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Auf geht's

After Burner Climax im Test - Überschallknall im Tal der Nebel

Terrorwarnung: In Segas Umsetzung des Arcadespiels After Burner Climax zünden wir vom Cockpit eines Kampffliegers aus ein explosionsartiges Raketenfeuerwerk. Ob uns in diesem kompromisslosen Effektstakkato frühzeitig das Kerosin ausgeht, klären wir im Test.

von Jan Knoop,
14.02.2013 11:01 Uhr

After Burner Climax - Trailer der iOS-Version 0:48 After Burner Climax - Trailer der iOS-Version

Super Tomcat, Super Hornet, Striker Eagle - die zur Verfügung stehende Fliegerstaffel After Burner Climax' gleicht einem Ausflug ins Tierreich. Im Gegensatz zu ihren Namensvettern sorgen die Kampfflugzeuge jedoch dafür, dass Feinde zu Land, zu Wasser und in der Luft durch dutzende Raketen in rasch verglühende Altmetallspäne verwandelt werden.

After Burner Climax QR-Code

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99 Düsenflieger

Unabhängig davon, für welchen der drei zur Verfügung stehenden Flieger wir uns entscheiden, starten wir direkt bei rasender Geschwindigkeit in der Luft. Bereits wenige Sekunden später jagen die ersten feindlichen Kampfflieger unserer Maschine zwecks Abschuss entgegen; wer nun nicht blitzschnell reagiert, hat in After Burner Climax das Nachsehen: Wir lenken unsere Tomcat über einen virtuellen Joystick, versuchen, das Fadenkreuz über die feindlichen Jäger schweben zu lassen, um nach automatischer Zielerfassung diese wie Ungeziefer in Scharen biblischen Ausmaßes gen Boden fallen zu lassen - und scheitern doppelt.

Zuerst waren wir viel zu langsam, unser Flieger hingegen zu schnell, zudem waren die Kontrollen ein Graus. Wir stellen das Steuerungsprofil auf den Kreiselsensor um, ein Neigen und Kippen führt zur entsprechenden Bewegung unserer Tomcat - und siehe da, zusammen mit dem Drosseln der Geschwindigkeit geht das Fliegen intuitiv von der Hand. Während wir elegant Raketen durch Ausweichmanöver oder sogar Rollen ausweichen, schießen wir einen Flieger nach dem anderen ab - das Bord-MG wird von uns kaum genutzt.

After Burner Climax - Screenshots der iOS-Version ansehen

Das liegt vornehmlich an der guten, automatischen Zielerfassung und den Unmengen an Raketen, die wir mit uns führen und die uns das Gefühl geben, ein fliegendes Raketensilo zu steuern: Standardmäßig sind wir mit 50 Raketen ausgestattet, deren Vorrat sich stetig regeneriert. Wer genügend Energie durch Abschüsse sammelt, kann die namensgebende Climaxfähigkeit nutzen, hinter der sich eine Zeitlupenfunktion verbirgt, an deren Ende jedes markierte Ziel mit Raketen eingedeckt wird.

Wrackteile im Vorgarten

Während sich unsere Maschine anfangs noch über übersichtlichem Niemandsland befindet, ändert sich dies im Laufe des Spiels: Pazifikinseln und karge Einöden wechseln sich mit nächtlichen Städten oder bewachten Militäranlagen ab, die unterschiedliches Vorgehen erforderlich machen. Die Großstadt im Mondesschein wird von feindlichen Fliegern dominiert, hat im Gegensatz zum Flusstal aber keine feindlichen Schiffe und Bodeninstallationen zu bieten, die es zu zerstören gilt.

Bloß nicht entdeckt werden! Aufträge wie diese lockern das Spielgeschehen etwas auf.Bloß nicht entdeckt werden! Aufträge wie diese lockern das Spielgeschehen etwas auf.

Gemeinsam haben die Missionen, dass jede aus einem langen Kartenabschnitt besteht, den wir bis zum Ende durchfliegen müssen, um durch einen großen, allesumhüllenden Nebel in den nächsten, gänzlich anders aussehenden Landstrich zu gelangen - nach einiger Ladezeit. Zeitweise können wir auf dem Pfad durch die lineare Aneinanderreihung von Karten eine von zweien wählen, die wir als nächste besuchen wollen. Woher die mystischen Schwaden stammen, warum wir mit einer einzigen Tankladung das ganze Spiel bestreiten können und warum wir überhaupt sämtliche Einsätze fliegen, all das verschweigt After Burner Climax zur Gänze.

Dafür konfrontiert es uns mit Zusatzaufträgen während unserer Einsätze: Eine Militäranlage sollen wir bei Nacht unerkannt passieren, Suchscheinwerfern und Laserbarrieren zum Trotz, in einer anderen Mission lediglich weniger hektisch mit unserem Finger am Abzug warten, um keine Verbündeten zu treffen. Wer sich dabei besonders gut anstellt, kann Bonus-Kartenabschnitte freischalten, die wir sonst nicht zu Gesicht bekämen.

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