Dark Souls 3 - Unser Ersteindruck zum Stresstest

Darks Souls 3 in neun Stunden? Wir haben die Demo-Version des Action-Rollenspiels ausgiebig für euch angespielt - und natürlich gelitten.

von Florian Heider,
19.10.2015 18:00 Uhr

Trailer mit Kampfszenen Trailer mit Kampfszenen

Neun Stunden hatte ich Zeit, den sogenannten Stress Test von Dark Souls 3 auf der PS4 anzuspielen. Für nur ein Gebiet mit einem Endboss (und einem versteckten Miniboss) eigentlich massig Zeit, aber wer Dark Souls 2 bereits kennt, der weiß, dass die Uhren in der Souls-Reihe anders ticken.

Auch Teil drei strotzt wieder nur so vor kleinen Geheimnissen, großen Überraschungen, Abkürzungen und subtilen Hinweisen. Schon in der Beta konnte ich Stunden damit verbringen, Gegenstände zu entdecken, Waffen auszuprobieren und vor allem Bewegungsmuster der Gegner zu studieren. Das macht neuerdings gleich doppelt Spaß, denn Dark Souls 3 sieht endlich richtig schick aus. Klar, meine Feinde interessiert das herzlich wenig, also hoch die Deckung!

Wie immer gilt: Wer nicht aufpasst, Kämpfe also ohne Geduld und taktische Finesse bestreitet, der darf sich gleich nach einem anderen Spiel umsehen. Wer sich darauf einlässt, den belohnt Dark Souls 3 auch diesmal wieder mit einem ausgeklügelten, tiefgehenden Kampfsystem, das um einen kleinen aber interessanten Kniff erweitert wurde.

Abhängig von der Spielfigur, die ich zu Beginn wähle, darf ich auf eine ganz bestimmte Spezialfähigkeit zurückgreifen. Der mit Schwert und Schild bewaffnete Wandering Knight zum Beispiel kann seine leichten und schweren Attacken vorher aufladen, um sie noch wirkungsvoller an den Untoten zu bringen. Der Northern Warrior hingegen erhöht mit dem Kriegsschrei den Schaden seiner ohnehin schon wuchtigen Axtschläge.

Ziemlich praktisch, allerdings kosten mich die Spezialfähigkeiten einen Teil meiner neuen Manaleiste. Das gilt diesmal übrigens auch für Zaubersprüche, die Wieder-Aufladungen der Vorgänger gehören der Vergangenheit an. Damit ich im Eifer des Gefechts nicht plötzlich mit leeren Zauberhänden da stehe, gibt mir das Spiel die neuen Asche-Flakons zum Mana-Aufladen mit auf den Weg.

Und so bahne ich voller Anspannung meinen Weg durch kreischende Untote, Drachen (natürlich sind die schuppigen Biester wieder mit dabei), dick gepanzerte Kolosse und etliche andere famos designte Gegner. Wieder und wieder, nur um zu sehen, ob ich auch wirklich alles entdeckt habe. Und am Ende meiner Stress-Test-Tour bleibt ein Gefühl: Ich will mehr! Mehr Infos, mehr Gegner, mehr Waffen, mehr Gebiete, mehr Bosse, mehr Dark Souls 3.

Klar, der neueste Teil erfindet das Rad nicht in Ansätzen neu, aber er bietet genügend Detailverbesserungen, um bei Dark Souls Fans Neugierde aber auch dieses eine, ganze bestimmtes Gefühl zu wecken, diese Gefühl von »Hier bin ich verdammt nochmal zu Hause!«.


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