PS5 zum Transport von 1,5kg Kokain genutzt - Schmuggler werden verhaftet

In einer PS5 wurden offenbar anderthalb Kilo Kokain geschmuggelt. Das verdächtige Paket ging den Australischen Behörden ins Netz und drei Menschen wurden verhaftet.

von David Molke,
04.11.2021 07:45 Uhr

Um 1,5kg Koks von Portugal nach Australien zu verschicken wurde offenbar eine PS5 zur Tarnung genutzt. Um 1,5kg Koks von Portugal nach Australien zu verschicken wurde offenbar eine PS5 zur Tarnung genutzt.

PS5-Konsolen sind immer noch Mangelware und werden von Resellern oft zu deutlich teureren Preisen weiter verkauft. Diese ganz besondere PS5 war aber sehr viel mehr wert, nämlich wohl um die 222.000 Euro. Was an dem ungewöhnlichen Innenleben der Konsole lag: Schmuggler hatten 1,5 Kilogramm Kokain im Inneren der Sony-Konsole versteckt und sie in einem Paket von Portugal nach Australien verschickt. Dort ging der Plan allerdings schief, die Australischen Behörden haben die Drogen gefunden und den Empfängern sogar noch eine Falle gestellt.

Australische Behörden finden 1,5kg Kokain in PS5 und verhaften drei Menschen

Darum geht's: Grenzbehörden in Australien haben ein "verdächtiges" Paket abgefangen, das von Portugal nach Australien geschickt wurde. Darin befand sich eine PS5, in deren Innerem allerdings keine Technik, sondern 1,5 Kilo Koks gefunden wurden. Das haben die Behörden später nach den entsprechenden Untersuchungen bestätigen können (via: Perth Now).

Falle für Schmuggler: Um die Empfänger dingfest zu machen, haben die Behörden ihnen eine richtige Falle gestellt. Das Paket wurde mit einer Attrappe ausgestattet, wieder verschlossen und an die ursprünglich geplante Adresse geschickt. Dort soll es dann ein 48-jähriger Mann abgeholt haben, der daraufhin verhaftet wurde.

Zusätzlich wurden auch noch zwei weitere Personen festgenommen, die in den Drogenschmuggel verwickelt gewesen sein sollen. Zunächst kam es zu Hausdurchsuchungen, infolge der die anderen Menschen dann verhaftet wurden. Offenbar kommen sie alle noch diese Woche vor Gericht. Ihnen drohen Haftstrafen von bis zu 25 Jahren.

Den Absender des Pakets konnten die Behörden allerdings wohl nicht ausmachen. Das Ziel der Behörden bestehe vor allem darin, den "Fluss illegaler Drogen aus Übersee auf die Straßen Australiens zu unterbinden", wie Australian Federal Police Detective Acting Superintendent Ben Moses zitiert wird. Zumindest in diesem Fall scheint das gelungen zu sein.

Rückblick auf das erste PS5-Jahr: Die PS5 ist vor fast genau einem Jahr auf den Markt gekommen und immer noch ziemlich schwierig zu bekommen. Im Rahmen unserer Thementage Find Your Next Game: Hardware Edition beleuchten wir, wie das erste Jahr mit Sonys Current Gen-Konsole gelaufen ist: Schön war es allemal, aber auch außergewöhnlich turbulent.

Was sagt ihr zu dem kuriosen Fund der Australischen Behörden?

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