Arthur Morgans Erkrankung in Red Dead Redemption 2 klingt auch deshalb so echt, weil Sprecher Roger Clark "andauernd erkältet" war

Arthurs Hustenanfälle werden gleich ein Stück ekliger mit dem Wissen, dass der Specher sich wirklich die Seele aus dem Leib gehustet hat – aber auch realistischer!

Nicht nur Arthur hätte etwas mehr Bettruhe vertragen können, seinem Sprecher ging es wohl ähnlich. Nicht nur Arthur hätte etwas mehr Bettruhe vertragen können, seinem Sprecher ging es wohl ähnlich.

Red Dead Redemption 2 bietet einige fantastische Performances der Sprecher*innen, allen voran natürlich Arthur Morgan-Stimme Roger Clark selbst. Der wollte offensichtlich sicherstellen, dass der Realismusgrad im Spiel so hoch wie möglich ist – und hat sich dafür sogar krank in die Aufnahmekabine geschleppt.

Achtung, Spoiler! Hier geht es um ein wichtiges Detail zu Arthurs Schicksal im Spielverlauf von RDR2.

Ja, das Husten ist manchmal echt

Teil der Tragik von RDR 2 ist das Schicksal von Arthur Morgan. Schon ziemlich zu Beginn des Spiels steckt er sich mit Tuberkulose an und sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich im Verlauf zunehmend. Was als leichtes Husten anfängt, wird später zu blutigen Anfällen.

Dass das im Spiel so überzeugend (und feucht) klingt, hängt damit zusammen, dass der Sprecher hier wirklich Engagement gezeigt hat.

Video starten 7:47 Red Dead Redemption 2 - 5 Dinge über Arthur Morgan, die ihr (vielleicht) noch nicht wusstet

Wie Roger Clark nämlich im Gespräch mit YouTuber Cade Onder verraten hat, waren mehrere dieser Hustenanfälle echt. Der Sprecher hatte natürlich keine Tuberkulose, hat sich aber über den Aufnahmezeitraum von fünf Jahren die ein oder andere Erkältung eingefangen. Und die direkt genutzt, um ein paar möglichst realistische Aufnahmen rauszukitzeln.

Auf die Frage, ob Arthurs Hustenanfälle anstrengend für seinen Hals gewesen seien, erklärt er:

"Das war nicht so schlimm, wie man meinen sollte, weil ich das über fünf Jahre verteilen konnte. Und wenn es eine wirklich harte Husten-Szene war, haben wir sie immer für das Ende des Tages aufgehoben.

Und innerhalb von fünf Jahren kriegt man auch eine Menge Erkältungen und wir haben einen Haufen Daten gesammelt, die ziemlich echt waren. Dann hab ich immer gesagt: 'Hey, ich hab ne Erkältung. Lasst mich was aufnehmen.' Und sie meinten 'Okay.' Richtig schöner Schleim."

Zugegeben, ein klein wenig eklig klingt das, wenn man so darüber nachdenkt, dass wir dort wirklich echtes, feuchtes Husten hören. Aber gleichzeitig ist das Endergebnis auch unumstritten überzeugend. Und zeigt zweifelsohne echten Einsatz von Arthurs Synchronsprecher für die Rolle. Hoffen wir einfach, dass er sich dann trotzdem etwas Ruhe gegönnt hat.

Wie geht's euch, wenn ihr erkältet seid? Würdet ihr euch da noch zur Arbeit schleppen oder bleibt ihr brav zu Hause?


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