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Inhaltsverzeichnis

Sonic & SEGA All-Stars-Racing im Test - Von Igeln und Bleifüßen

Der AppStore ist kein Mekka qualitativ hochwertiger Funracer. Nintendos Mario Kart wird man dort sowieso nicht finden. Nun aber haben sich die SEGA All-Stars um den schnellsten Igel der Welt auf iPad und iPhone eingefunden. Wir haben die Umsetzung für unsere Leser getestet.

von Thomas Ruhk,
27.07.2011 16:15 Uhr

Knapp ein Jahr nach dem Release der Konsolenfassungen von Sonic & SEGA All-Stars-Racing findet sich die illustre Rennfahrertruppe um den blauen Igel auch im AppStore wieder. Im Grunde ist das Spiel ein Klon von Nintendos Mario-Kart-Reihe. Es ist dem liebevollen Design der Entwickler zu verdanken, das diese Tatsache eher als Lob denn als Tadel zu verstehen ist.

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Links unten wartet ein Special auf seinen Einsatz. Links unten wartet ein Special auf seinen Einsatz.

Auf dem iPhone und dem iPad warten fünfzehn Strecken auf den Spieler. Im Grand-Prix-Modus müssen drei Cups mit jeweils vier Rennen in steigenden Schwierigkeitsgraden absolviert werden. Zusätzlich gibt es noch einen Missionsmodus, der fünfundzwanzig Aufgaben umfasst. Meist sollen Ringe durchfahren, Münzen aufgesammelt oder Hindernisse "umkurvt" werden. In manchen Missionen wurden die Areale der Aufgabe entsprechend angepasst: Tails aus den Sonic-Spielen beispielsweise fliegt in einem kleinen Flugzeug und soll grüne Ringe nacheinander durchqueren. Seine Spielzone ist ein riesiges Quadrat mit einer Brückenkonstruktion in der Mitte. Die Wertung im Missionsmodus erfolgt in Sternen – bis zu zehn können pro Aufgabe ergattert werden. Der ganz simpel gehaltene Online-Modus ist ohne Registrierungszwang sehr schnell zugänglich. Die zurückgelegten Meilen sind die Währung im Spiel. Auch die erfreulich Online-Rennen schlagen auf eurem Meilenkonto zu Buche. Damit lassen sich aber leider - im Gegensatz zur Konsolenversion - nur neue Fahrer (insgesamt 10) und Strecken kaufen. Ein paar mehr Möglichkeiten hätten die Motivation noch etwas länger aufrecht gehalten. Neben einzelnen Rennen kann noch gegen Entwicklergeister angetreten werden, deren Bestzeiten geschlagen werden wollen.

Tails in seinem Flugzeug. Tails in seinem Flugzeug.

In den Grand-Prixs ist Sonic & SEGA All-Stars-Racing nur optisch von Mario Kart zu unterscheiden. Die fünfzehn Strecken entsprechen weitestgehend den Originalvorlagen aus den letztjährigen Konsolenfassungen. Alle gängigen Themen sind vertreten: Schnee- und Vulkanlandschaften, ein Geisterschloss sowie eine Berg- und Waldstrecke finden sich in der Liste wieder und haben stets Bezug zu Titeln aus dem SEGA-Portfolio. Das Renngeschehen selbst wird von Chaos beherrscht. Schuld daran tragen die Waffen, die, einmal eingesammelt, entweder eine defensive oder offensive Fähigkeit zur Verfügung stellen. Schilde schützen vor einem Treffer, Minen erschweren den folgenden Vehikeln die Fahrt und kleine Suchraketen finden unbeirrbar ihr Ziel. Die Extras unterscheiden sich auch von Strecke zu Strecke - ein großes Plus bei der Abwechslung. Hier gibt es noch einen einen weiteren Unterschied zum Nintendo-Vorbild: Die sehr große Rakete fliegt, einmal eingesammelt und abgefeuert, ohne konkretes Ziel stur den Verlauf der Strecke entlang. Der Spieler kann durch erneuten Druck auf das Special-Symbol entscheiden, wann der Sprengkörper explodieren soll. Das bringt einen Hauch von Taktik in die Rempelei, da der Radius der Druckwelle durchaus mehrere Fahrzeuge erwischen kann. Der richtige Moment will also abgepasst werden.

Links unten ist der Schieberegler eingeblendet... Links unten ist der Schieberegler eingeblendet...

Die Steuerung von Sonic & SEGA All-Stars-Racing funktioniert am besten über Neigung. In der Originaleinstellung ist diese aber viel zu träge, der Spieler tuckert träge wie ein Krabbenkutter um die Kurven. Wir empfehlen dringend, die Empfindlichkeit der Neigungssteuerung auf den maximalen Wert zu stellen. Beschleunigt wird automatisch, daher gibt es nur drei Buttons: Bremse, Special (wenn eingesammelt) und Drift. Drifts kommen besondere Bedeutung zu, denn sie erhöhen zum einen das Tempo und dienen als defensive Waffe. Mit ihnen kann man feindlichen Attacken entgehen, ein Manöver, das in der Hektik aber nicht oft gelingen will. Wer mit der Neigungssteuerung nicht klar kommt, kann sich an einer Kontrolle mit einem Schieberegler versuchen. Das funktioniert nur leidlich gut und führt zu einer schlingernden Fahrweise.

...der aber nicht so gut ist wie die Neigungssteuerung. ...der aber nicht so gut ist wie die Neigungssteuerung.

Das Geschwindigkeitsgefühl des Spiels ist sehr hoch. Die Grafik fliegt nur so am Spieler vorbei und hat erfreulicherweise nicht die die Stotteranfälle der Konsolenversionen. Dafür ist sie aber auch steriler und längst nicht so detailliert. Das fällt auf dem iPhone nicht besonders auf, das große Display des iPad bleibt stellenweise aber ziemlich leer. Hier wäre definitiv angesichts dessen Rechenleistung mehr drin gewesen, was jedoch mit ziemlicher Sicherheit zu einer Extrafassung für das iPad geführt hätte. Die Musik des Spiels enthält zahlreiche bekannte Themen der SEGA-Titel. Während der Rennen hört man – ganz in der Tradition von Funracern – Jubelschreie und Flüche der Fahrer.

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