Dieser neue Anime ist so gut, dass ich mir mit meinen Freunden ein Spiel gekauft habe, dem ich sonst keine zweite Chance gegeben hätte

Ein Anime hat Mykis Wochenendpläne komplett über den Haufen geworfen und dafür gesorgt, dass sie womöglich nur ein einziges Spiel zocken wird. Und was zockt ihr am Wochenende?

Der Anime macht richtig Laune auf Fighting Game. Mios Schrei nach einem Sieg kann ich förmlich jetzt noch hören. (© Eri Ejima, Media Facory Diomedéa) Der Anime macht richtig Laune auf Fighting Game. Mios Schrei nach einem Sieg kann ich förmlich jetzt noch hören. (© Eri Ejima, Media Facory / Diomedéa)

Es ist wieder Freitag, meine Lieben, und das heißt, dass das Wochenende zum Greifen nah ist. Da stellt sich natürlich wieder die Frage, welche Spiele, Serien oder Filme bei euch auf dem Plan stehen.

Ich persönlich kann kaum glauben, dass ich durch einen einzigen Newcomer-Anime meine Wochenendpläne über den Haufen geworfen habe. Nicht nur habe ich mir deswegen extra ein Spiel auf der Nintendo Switch 2 geholt, es ist auch ausgerechnet ein Spiel, in das ich nie wirklich reingekommen bin: Street Fighter 6

Video starten 0:55 Street Fighter 6-Demo: Trailer zeigt, was ihr ab sofort zocken könnt

Myki Trieu
Myki Trieu

Myki liebt es, neue Genres für sich zu entdecken – sowohl im Gaming als auch im Anime-Bereich. Mal haut es hin und mal nicht, aber sie möchte allen immer eine faire Chance geben und zumindest reinschnuppern. In Sache Fighting-Games hat es bei ihr, trotz der vielen Versuche in Tekken, Dragon Ball FighterZ, Guilty Gear und Co. bisher aber nie wirklich gezündet.

Der neue Anime, der meine Begeisterung für Street Fighter 6 so unerwartet entfacht hat, ist kein anderer als der Newcomer “Young Ladies Don’t Play Fighting Games” – und das geht nicht nur mir so. Zwei meiner Kollegen und Freunde, Linh Duy Dinh (GameStar Tech) und Jusuf Hatic (Freelancer bei GamePro und Gamestar Tech) sind durch den Anime ebenfalls auf den Geschmack gekommen.

Darum geht es in Young Ladies Don’t Play Fighting Games

Young Ladies Don’t Play Fighting Games erzählt die Geschichte der beiden Protagonistinnen Aya Mitsuki und Mio Yorue, auch bekannt unter ihrem Spitznamen “Shirayuki-sama”.

Mio ist aufgrund ihrer Eleganz und ihres feinen Auftretens als Schul-Schönheit bekannt und wird von allen Schülerinnen der Mädchenakademie verehrt. Was viele nicht wissen: Hinter der eleganten Fassade verbirgt sich ein Hardcore-Gamer, die zusätzlich auch noch extrem ehrgeizig ist und Fighting Games – insbesondere Street Fighter 6 – über alles liebt.

Hier seht ihr einen Trailer zum Anime:

Video starten 1:40 In diesem Anime machen sich junge Schülerinnen in einem Spiel fertig und hassen es, zu verlieren

Mitsuki ertappt Mio aus Versehen bei einem ihrer vielen Zocker-Momente, als sie eine aggressive, vulgäre und nach Siegen und Wettkämpfen lechzenden Seite zeigt. Auch Mitsuki hat in der Vergangenheit sehr gerne Street Fighter 6 gespielt und wurde daher prompt von Mio in einen Wettstreit hineingezogen.

Das spielt die GamePro-Redaktion

  • Chris gönnt sich nach dem Einblick in den Hot Wheels-DLC von Forza Horizon 5 und den letzten Erfolgen in Forza Horizon 6 mit der Demo von Mortal Shell 2 eine kleine Verschnaufpause von der rasanten Autorennen-Action.
  • Hannes verschlägt es dieses Wochenende nach dem Zerschießen von bösartigen Salmoniden in Splatoon Raiders in die idyllische Welt von Fields of Mistria.
  • Bei Max gibt es einen Nostalgie-Trip zurück zum Nintendo 3DS. Er schaut wieder in Pokémon Alpha Saphir rein.
  • Für Dennis und Samara heißt es dieses Wochenende viel laufen – zumindest in der digitalen Welt – denn die beiden werfen einen Blick in das hochgelobte neue Koop-Spiel “Big Walk” der Untitled Goose-Entwickler House House, das es aktuell auch bei PS Plus gibt.

Wie der Anime in mir ein Feuer für Street Fighter entfacht hat

Abseits der epischen Animationen während der Street Fighter-Matches, übertriebenen Gesichtsausdrücke und emotionalen Ausbrüchen der Protagonistinnen, hat der Anime mir gezeigt, wie viel Spaß ein Fighting Game mit Freunden machen kann. Zu sehen, wie Mio, Mitsuki und die anderen weiblichen Figuren gegeneinander Street Fighter spielen, sich reinsteigern und so unglaublich viel Spaß daran haben, hat in mir dann doch das Feuer entfacht, Street Fighter eine zweite Chance zu geben.

Hinzu kommt, dass der Anime aufgrund seiner Prämisse ziemlich coole Actionsequenzen bietet und viele Referenzen zu anderen bekannten Fighting Games und kompetitiven Spielen eingebaut hat. Außerdem stehen weibliche Figuren in einer männlich dominierten Community im Mittelpunkt und ganz nebenbei werde noch Begriffe aus der Szene wie Grab-Loops oder Throw Breaks verständlich erklärt.

Der Anime befasst sich darüber hinaus auch mit den inneren Konflikten der einzelnen Protagonistinnen, dem akademischen und gesellschaftlichen Druck, den die Schülerinnen durch ihr Leben auf der strengen Mädchenakademie für “feine Damen” tagtäglich erleben müssen.

Young Ladies Don’t Play Fighting Games ist also unabhängig von seinem Fokus auf Street Fighter auch ein guter Anime und zählt nicht umsonst zu den aktuellen Serien-Trends. Alleine die ersten beiden Episoden haben einen so positiven Eindruck bei uns hinterlassen, dass Linh, Jusuf und ich überzeugt wurden, in Street Fighter einzusteigen – wobei Linh an sich schon ein großer Fighting Game-Fan ist.

Und seid ihr dran: Was zockt und/oder schaut ihr am Wochenende?


Kommentare(3)
Kommentar-Regeln von GamePro
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.