1999 schockte der Tod eines Power Rangers die Fans – der wahre Grund lag hinter den Kulissen und hatte ein Happy End

1999 starb zum ersten Mal einer der Power Rangers den Serientod. Dahinter steckte allerdings keine kreative Entscheidung der Autor*innen, sondern eine schweres Schicksal.

Eigentlich sind die Power Rangers unbesiegbar. Entsprechend hart traf der Tod des pinken Rangers die Fans. Eigentlich sind die Power Rangers unbesiegbar. Entsprechend hart traf der Tod des pinken Rangers die Fans.

Manche Darsteller*innen der Power Rangers haben ziemlich ungewöhnliche Lebensläufe. Einer nutzte zum Beispiel seine Fähigkeiten als Stuntman später als Einbrecher. Und bei anderen sollte man vielleicht lieber nicht genau nachfragen, welche Rollen sie vor oder nach ihrer Zeit als Superheld übernommen haben.

Die Geschichte von Valerie Vernon ist dagegen tragisch. Die Schauspielerin verkörperte 1999 in Power Rangers Lost Galaxy die Wissenschaftlerin Kendrix Morgan, die als Pink Ranger gegen das Böse kämpfte. Doch mitten während der Dreharbeiten erhielt sie eine Diagnose, die auch das Schicksal ihrer Figur verändern sollte.

Eine schwere Krankheit zwang zum Umdenken

Während der Produktion brach Vernon am Set zusammen. Nach mehreren Untersuchungen stellten die Ärzte Leukämie fest. Besonders bitter: Wenige Tage zuvor hatte die Schauspielerin im Rahmen einer Make-A-Wish-Veranstaltung noch Kinder getroffen, die ebenfalls an Leukämie erkrankt waren.

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Für Vernon begann eine langwierige Behandlung. Die Produzent*innen mussten sich unterdessen überlegen, wie sie mit ihrer Figur umgehen wollten. Zwar standen weiterhin Aufnahmen des Pink Rangers aus der japanischen Vorlage zur Verfügung, doch Vernon selbst konnte nicht mehr vor der Kamera stehen.

Die Lösung war für damalige Power-Rangers-Verhältnisse ziemlich drastisch: Kendrix Morgan starb den Serientod.

In der Episode "The Power of Pink" opferte sie sich, um den mächtigen Pink Psycho Ranger aufzuhalten. Für die jungen Zuschauer*innen war das ein Schock. Schließlich waren die bunten Helden bis dahin praktisch unbesiegbar gewesen.

Ihre Nachfolgerin wurde Karone, die zuvor als Bösewichtin Astronema bekannt war.

Am Ende gab es doch noch ein Happy End

Glücklicherweise sprach Vernon auf die Behandlung an und besiegte den Blutkrebs. Damit bekam auch Kendrix eine zweite Chance.

Im Finale von Lost Galaxy bringen die Rangers ihre Quasar-Schwerter an ihren Ursprungsort zurück. Dadurch wurde nicht nur die versteinerte Bevölkerung des Planeten Mirinoi gerettet, sondern auch Kendrix wieder zum Leben erweckt.

Wie genau das funktionierte, erklärte die Serie nicht. Aber seien wir ehrlich: Bei den Power Rangers haben wir schon deutlich seltsamere Dinge akzeptiert.

Vernon kehrte sogar für einen Gastauftritt in Power Rangers Lightspeed Rescue zurück. Anschließend verabschiedete sie sich weitgehend von der Schauspielerei und widmete sich unter anderem der Innenarchitektur.

Habt ihr den Tod von Kendrix damals bei den Power Rangers miterlebt? Und welcher Moment aus der Serie ist euch bis heute im Gedächtnis geblieben? 


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