Netflix' One Piece: Wichtiger Nebencharakter, der eigentlich über 300 Episoden im Anime später erscheinen sollte, taucht jetzt schon in Season 2 auf und bestätigt beliebte Fan-Theorie

Die Live-Action-Serie von Netflix zeigt einen erst später wichtigen Nebencharakter bereits in Staffel 2 - und greift damit eine Theorie auf, die Fans seit Manga-Kapitel 98 beschäftigt.

Ruffy hätte sich mit Sicherheit gefreut, den Kurzauftritt eines bestimmten Charakters in der zweiten One Piece-Staffel zu sehen. (© Netflix) Ruffy hätte sich mit Sicherheit gefreut, den Kurzauftritt eines bestimmten Charakters in der zweiten One Piece-Staffel zu sehen. (© Netflix)

Seit dem 10. März 2026 läuft die zweite Staffel der Live-Action-Umsetzung von One Piece auf Netflix. Die räumt aktuell nicht nur fabelhafte Wertungen ab, sondern geizt auch nicht mit kleinen Auftritten von Charakteren, die erst später in der Handlung wichtig werden. Ein solcher Cameo sorgt jetzt dafür, dass eine gut zwei Jahrzehnte alte Fantheorie wahr wird.

Spoilerwarnung: Im folgenden Artikel geht es nicht nur um eine Szene aus der gerade erst angelaufenen zweiten Netflix-Staffel von One Piece, sondern auch um einen Charakter, der sein Debüt im Anime erst in Episode 494 feiert.

Vom Manga-Panel zur Live-Action-Bestätigung

In der ersten Episode von One Piece Staffel 2 auf Netflix taucht ein Charakter auf, den viele Fans erst deutlich später erwartet hätten: Ruffys zweiter "Bruder" Sabo, der im Anime erst später als Chef des Generalstabs der Revolutionsarmee eine Rolle spielen sollte.

In einer kurzen Szene öffnet sich hier eine Tür, nachdem Monkey D. Dragon seinen Sohn Ruffy bei der Abreise von Loguetown beobachtet. Dahinter steht eine Figur in Anzug, Zylinder und Pilotenbrille – die unverkennbaren Erkennungsmerkmale von Sabo.

Der Kurzauftritt des Mitglieds der Revolutionsarmee ist nicht nur ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl für Anime- und Manga-Fans, sondern bestätigt damit auch eine Fantheorie, die schon seit zwei Jahrzehnten in der Community kursiert.

  • Diese Theorie wurde mit One Piece-Kapitel 98 zum Leben erweckt: In einem kleinen Panel ist dort eine Figur mit Zylinder in der Menschenmenge zu erkennen, die Sabo ähnelt.
  • Da der Charakter selbst im Manga aber erst gegen Ende der Summit-War-Saga eingeführt wird, spekulierten Fans daher jahrelang über eine frühe Andeutung durch Oda.
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Auch Emily Rudd, die Darstellerin von Nami, zeigte sich davon überrascht, dass man Sabo in der Live-Action-Umsetzung überhaupt zeigen durfte:

Als ich die Folge das erste Mal gesehen habe und Sabo herauskommt, habe ich geschrien.

Immerhin: Die Köpfe hinter der Netflix-Serie haben mit diesem Cameo keinen Alleingang vollführt: Laut Rudd muss alles, was nicht direkt in der Mangavorlage zu sehen ist, von Oda autorisiert werden.

Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass hiermit ein Fingerzeig für die dritte Staffel der One Piece-Realserie zu sehen ist. Sabo spricht keinen Satz und ist kaum im Fokus der Szene, sodass der Auftritt neben der Theoriebestätigung eher als kleines Schmankerl für Fans zu sehen ist.

Im Kontext des Mangas ergibt es dennoch Sinn, dass Sabo schon jetzt anwesend ist: Er war zu diesem Zeitpunkt bereits Mitglied der Revolutionsarmee unter Dragon, litt aber noch unter Amnesie. Dass er Dragon nach Loguetown begleitet haben könnte, ohne Ruffy zu erkennen, ist in jedem Fall mit der Handlung vereinbar.

Wie war eure Reaktion auf Sabos Kurzauftritt?


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