Rockstar Games hat bereits mit Read Dead Redemption 2 in Sachen Realismus einiges aufgefahren – bestes Beispiel sind die Pferdehoden, die sich bei Kälte etwas zusammenziehen. GTA 6 soll aber noch einmal ordentlich einen drauflegen, auch, was die Entscheidungen und ihre Konsequenzen angeht.
Ein Drink zu viel kann den Unterschied machen
Bereits in GTA 5 haben einige unserer Entscheidungen innerhalb der Story beeinflusst, welches Ende Franklin, Trevor und Michael erleben.
Die Preview von Dazed spricht es zwar nicht aus, aber auch in GTA 6 werden wir sicherlich das Ende mitschreiben dürfen bzw. müssen es sogar. Das lässt alleine der Satz "Entscheidungen werden weitreichendere Konsequenzen als in Rockstars vorherigen Titeln" im Bericht von Dazed stark vermuten.
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GTA 6 veröffentlicht 26 Minuten Gameplay
Ein Ehre-System soll uns ebenfalls belohnen oder bestrafen, je nachdem, wie wir über die Strenge schlagen oder uns vorbildlich verhalten. In einem der ersten Leaks von Cyberleek wurde das Moralsystem bereits durch ein lila Teufel-Icon angedeutet, nachdem Jason überaus brutal einen Zivilisten verpügelt und unnötig nachgetreten hat.
GTA 6 will uns aber offensichtlich nicht nur unsere großen Entscheidungen spüren lassen, sondern uns auch im kleineren Maße die Folgen unseres Verhalten vor Augen führen. Hier ist von der "Rückkehr und Erweiterung der interaktiven Systeme, die die Körper der Protagonisten verändern" die Rede. Genauer gesagt wird beschrieben, wie Nahrung das Gewicht der Hauptcharaktere beeinflusst und Sport sich auf die Muskulatur auswirkt.
Das erinnert stark an GTA San Andreas, wo wir mit CJ bereits ins Fitnessstudio oder ins Fast Food Restaurant gehen konnten und entsprechend aussehen. Aber auch hier will Rockstar offensichtlich mehr bieten. Es wird nämlich auch erwähnt, dass, wer zu lange nicht zu Hause war, beispielsweise weil man tagelang auf der Flucht ist oder sich dem Alkohol hingibt, das Aussehen ebenfalls darunter leidet.
Bedeutet: Nicht nur ein paar scheinbar harmlose Burger können einen Unterschied machen, sondern auch der eine oder andere Drink oder wenn Jason und Lucia nicht im heimischen Bett schlafen.
Und wo wir schon bei Jason und Lucia sind: Es wird auch eine tiefgreifendere Beziehungsmechanik genannt. Offenbar geht die Beziehung zwischen den beiden über den einfachen Bonny & Clyde-Storyansatz hinaus. Das könnte beispielsweise etwa mehr Intimität zwischen den beiden bedeuten, statt sie nur in Stripclubs und bei Prostituierten auszuleben.
In wie fern Beziehungen in GTA 6 eine größere Rolle spielen, wird sich noch zeigen, der realistischere Ansatz wird uns Spieler*innen aber offenbar dazu bewegen, nicht einfach unüberegt zu handeln.
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