Die Steam Machine wurde ursprünglich für 2026 angekündigt, darauf folgte dann aber Funkstille. Aufgrund der anhaltenden Knappheit bei Speichermodulen und den hohen Preisen für entsprechende Bauteile kamen dann sogar Zweifel auf, dass Valve noch in diesem Jahr den Wohnzimmer-PC veröffentlichen wird.
Jetzt haben wir aber Gewissheit: Der leistungsfähige Würfel kommt noch 2026. Und zwar schon recht bald.
Valve bestätigt Release der Steam Machine im Sommer
In einem Blog-Artikel für Entwickler*innen hat Valve noch einmal den Zertifizierungsprozess für Spiele präzisiert, die mit der Steam Machine lauffähig sein sollen. Dabei bekräftigte der Spiele- und Hardware-Hersteller, dass der Mix aus Konsole und PC für Sommer 2026 geplant ist.
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Wird die nächste Steam Machine wieder zum Desaster für Valve?
Die Steam Machine sollte also zwischen dem angebrochenen Juni und August bestellbar sein. Und das kommt dann doch recht überraschend, wenn man bedenkt, dass der Spielewürfel aufgrund der hohen Speicherpreise bereits von Valve nach hinten geschoben wurde.
An den hohen Kosten für Speicher hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert, der Release im Sommer ist also früher als von vielen Expert*innen erwartet.
Aber die Steam Machine wird wohl dann auch ein teurer Einkauf: Laut Mike Straw von Insider Gaming sei Valve beim Preis "nicht einmal ansatzweise" auf dem Level, auf dem sie selbst gern gewesen wären, um sich gegen PlayStation und Co. zu behaupten.
Schwerer Marktstart für Valve?
Eigentlich hat sich Valve für einen sehr günstig gelegenen Release-Zeitraum in diesem Jahr entschieden. Die PS6 ist noch gut ein oder zwei Jahre entfernt, genau wie die nächste Xbox.
Der KI-Boom und der damit verbundene, exorbitante Speicherbedarf von OpenAI, Anthropic oder auch Google spielt Valve aber überhaupt nicht in die Karten.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Steam Machine über 1.000 Euro kosten könnte, mit Tendenz nach oben. Und damit läge sie dann weit über der PlayStation 5, die auf dem Papier ein ähnliches Performance-Niveau bietet:
Erst kürzlich musste auch das Steam Deck um ungefähr 50 Prozent im Preis erhöht werden, nachdem es monatelang ausverkauft war:
Klar, Hardware ist generell teurer geworden, aber nur weil alle Hersteller teurer werden, heißt das ja nicht, dass die Leute einfach weiterkaufen. Der Markt für PC-Komponenten schwächelt laut Recherchen von GamersNexus beispielsweise vielerorts, da die Menschen vor Hardware-Käufen zurückschrecken.
Die Steam Machine könnte in diesem Sommer also arge Schwierigkeiten haben, sich zu etablieren.
Dabei standen die Vorzeichen ursprünglich – unter anderem aufgrund der Anbindung zum größten Spielekatalog überhaupt – ziemlich gut. Die Steam Machine würde beispielsweise etliche Titel spielbar machen, die bisher nicht gut auf dem Steam Deck laufen. Valve schreibt dazu sogar, dass man solche Spiele direkt als Erstes für den Konsolen-PC-Hybrid verifiziert habe.
Seid ihr heiß darauf, im Sommer auf der Steam Machine zu zocken? Oder würde euch ein hoher Preis vom Kauf abhalten?
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