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Alias im Test

Die Fernseh-Serie mit Jennifer Garner ist ein Knaller! Kann das Begleitspiel qualitativ mithalten?

27.04.2004 10:26 Uhr

Mal elegant, mal schrill: Wie in der Fernsehserie tritt Sydney in einer breiten Palette von Outfits auf. Screen: Playstation 2Mal elegant, mal schrill: Wie in der Fernsehserie tritt Sydney in einer breiten Palette von Outfits auf. Screen: Playstation 2

Studenten haben ja bekanntlich viel Freizeit. So viel, dass die Lehramtsanwärterin Sydney Bristow neben der Uni noch den ein oder anderen Auftrag für die CIA erledigen kann. In der Fernsehserie kriegt Jennifer Garner das ganz gut alleine hin, im Spiel müsst ihr kräftig mithelfen.

Einsatz für die CIA

Wie in der TV-Serie beginnt euer Auftrag mit einer Missionsbesprechung, in der ihr über den Einsatzort informiert werdet. Die Besprechungen sind nett inszeniert, die Renderfiguren sehen ihren Serienvorbildern sehr ähnlich. Auch die Dialoge stehen der Serie qualitativ nicht nach, dafür haben unter anderem die Originalautoren gesorgt. Die deutsche Fassung ist sauber übersetzt und vertont, die englische Version (mit allen Originalstimmen) ist aber deutlich besser. Beide Sprachfassungen sind auf der DVD enthalten, das Spiel bestimmt die Sprache automatisch anhand der Konsoleneinstellungen.

Mithilfe der Spezialsicht könnt ihr ohne Sichtkontakt die Position und Blickrichtung von Gegnern erkennen. Sieht nett aus, ist aber nicht wirklich nötig. Screen: XboxMithilfe der Spezialsicht könnt ihr ohne Sichtkontakt die Position und Blickrichtung von Gegnern erkennen. Sieht nett aus, ist aber nicht wirklich nötig. Screen: Xbox

Zurück zum Einsatz: Sydney besucht im Laufe des Spiels insgesamt sechs Orte, die Gesamtspielzeit beträgt für einen geübten Spieler gut zehn Stunden. Für jeden Level bringt Sydney neben ihrem Kampfanzug ein spezielles Kostüm mit. So schleicht sie sich im Glitzerkleidchen als Kellnerin in ein Casino oder infiltriert im Abenddress eine Botschaft in Hong Kong. Eure Kleidung könnt ihr auf Knopfdruck wechseln, das ist aber eigentlich überflüssig. Die Kostüme haben eher atmosphärischen Wert als ernsthaften spielerischen Nutzen. Wesentlich sinnvoller sind die Gadgets, mit denen ihr hantiert. So werdet ihr im Laufe des Spiels etliche Computer hacken (simples Zahlenratespiel) und das ein oder andere Schloss knacken (durch Bewegen des Analogsticks, ähnlich wie in Splinter Cell). Außerdem klinkt ihr euch zum Beispiel in Sicherheitskameras, lest die DNS-Daten von Zielpersonen aus oder setzt Richtmikrophone ein, um Unterhaltungen abzuhören. Eure Ausrüstung variiert von Level zu Level. Es ist immer offensichtlich, wann ihr welches Werkzeug einsetzt, die Gadgets sorgen aber für Atmosphäre und geben jedem Einsatz eine individuelle Note. Knackige Rätsel solltet ihr aber nicht erwarten. Das Spiel ist insgesamt nicht sonderlich anspruchsvoll. Das gilt auch für die Kämpfe. Es gibt eine Taste für Schnellangriffe, eine für Spezialattacken und eine fürs Blocken. Kombos sind möglich, viel Tiefgang hat das Kampfsystem aber nicht. Hat man das Entwaffnen einmal raus (»Blocken« und »Spezialangriff« drücken), werden die Kämfe sehr leicht. Sie sind aber immerhin hübsch animiert und nerven nie. Die Grafikqualität bei Alias ist schwankend. Einige Levels sind sehr detailliert, andere Abschnitte wirken etwas kahl. Die Animationen reichen von steif bis geschmeidig. Insgesamt hat uns das Spiel grafisch aber gut gefallen. Die Xbox-Version sieht etwas hübscher aus als die PS2, Fassung, die sich aber wiederum besser steuert.

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