Fighting Games gehören zu den Spielen, mit denen ich eher wenig Zeit verbringe – nicht aus mangelndem Interesse, sondern weil ich einfach nicht besonders gut darin bin und das auch nur mit Freunden spiele, wenn es mal dazu kommt.
Gegen meine im Genre-erfahrenen Freunde hatte ich daher nie wirklich eine Chance und steckte über die Jahre unzählige Niederlagen ein, wenn ich dann doch mal in den virtuellen Ring stieg. Ein Joy Con-Feature auf der Nintendo Switch ermöglicht mir jetzt aber endlich, gegen sie anzukommen.
Auf der Nintendo Switch 2 hat sie sich nun Street Fighter 6 geholt und dadurch das erste Mal mit einem Fighting Game wirklich ernsthaft befasst.
Street Fighter 6 hat einen exklusiven Modus auf der Nintendo Switch 2
Obwohl ich über die letzten Jahre einige Fighting-Spiele wie Tekken und Guilty Gear ausprobiert habe, hat das Genre durch die fehlende Motivation letzten Endes nie wirklich bei mir gezündet. Das änderte sich, als ich durch einen Anime, in dem Street Fighter 6 gespielt wird, Lust auf das Spiel bekam und es mir daraufhin auf der Nintendo Switch 2 gekauft habe.
Welchen Anime ich meine und wie er, zwei meiner Freunde und mich überzeugt hat, mit Street Fighter anzufangen, könnt ihr hier nachlesen:
Besonders die Street Fighter 6-Version auf der Nintendo Switch 2 hat es mir mit den Gyro-Kämpfen angetan. Der exklusive Switch-Modus gibt nämlich sogar Anfänger*innen und Casuals wie mir die Chance gegen meine erfahrenen Freunde anzukommen – ganz gleich wie lange ich oder sie das Spiel schon spielen.
Mein Kollege und Freund Linh Duy Dinh von GameStar Tech, der ein erfahrener Fighting Game-Spieler ist, hat das dann auch zu spüren bekommen.
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Die Gyro-Kämpfe machen unglaublich viel Laune und es sind keine Grundkenntnisse notwendig
Bei einem Gyro-Kampf kann meiner Meinung nach wirklich jeder Street Fighter spielen, denn dazu benötigt man keine Vorkenntnisse oder bestimmte Skills. Jeder befindet zu Beginn sich also auf dem gleichen Level und die Steuerung dazu ist auch noch extrem simpel.
Hier gibt es keine besonderen oder komplizierten Button-Inputs, die man befolgen muss, um eine mächtige Kombo auszulösen. Das Einzige, worin Veteranen oder erfahrene Spieler*innen womöglich im Vergleich zu Anfänger*innen wie mir womöglich im Vorteil sind, sind die Reaktionszeiten auf bestimmte Angriffe.
Hier eine kurze Übersicht wie vereinfacht die Steuerung über das Gyro der Jyo-Cons in diesem Modus wirklich ist:
- Joy-Con nach links oder rechts kippen, um sich zu bewegen. Gesprungen wird automatisch beim Angriff.
- Joy-Con auf und ab schütteln, um anzugreifen und Kombos zu starten. Auch da muss für Kombos nichts weiter gemacht werden.
- Joy-Con drehen, um einen der ultimativen Angriffe “Super Art” auszulösen. Welcher das sein wird, wird automatisch ausgewählt.
- eine der vier Angriffstasten drücken, um Drive Impact, eine Art mächtiger und unblockbarer Angriff, auszulösen.
- eine der Schultertasten drücken, um Drive Parry, ein Move, mit dem man mächtige Angriffe abwehren oder parieren kann, einzusetzen.
Bei so einer einfachen, aber ungewöhnlichen Steuerung musste mein Kollege Linh sich also auch erst wieder umgewöhnen, um seine Vorkenntnisse im Spiel als Vorteil nutzen zu können.
Gerade weil wir, wie gesagt, nicht wussten, welche Moves bei unseren Bewegungen herauskommen und wie sich unsere Charaktere im Kampf verhalten werden, mussten wir uns lediglich auf die Basics konzentrieren: Gegner beobachten und notfalls Drive Impact oder Parry einsetzen, bevor die Prügelei richtig losgeht.
Somit waren Linh und ich zumindest in den ersten Matches auf dem gleichen Level und ich hatte eine Chance. Abgesehen davon fühlten sich die Gyro-Kämpfe eher wie ein kleines Party-Minispiel an. Der Druck eines regulären 1vs1 Street Fighter-Kampfes war längst nicht so hoch.
Stattdessen hatten wir einfach unseren Spaß, ganz ohne Erfolgsdruck – was mir persönlich als nicht so kompetitive Spielerin viel mehr liegt, die auch sonst nicht viel mit Fighting Games am Hut hat.
Ich hatte nach vielen Jahren und Niederlagen zum ersten Mal eine Chance gegen Linh – und habe sogar einige Runden gewonnen.
Nun kann ich also auch meine anderen Freunde mit Street Fighter 6 exklusiven Gyro-Modus zu Kämpfen herausfordern, wo wir alle auf gleichem Level sind und keine Sorge haben muss, dass der Skill-Gap zu groß ist – bis ich es im Spiel im normalen Modus mit ihnen mithalten kann.
Für mich ist die Gyro-Steuerung in Street Fighter 6 daher nicht nur eine kreative und unterhaltsame Abwechslung, sondern für weniger erfahrene Spieler*innen wie mir eine Erleichterung. Endlich kann ich ein paar spaßige Runden mit Freunden spielen, ohne vorher intensiv üben zu müssen.
Wie steht ihr zu Fighting Games wie Street Fighter, Tekken und Co. und welches dieser Spiele hat euer Interesse geweckt?
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