One Piece-Kapitel 1.190 deutet an, dass Ruffys Verbindung zu Sonnengott Nika für ihn noch richtig gefährlich werden könnte

In One Piece-Kapitel 1.190 wird Ruffys Schicksal von einem weiteren Charakter erwähnt – was nicht unbedingt etwas Gutes für den Strohhut-Kapitän bedeuten muss.

One Piece-Kapitel 1.190 macht eine kleine, aber wichtige Andeutung, die Ruffys Schicksal auf den Kopf stellen könnte. (© Eiichiro Oda Toei Animation) One Piece-Kapitel 1.190 macht eine kleine, aber wichtige Andeutung, die Ruffys Schicksal auf den Kopf stellen könnte. (© Eiichiro Oda / Toei Animation)

Spätestens seit der Enthüllung von Joyboy vor mehreren Jahren zieht sich in One Piece der Verdacht durch, dass Strohhut-Kapitän Monkey D. Ruffy mehr als nur ein junger Mann mit einem großen Traum sein könnte.

Konkret platziert Schöpfer Eiichiro Oda immer mehr Hinweise – inklusive der Gear-5-Form – darauf, dass es sich bei Ruffy um eine Art Auserwählten handeln könnte. Genau dieses Schicksal könnte aber auch zu einem Risiko werden, wie das aktuelle Kapitel 1.190 aufzeigt.

Spoilerwarnung: In diesem Artikel gehen wir auf Inhalte von One Piece-Kapitel 1.190 ein. Das am 09. August 2026 erschienene Kapitel könnt ihr auf der Verlagswebseite Shueisha Mangaplus nachlesen.

Video starten 0:33 One Piece: Teaser-Trailer zeigt Ruffys Gear 5

One Piece-Kapitel 1.190: Gabans entscheidender Satz

In One Piece-Kapitel 1.190 liefert sich Imu, das geheime Oberhaupt der Weltregierung, einen Schlagabtausch mit Scopper Gaban – der "linken Hand des Piratenkönigs". Im Zuge des Gefechts kommt es zu einem wichtigen Dialog zwischen den beiden.

So erklärt Gaban, er kenne die Worte, die Joyboy vor 800 Jahren gesagt hatte. Der Inhalt dieser Aussagen ist für uns nicht bekannt, doch scheint sich darin etwas zu verstecken, auf das die übriggebliebene Roger-Crew gewartet hat – deshalb meinte der Piratenkönig später auch, man sei "zu früh dran" gewesen, um mit dem One Piece-Schatz wirklich etwas ändern zu können.

  • Gaban führt in diesem Kontext fort, dass er selbst nicht einfach so den Worten Joyboys folgen will. Sein einziges Ziel sei es, den Traum seines Kapitäns Gol D. Roger zu erfüllen.
  • Allerdings: Dass Imu Ruffy überhaupt so vehement eliminieren möchte, ist für die linke Hand des Piratenkönigs eine implizite Bestätigung, dass Ruffy derjenige ist, auf den die Roger-Piraten gewartet haben.

Was das mit Ruffys Schicksal zu tun hat

Eine solche Handlung mit "Auserwählten" gibt es in Film und Schrift zuhauf; nicht umsonst ist ein ellenlanger Stereotyp nach diesem Schema auf TVTropes bekannt ("The Chosen One").

Das Problem im Kontext von One Piece: Ruffys Reise war mindestens in der ersten Hälfte der Serie so gut wie nie als eine solche "auserwählte" Odyssee erkennbar. Stattdessen war ein wichtiges Thema das der Freiheit, wie der Strohhutkapitän auch selbst mehrfach erklärt.

Ist Ruffy aber der "Auserwählte", bedeutet das zeitgleich auch, dass Ruffy nie wirklich frei in seiner Handlung war. Vielmehr wäre diese vorherbestimmt, was eines der zentralen Themen von One Piece zunichte machen würde.

Diese Idee könnte Ruffys Charakter somit schaden, aber auch ein anderes Szenario ist nicht minder für den Strohhut-Kapitän gefährlich: Was wäre, wenn genau das der Punkt der Nika-Prophezeihung ist?

Genauer gesagt, wenn Ruffy durch die Freischaltung der "Nika"-Form seine Selbstbestimmung komplett verliert – diese Beleuchtung des Freiheitskonzepts wäre für uns als Fans zwar interessant, würde Ruffy aber definitiv ebenfalls in gefährliche Gefilde manövrieren.

Glaubt ihr, dass Ruffys Nika-Schicksal seinem Charakter schaden könnte, oder passt die Verbindung zu Joyboy längst zu seiner Reise?


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