Seit einigen Monaten steht fest, dass Naruto einen Live-Action-Film ins Kino bringt. Dieses Projekt nimmt allmählich immer mehr Form an: Leaker Daniel Richtman hat Informationen zur Handlung auf seinem Patreon geteilt, die wiederum von PoppingCinema auf X weiterverbreitet wurden.
Demnach will der Naruto-Realfilm der Mangavorlage von Masashi Kishimoto "sehr treu bleiben, aber nicht zu 100 Prozent alles übernehmen" – und genau diese fehlenden Prozente sorgen in der Naruto-Community für Aufruhr.
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Trailer zeigt Naruto und Sasuke bei epischem Kampf in einer Cyberpunk-Stadt - bei uns gibt's das zugehörige Spiel leider nicht
Naruto, der Ninja-Nerd
Richtman zufolge hält sich der erste Film, dessen Drehauftakt wohl im ersten Halbjahr 2027 stattfinden soll, eng an den Auftakt des Mangas. Verändert würden vor allem die Figuren: Sasuke soll in Sakura verliebt sein, Naruto dagegen nicht. Der Blondschopf wird zudem als "Ninja-Geschichts-Nerd" eingeführt. Hinzu kommen zwei weitere Eingriffe:
- Sakura soll "von Anfang an ihre Kräfte haben". Konkreter wird diese Zeile nicht; mutmaßlich handelt es sich hierbei um die Fähigkeiten, die sie in ihrem Training bei Tsunade lernt.
- Zudem bekommt Sakura eine angepasste Vergangenheit. Ihr Vater sei beim Angriff des neunschwänzigen Fuchses gestorben, ihre Mutter sei wiederum ein wohlhabender Snob.
- Apropos neunschwänziger Fuchs: Ein Jinchuuriki (also die Wirte der legendären Monster) könne im Gegensatz zum Manga nicht jeder einfach so werden. Vielmehr sei diese Eigenschaft bestimmten Blutlinien vorbehalten.
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Zwischen "schrecklich" und "spannend"
Für viele Naruto-Fans gehen die Anpassungen so weit, dass von einer "originalgetreuen Umsetzung" keine Rede mehr sein könne, für User wie "dranksoja" klingt das alles sogar ziemlich schrecklich.
Das Kernargument für diese Sichtweise sind die Figuren selbst: Laut "LawyerYouTrust" passe Sasukes mutmaßliche Schwärmerei so gar nicht zu einem Charakter, der einst als strikter Einzelkämpfer im Manga startete.
"TheOwlCrow" argumentiert hingegen im Kontext von Sakuras Eltern: Dass bei ihr noch beide Elternteile im Manga am Leben waren, war mit einer der Gründe dafür, dass sie Naruto und Sasuke nie so ganz verstehen konnte.
Richtman wiegelt ab
Nach der Kritik versuchte Richtman auf X, die Wogen ein wenig zu glätten. So sei die Sasuke-Schwärmerei nur "dezent" zu sehen und unser liebster Uchiha-Kreuzritter noch immer auf Rache aus.
Auch sei Naruto durch sein Faible für Ninja-Historie nicht plötzlich zur Intelligenzbestie mutiert – seine schulischen Schwächen sind noch immer präsent.
Wie originalgetreu muss für euch die Beziehung zwischen Naruto, Sasuke und Sakura für einen gelungenen Realfilm sein?
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