Die erste Preview zu GTA 6 zeigt mir: Das Spiel könnte mich echt schnell überfordern

Die erste Preview zu GTA deutet schon an, wie immersiv das Spiel wird, von nötiger Körperhygiene bis hin zu Social Media-Erwartungen. Letzteres stresst Eleen schon jetzt.

Immersive Spiele sind cool, aber vor dem Social Media-Aspekt graust es Eleen jetzt schon. Immersive Spiele sind cool, aber vor dem Social Media-Aspekt graust es Eleen jetzt schon.

Kurz vor dem großen GTA 6-Gameplay-Reveal heute Abend ist schon die erste Preview zum Spiel erschienen und die verspricht: Das wird wohl das immersivste Spiel von Rockstar bisher!

Essen, Schlaf und der Lebensstil wirken sich auf das Aussehen von Lucia und Jason aus, rennen wir mit gezogener Knarre durch die Stadt, reagieren die NPCs darauf, und wir können in laufenden Social Media-Feeds Infos über die Welt bekommen.

Was für viele Fans cool klingen dürfte, löst bei mir jetzt schon Stress-Schweiß aus.

Eleen Reinke
Eleen Reinke

Dass Social Media in Vice City eine große Rolle spielt, ergibt natürlich Sinn. Ich hoffe einfach nur, dass ich einen möglichst großen Bogen darum machen kann – oder vielleicht doch positiv vom digitalen Feed überrascht werde.

Och nö, noch mehr Social Media

Die GTA-Reihe versteht sich seit jeher auch als Gesellschafts-Satire, da ist es nur der sinnvolle nächste Schritt, dass Social Media-Feeds hier Teil der Spielwelt werden. Laut der Preview von Dazed spielen die auch eine ziemlich große Rolle und GTA 6.

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Immerhin basiert Vice City auf Miami und Selbstinszenierung gehört im Spiel quasi zum guten Ton.

"Vice City ist um Eitelkeit aufgebaut. Zwischen Social Media, Promi-Kultur und dem andauernden Zulauf von Touristen trägt das Aussehen ein großes Gewicht und Trends ändern sich schnell."

So können wir im Auto beispielsweise von Jason am Lenkrad auf Lucia auf dem Beifahrersitz switchen und mit ihr durch Social Media scrollen. Die Laufbahn von Ingame-Star Real Dimez verfolgen wir über virale Posts. Gut möglich, dass wir sogar interessante oder wichtige Infos zu Quests mit einem Blick auf das digitale Smartphone erhalten.

All das klingt in der Theorie ziemlich cool. Zumindest so lange, bis ich gezwungen bin, es zu nutzen.

Abseits der Arbeit bin ich nämlich ehrlich gesagt ein ziemlicher Social Media-Muffel. Allein schon, weil es so viel Zeit frisst, hier ständig hinterher zu sein und das ständige Updates zu meinem aktuellen Lebensstatus mir nicht wirklich Spaß machen.

Obendrein grenzt es für mich schon an Arbeit, auf Plattformen wie X "Engagement-Bait" sowie andere Posts und Kommentare, die einfach trollen wollen, zu umschiffen.

Muss ich tatsächlich die Social Media-Präsenz von Jason und Lucia aufrechterhalten, bin ich wahrscheinlich ziemlich schnell überfordert. Immerhin ist das nur einer der Faktoren, auf die ich in GTA 6 achten muss. Nebenher sind auch Hygiene, Essen und Schlaf wichtig – und zwar nicht nur für Lucia, sondern auch für mich, denn ich brauche ja auch noch ein Leben abseits von GTA 6.

Gleichzeitig muss ich natürlich auch sagen: Kann ich die Social Media-Zeit wirklich nur darauf beschränken, wenn mein Ingame-Partner mich gerade im Auto umher kutschiert, ist das eine ganz gute Lösung. Hier kann ich dann ein bisschen Wartezeit überbrücken, auch wenn ich die noch lieber mit Gesprächen zwischen den Charakteren füllen würde.

Vielleicht erlebe ich ja auch die ganz große Überraschung und der Social Media-Aspekt macht mir in GTA 6 richtig Spaß. Schließlich ist anders als im wahren Leben nichts davon echt und der satirische Aspekt könnte hier richtig gut zur Geltung kommen. Ich hoffe zumindest darauf.

Mehr dazu erfahren wir vielleicht schon in ein paar Stunden, wenn das GTA 6-Gameplay bei Netflix enthüllt wird.

Wie geht es euch mit diesen immersiven Elementen von GTA 6, ob nun Social Media, Hygiene und Schlaf oder das Betanken von Autos? Habt ihr Bock drauf?


Kommentare(2)
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