In God of War Laufey soll es vor allem darum gehen, wie Protagonistin Faye auch nach dem Tod ihrer Familie immer noch beisteht. Wie genau sie das anstellt, erfahren wir wohl erst beim Release des God of War Spin-Offs.
Doch während des Trailers zeigte sich schon, dass Fayes Einfluss aus dem Totenreich der Götter wohl keine Einbahnstraße ist und auch Kratos immer noch eine Rolle spielt.
Vision oder Tod
Während des 20-minütigen Gameplay-Trailers zum neuen God of War steht vor allem Kratos Ehefrau Faye im Mittelpunkt und wie sie schon nach wenigen Minuten im Totenreich der Götter – dem Everywhen – sich direkt unterschiedliche Götter-Pantheons zum Feind macht.
23:45
23 Minuten Gameplay aus God of War Laufey
Während ihrer Flucht wird ihr aus dem Nichts heraus eine helfende Hand gereicht, die sich als die von Kratos herausstellt. Doch wie kommt er hierher?
Es gibt zwei Theorien. Zum einen könnte es sich natürlich einfach um eine Vision von Faye handeln. Ein Zeichen nicht aufzugeben und weiterzumachen. Also eine reine Manifestation ihres Willens.
Die andere ist interessanter. Hat es Kratos wirklich in das Everywhen geschafft – wenn auch nur für einen kurzen Augenblick?
Einige Fans scheinen an die zweite Theorie zu glauben. Auch wenn Kratos dafür mal kurz sterben müsste.
Der Kampf gegen Thor
Im zweiten Teil der Norse-Saga kämpft Kratos gegen Thor und steht damit einem seiner stärksten Feinde gegenüber. So stark, dass er für wenige Sekunden sogar stirbt.
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Nach wenigen Sekunden wird er allerdings wiederbelebt – von Thor selbst, der seinen Hammer als Defibrillator nutzt. Interessant ist dabei, dass der Moment, in dem Kratos Fayes Hand nimmt, und sein kurzer Tod in Ragnarök exakt gleich lang dauern.
Also wäre es durchaus möglich, dass Kratos Fey wirklich beigestanden hat.
Das Problem mit der Zeit
Das einzige, was gegen diese Theorie spricht, ist die Zeit. Schließlich spielt die Szene in Laufey nur wenige Minuten nach Fayes Tod, also als Kratos und Atreus noch den Hirsch jagen. Doch der Kampf gegen Thor findet in Ragnarok statt.
Das muss allerdings nicht zwingend ein Problem sein. Denn noch weiß man nicht, wie Zeit im Jenseits funktioniert. Schließlich hat es nicht umsonst den Namen Everywhen.
Ob die Szene am Ende nur symbolisch gemeint ist oder tatsächlich eine Verbindung zwischen beiden Handlungssträngen andeutet, werden wir wohl erst zum Release erfahren.
Was glaubt ihr: War es eine Vision, oder war Kratos wirklich dort?
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