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Steel Battalion: Heavy Armor - Hardcore trotz Kinect! Capcoms Mechs rumpeln wieder

Capcoms Mech-Simulation Steel Battalion: Heavy Armor für die Xbox 360 setzt auf sinnvollen Bewegungseinsatz und verzichtet auf das Kinect-übliche Gehampel. Gut so, auch wenn die Entwickler noch viel Arbeit vor sich haben, wie unsere Preview zeigt.

von Markus Schwerdtel,
18.08.2011 15:50 Uhr

In Steel Battalion: Heavy Armor dreht sich alles um die so genannten Vertical Tanks, kurz VTs. In Steel Battalion: Heavy Armor dreht sich alles um die so genannten Vertical Tanks, kurz VTs.

Wer sich im März 2003 Capcoms Mech-Simulation Steel Battalion für die erste Xbox gekauft hat, brauchte schon ein sehr großes Spielezimmer und eine verständnisvolle Lebensgefährtin. Mit dem rund 200 Euro teuren Spiel wurde nämlich auch ein bombastischer Mech-Controller mit zwei Steuerknüppeln, über 40 Knöpfen und drei Pedalen geliefert. Hart: Wer im Notfall nicht rechtzeitig den knallroten Schleudersitz-Button betätigt, löscht neben seinem Pilotenleben zugleich den einzigen Spielstand! Neben Steel Battalion unterstützte lediglich der Nachfolger Steel Battalion: Line of Contact das Ungetüm, das ansonsten nur als unhandlicher -- wenn auch cooler -- Staubfänger herumstand. Der dritte Teil der Serie, Steel Battalion: Heavy Armor für die Xbox 360, braucht dagegen als Zusatzhardware lediglich Microsofts Kinect-Sensor. Keine Angst, uns erwartet kein Kinectimals mit Robotern! Steel Battalion: Heavy Armor ist immer noch ein richtig schweres Hardcore-Spiel.

Steht auf, wenn ihr was sehen wollt!

Das Cockpit ist die Schaltzentrale von Steel Battalion, von hier aus aktivieren wir mit Kinect-Gesten einzelne Funktionen. Das Cockpit ist die Schaltzentrale von Steel Battalion, von hier aus aktivieren wir mit Kinect-Gesten einzelne Funktionen.

Gesteuert wird der Mech (im Spiel heißen sie Vertical Tanks oder kurz VT) hauptsächlich mit dem normalen Xbox-Controller. Bevor man jedoch marschieren und ballern darf, sollte man sich erst mal im Cockpit des VT orientieren. Ähnlich wie in einer U-Boot-Simulation sitzt der Spieler im Kommandostand, Kinect-Wischer nach links oder rechts bringen Kameraden wie den Kanonier, den Navigator oder den MG-Schützen ins Bild. Mit einem Griff nach oben holt man sich das Periskop herunter und schaltet damit in eine Art Sniper-Ansicht. Außerdem kann man sich diverse Schalttafeln heranziehen, auf denen sich dann zum Beispiel auch der berühmte Eject-Button findet. Cool: Wenn man aufsteht, schaut der VT-Kapitän oben aus der Dachluke und verschafft sich so einen besseren Überblick. Wenn man dann noch die linke oder rechte Hand auf Augenhöhe hebt, schaut man durch ein Fernglas und entdeckt den Feind noch besser. Aber Vorsicht: So exponiert ist der Pilot ein leichtes Ziel für feindliche Scharfschützen und ein einziger Kopfschuss kann -- wie in unserer Gamescom-Präsentation geschehen -- die Mission jäh beenden. Außerdem gibt es auch sehr überraschende Kinect-Momente. Etwa wenn der MG-Schütze panisch aus dem VT fliehen will, man ihn energisch aus der Luke zieht und mit ein paar Schlägen ins Gesicht wieder zur Räson bringt. Oder wenn man nach dem Kampf dem Kanonier zu seiner Leistung gratuliert -- und der dafür in der nächsten Mission besonders motiviert ans Werk geht.
Das alles klingt nach einer gelungenen Kinect-Integration? Durchaus, allerdings müssen die Entwickler schon noch etwas an der Bedienung feilen: Das Heranziehen des Steuerknüppels durch eine Armbewegung nach vorne wollte unserem Präsentator immer erst beim vierten oder fünften Mal gelingen. Allerdings haben wir auch eine »Pre-pre-pre-Alpha-Version« geshen, bis zur Veröffentlichung kann sich da noch viel tun.

Zweiter Weltkrieg 2080

Die Kameraden im VT tragen Weltkriegs-mäßige Uniformen und zeigen Gefühle wie Angst oder Stolz [360] Die Kameraden im VT tragen Weltkriegs-mäßige Uniformen und zeigen Gefühle wie Angst oder Stolz [360]

Die Hintergrundgeschichte eines Mech-Spiels wie Steel Battalion: Heavy Armor ist normalerweise eher unwichtig, hier trägt sie aber viel zur Atmosphäre bei: Im Jahr 2020 zerstören Mikroben die gesamte Computertechnik auf der Erde. Das schwächt Nationen wie die USA und ein fiktiver bevölkerungsreicher asiatischer Staat bläst zur Invasion auf den amerikanischen Kontinent, der bis auf acht US-Staaten erobert wird. 60 Jahre später ist man wieder auf dem techischen Niveau des 2. Weltkriegs und will die Eindringlinge zurückschlagen. Im fertigen Spiel soll es Kampfschauplätze auf der ganzen Welt geben.

Dank diesem Szenario sitzen die Soldaten in Mechs, die an die Panzer der 40er-Jahre erinnern und tragen entsprechende Uniformen. Auch die auf der Gamescom gezeigte Mission passte dazu: Der Sturm auf das besetzte New York wirkte genau wie die Normandie-Szene am Anfang von »Der Soldat James Ryan«. Mit unserem VT springen wir von einem Landungsboot und müssen zwei Geschütztürme erledigen, um den Weg für die Infanterie zu ebnen. Weil sich die VTs eher träge bewegen, ist der Sturm auf New York eher ein langsames Vortasten, das tatsächlich sehr an eine Panzer-Simulation erinnert. Gut so, schließlich war die Steel Battalion-Reihe noch nie für schnelle Action bekannt, sondern für Taktik und Simulations-Elemente. Übrigens: Wer diesmal nicht rechtzeitig den Eject-Button drückt, darf seinen Spielstand trotzdem behalten. Ein bisserl weniger hardcore als der erste Teil wird Steel Battalion: Heavy Armor also doch.

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