Battlefront, Halo 5 & Syndicate - Gamestop beklagt schlechte Verkaufszahlen

Die Einzelhandelskette GameStop zeigt sich enttäuscht von der Verkaufsperformance diverser Blockbuster-Titel wie Star Wars: Battlefront, Assassin's Creed Syndicate und Halo 5: Guardians. Ein Analyst widerspricht.

von Tobias Ritter,
24.11.2015 10:44 Uhr

Star Wars: Battlefront hat sich neben Halo 5 und Assassin's Creed: Syndicate laut GameStop enttäuschend verkauft. Star Wars: Battlefront hat sich neben Halo 5 und Assassin's Creed: Syndicate laut GameStop enttäuschend verkauft.

Die auf Computer- und Videospiele spezialisiert Einzelhandelskette GameStop beklagt derzeit unerwartet schlechte Verkaufszahlen der aktuellen Games-Blockbuster Star Wars: Battlefront, Halo 5: Guardians und Assassin's Creed: Syndicate. Angeblich sind die Software-Verkäufe des Unternehmens im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum (Weihnachten 2014) um 9,3 Prozent eingebrochen.

Sowohl der neueste Assassin's-Creed-Ableger und der fünfte Halo-Teil im am 31. Oktober 2015 beendeten Quartal als auch das gerade erst veröffentlichte Battlefront vom Entwickler DICE seien immens hinter den Erwartungen zurückgeblieben, so der CEO Paul Raines.

Allerdings verwundern diese Aussagen etwas: Microsoft etwa gerade erst einen Umsatz in Höhe von 400 Millionen US-Dollar mit Halo 5: Guardians gemeldet. Allerdings scheint der Großteil der Verkäufe digital abgewickelt zu werden. Gleichzeitig meldete der Konzern nämlich, dass der neueste Halo-Ableger der sich am besten verkaufende Digital-Titel aller Zeiten sei.

Hinsichtlich Star Wars: Battlefront erwartet Raines derweil steigende Verkaufszahlen zum Kinostart von »Star Wars: Episode 7 - Das Erwachen der Macht«. Zufrieden zeigte man sich indes von der Performance der beiden Blockbuster Call of Duty: Black Ops 3 und Fallout 4. Konkrete Verkaufszahlen wollte Raines aber zu keinem der genannten Titel verraten.

Der Analyst Doug Creutz von Cowen & Company glaubt übrigens nicht, dass sich Star Wars: Battlefront, Halo 5: Guardians, Assassin's Creed: Syndicate und Co schlecht verkaufen. Viele Kunden würden lediglich zur digitalen Download-Version der Spiele abwandern, wobei GameStop als Einzelhändler naturgemäß außen vor bleibe. Das würde sich zumindest im Falle von Halo mit den Angaben Microsofts decken.

Hinsichtlich des neuen Battlefront-Teils denkt Creutz sogar, dass die angepeilten 13 Millionen verkauften Exemplare weltweit durchaus noch in Reichweite sind. Es bestehe derzeit kein Grund dazu, das Erreichen dieser Zahlen anzuzweifeln, so der Analyst. Zur Erinnerung: Am vergangenen Wochenende griffen zu Stoßzeiten bis zu 336.000 Spieler gleichzeitig auf die Server des Multiplayer-Shooters zu. In Großbritannien legte das Spiel sogar den besten Star-Wars-Launch aller Zeiten hin.

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