Street Fighter 5 - Capcom wirbt auf Kämpfern & reagiert nun auf Kritik

Werbung in Spielen ist nichts Neues, in Vollpreisspielen bleibt sie dennoch eher die Ausnahme. Capcom wirbt auf der Kleidung von Street Fighter-Kämpfern und stellt sich der Fan-Kritik.

von Hannes Rossow,
17.12.2018 14:00 Uhr

Auf mehreren Stellen wird auf den Street Fighter 5-Charakteren nun Werbung ausgespielt.Auf mehreren Stellen wird auf den Street Fighter 5-Charakteren nun Werbung ausgespielt.

In der letzten Woche zog sich Capcom den Zorn der Street Fighter 5-Spielerschaft auf sich, nachdem ein Update zum Prügelspiel dazu führte, dass Werbung auf den Charaktermodellen und den Ladebildschirmen ausgespielt werden kann. So tragen dann Kämpfer wie Ryu & Co. Aufdrucke auf ihrer Kleidung, die auf gesponsorte Inhalte verweisen.

Street Fighter 5 - Werbung auf Kämpfern macht Fans sauer

Spieler werden für Werbung belohnt: Zwar lässt sich das Feature in den Einstellungen auch wieder abschalten, doch die Community war dennoch entrüstet. Das liegt vor allem auch daran, dass Spieler, die sich die Werbung anzeigen lassen, einen Bonus auf ihre Ausschüttung der Ingame-Währung Fight Money bekommen.

Das sagt der Producer: Jetzt bezog Capcom offiziell Stellung und stellte sich auf Twitter der Kritik. Executive Producer Yoshi Ono gab folgendes Statement ab:

"Wir schätzen es sehr und bedanken uns bei unserer Community für das erbrachte Feedback zum neuen Sponsored Content-Feature, das diese Woche zu Street Fighter V: Arcade Edition hinzugefügt wurde. Wir sammeln weiterhin das Feedback von allen ein und erwägen Schritte, wie wir zukünftig das neue Feature für Spieler verbessern können."

Es klingt also ganz danach, als wolle Capcom an der Ingame-Werbung festhalten und das Feature nicht entfernen.

Präzedenzfall? Bislang bezieht sich die Werbung nur auf Street Fighter-bezogene Dinge wie das Capcom Pro Turnier oder Sonderangebote bezüglich Mikrotransaktionen. Fans sorgen sich aber jetzt schon, dass zukünftig auch fremde Marken die Werbefläche im Spiel ausnutzen könnten.

Was haltet ihr von dieser Entscheidung?


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