Ein Star-Wars-Fan hat sich ein echtes Großprojekt vorgenommen: die Rebellenbasis auf Yavin 4 – also der Ort, von dem aus in Episode 4 der Angriff auf den Todesstern gestartet wird. Und das Ergebnis lässt so manches offizielle LEGO-Set alt aussehen.
Das Problem mit der Skalierung
Der Baumeister Viktor Fäldt, in der MOC-Szene auch unter dem Namen "-DoNe-" bekannt, hat mehrere Monate an seinem Modell gearbeitet. Ziel war es, eine Version des Tempels zu bauen, die möglichst detailgetreu ist, ohne komplett aus dem Ruder zu laufen.
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Wir haben das LEGO Pikachu gebaut und sind von der Elektromaus in Klemmbausteinform enttäuscht
Denn auf der einen Seite soll alles möglichst detailliert sein, auf der anderen Seite wird ein solches Projekt schnell zu groß – oder schlicht nie fertig.
Am Ende hat er einen guten Kompromiss bei der Skalierung gefunden und im Eurobricks-Forum vorgestellt. Der Tempel ist nicht nur außen nah an der Vorlage, sondern hat auch ein vollständig ausgearbeitetes Innenleben. Hangar, Räume, Minifiguren – alles da, was man aus Film und Serien kennt.
Nur bei den Raumschiffen gab es Probleme.
Drei Modelle in einem
Die üblichen LEGO-X-Wings und Y-Wings wären schlicht zu groß gewesen und hätten die Illusion zerstört. Also hat der Fan kurzerhand selbst Hand angelegt und beide Schiffe neu entworfen.
Das Ergebnis: kleinere Versionen, die perfekt in den Hangar passen und trotzdem sofort erkennbar sind.
Damit besteht das Projekt im Grunde nicht nur aus einem Modell, sondern gleich aus mehreren – inklusive eigener Interpretationen von zwei der bekanntesten Raumschiffe aus Star Wars.
Platzmangel garantiert
Ganz ohne Opfer ging das Ganze übrigens nicht. Für den Bau musste unter anderem der Esstisch herhalten, der laut Erbauer mehrere Monate blockiert war.
Immerhin hat sich der Aufwand gelohnt. Der Neid vieler Baumeister dürfte ihm sicher sein – denn die meisten tun sich schon mit einem MOC schwer, geschweige denn mit drei gleichzeitig.
Würdet ihr euch so eine Basis ins Regal stellen – oder braucht ihr euren Esstisch?
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