problem darin, Game Boys im Unterricht zu nutzen.

Was sagen die anderen User? Viele User im reddit-Forum sind neidisch, da sie so etwas gerne zu ihrer Schulzeit gehabt hätten. Ein User findet es toll, dass die Schüler*innen so mehr in den Unterricht eingebunden werden. Der Lehrer bekommt viel Lob für seine Arbeit ab.

Eine Person fragt scherzhaft, wo man sich denn für die Klasse einschreiben könne. Im Allgemeinen fällt das Feedback sehr positiv für die Idee aus.

Ein weiterer User stellt es sich schwierig vor, dass niemand der Eltern etwas gesagt hat. Der Lehrer ist so ehrlich und schreibt, dass es ein langer Prozess mit der Zustimmung der Eltern war, bis die Idee mit den Game Boys durchgesetzt wurde.

Doch nun können die Schüler*innen endlich im Unterricht zocken, ohne dafür Ärger zu kassieren.

Was haltet ihr von Game Boys im Unterricht? Sinnvoll oder unnütz?

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