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Twelve Minutes für Xbox: Zeitschleife mit Staraufgebot

Der 2019 angekündigte Indie-Titel Twelve Minutes soll in diesem Jahr endlich erscheinen. Wir haben eine Gameplay-Präsentation zum Spiel bekommen, die uns überrascht hat.

von Tobias Veltin,
30.04.2021 10:00 Uhr

Der Besuch eines Polizisten endet in Twelve Minutes fatal. Der Besuch eines Polizisten endet in Twelve Minutes fatal.

Eigentlich wollten die Hauptfiguren von Twelve Minutes - ein Mann und eine Frau - nur einen romantischen Abend zu zweit verbringen. Doch ein Polizist macht ihnen einen Strich durch die Rechnung, als er das kleine Apartment des Pärchens betritt, es des Mordes beschuldigt und anschließend sogar tötet. Doch hier ist Twelve Minutes noch nicht vorbei, sondern geht erst richtig los. In einem Livestream konnte GamePro einen ausführlichen Blick auf das Spiel werfen und waren von einigen Details überrascht.

Das dürft ihr von Twelve Minutes erwarten

Zunächst mal: Kein Spiel im klassischen Sinne. Creative Director Luis Antonio spricht in der Präsentation mehrfach von "interaktivem Thriller" und es ist einer, der einen gewissen experimentellen Charakter hat, der gleichzeitig auch Kern von Twelve Minutes ist. Denn der Mann aus der Wohnung ist in einer zwölfminütigen Zeitschleife gefangen, nach der sämtliche Ereignisse des Abends wieder von vorne losgehen.

Aus dieser Zeitschleife auszubrechen ist das grundsätzliche Ziel in Twelve Minutes.

Die Zeitschleife startet immer wieder von Neuem, bei einem Bildschirmtod auch früher als nach zwölf Minuten. Die Zeitschleife startet immer wieder von Neuem, bei einem Bildschirmtod auch früher als nach zwölf Minuten.

Aber wie funktioniert das? Ganz einfach: ausprobieren. Mechanisch setzt Twelve Minutes auf Point & Click, wir können also mit allen Gegenständen und Objekten in der Wohnung interagieren und diese teilweise auch miteinander kombinieren.

Laut Luis Antonio soll alles dabei eine Auswirkung auf den weiteren Verlauf der Zeitschleife haben. Beispielsweise können wir uns entscheiden, ein Messer zu nehmen und uns damit im Bad zu verstecken, wenn der Polizist an der Tür klingelt.

Oder wir versuchen es mit Überredungskünsten. Twelve Minutes setzt hier bewusst auf das Trial&Error-Prinzip und auch eine gewisse Beobachtungsgabe. Hilfen oder Tipps soll es nicht geben um genau diese Prinzipien nicht zu untergraben. Das wird den ein oder anderen klassischen Gamer sicher stören, unterstreicht aber den experimentellen Charakter von Twelve Minutes.

Die kleine Wohnung des Paares hat mindestens drei Zimmer. So viele hat man jedenfalls bislang schon gesehen. Die kleine Wohnung des Paares hat mindestens drei Zimmer. So viele hat man jedenfalls bislang schon gesehen.

Nach den ersten "gescheiterten Zeitschleifen" können wir die Frau zum Beispiel damit bewusst konfrontieren, dass wir in einer Zeitschleife gefangen sind, schließlich ist sich der Charakter bewusst darüber, was mit ihm passiert.

Allerdings will sie erst mal einen Beweis dafür. Je nachdem, welche Aktionen es vorher gegeben hat, stehen dann auch unterschiedliche Dialogoptionen zur Verfügung, die schon jetzt auf ein weit verzweigtes Geflecht schließen lassen. Zumal der Polizist laut Luis Antonio nicht der entscheidende Punkt ist, den wir überwinden müssen. Im Gegenteil: nach kurzer Zeit soll es "ziemlich einfach" sein, den Eindringling zu überleben. Was danach kommt? Das bleibt bislang noch ein Geheimnis.

Hier könnt ihr euch den aktuellsten Trailer zu Twelve Minutes anschauen:

Twelve Minutes: Trailer zum interaktiven Thriller für die Xbox 0:59 Twelve Minutes: Trailer zum interaktiven Thriller für die Xbox

Das "Ende" dürfte überraschen

Die gesamte Struktur von Twelve Minutes lässt natürlich darauf schließen, dass es auch viele unterschiedliche geben wird. Darauf angesprochen sagt Luis Antonio, dass es kein klassisches Ende mit Credits und anderen "typischen" Anzeichen für einen Abschluss geben wird, vielmehr soll irgendwann ein Punkt erreicht sein, bei dem man merkt, dass ein gewisses Ziel erreicht ist. Genauer ins Detail will er hier noch nicht gehen, vieles an Twelve Minutes bleibt also noch enorm vage.

Fest steht allerdings, dass bei der Vertonung der Charaktere ein echtes Staraufgebot am Mikrofon saß: James McAvoy (X-Men) vertont den Mann, Daisy Ridley (Star Wars) die Frau und die Stimme des Polizisten stammt von Willem Dafoe (Der Leuchtturm). Große Namen, deren Stimmen das kammerspielartige Szenario mit Leben füllen sollen.

Mit säntlichen Objekten in der Wohnung könnt ihr interagieren. Mit säntlichen Objekten in der Wohnung könnt ihr interagieren.

Ziel war es laut Luis Antonio, mit den lediglich drei Charakteren und der kleinen Wohnung eine sehr persönliche Atmosphäre zu schaffen. Die aber trotzdem nicht zu persönlich sein soll, denn auch die Vogelperspektive wählte das Entwicklungsteam bewusst. Denn da Gesichte nicht in Großaufnahme, sondern nur teilweise von der Seite oder oben gezeigt werden, soll bei uns Raum für Interpretation bleiben. Wie anscheinend so vieles bei Twelve Minutes.

Wann erscheint Twelve Minutes?

Einen Release-Termin von Twelve Minutes gibt es noch nicht. Zwar soll der Titel noch in diesem Jahr und laut Luis Antonio sogar "soon", also "bald", kommen, ein konkretes Datum fehlt aber bislang. Dafür stehen die Plattformen fest. Twelve Minutes erscheint für Xbox-Konsolen und den PC.

Was ist euer Eindruck von Twelve Minutes?

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