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Demon's Souls im Test - Test für PlayStation 3

Eines der schwersten Rollenspiele aller Zeiten erscheint endlich auch in Deutschland. Ob sich das Warten gelohnt hat, erfahrt ihr in unserem Demon's Souls-Test für die PlayStation 3.

von Gamepro Redaktion,
25.06.2010 14:00 Uhr

Demon's Souls: Die Gegner agieren ziemlich clever. Der feindliche Bogenschütze gewinnt im Nahkampf allerdings keinen Blumentopf gegen unseren Adligen. [PS 3]Demon's Souls: Die Gegner agieren ziemlich clever. Der feindliche Bogenschütze gewinnt im Nahkampf allerdings keinen Blumentopf gegen unseren Adligen. [PS 3]

»Du bist tot.« Habt ihr vor, das von From Software (u.a. Armored Core, King’s Field) entwickelte PlayStation 3-Exlusivrollenspiel Demon’s Souls zu spielen, dann solltet ihr euch ganz schnell an diesen Satz gewöhnen, der euch bei jedem Ableben hämisch entgegen grinst. Denn der Tod ist in dem düsteren Fantasy-Epos euer ständiger Begleiter. Wo man es von anderen Rollenspielen gewöhnt ist, frei speichern oder wenigstens spezielle Savepunkte aufsuchen zu können und ständig über Checkpoints stolpert, muss man hier umdenken. Die fünf riesigen Welten des von Dämonen befallenen Fantasy-Reichs Boletaria, das ihr als mutiger Held aus der klassischen Von-Hinten-Ansicht befreien müsst, sind stets in mehrere große Abschnitte unterteilt. Und in denen gibt es keinerlei Möglichkeiten, euren Spielstand zu sichern oder verbockte Stellen gemütlich von einem Checkpoint aus neu anzugehen. Wenn ihr sterbt, bleiben euch zwar alle bis dato gesammelten Items, Rüstungsteile ,Waffen und Charakterwerte erhalten, ihr müsst aber die gesamte Welt vom ersten Abschnitt aus neu von Feinden säubern. Jedes im Anlauf zuvor getötete Monster steht wieder an Ort und Stelle, jede Falle muss erneut mit äußerster Vorsicht umgangen werden. Schlimmer noch: Alle von erlegten Feinden erbeuteten Seelen, die Währung des Spiels, sind dann erst mal weg. Es sei denn, ihr lauft beim nächsten Versuch an genau die Stelle, wo ihr zuvor gestorben seid, und berührt eure Blutlache. Dann bekommt ihr die verlorenen Seelen zurück. Gebt ihr auf dem Weg dahin jedoch erneut den Löffel ab, sind sie ein für allemal verloren. Immerhin bleiben zuvor aufgedeckte Geheimgänge oder geöffnete Türen und Tore auch nach eurem Ableben erhalten, so dass ihr die Abschnitte dann nicht mehr streng linear absolvieren müsst.

» Test-Video zu Demon's Souls ansehen

Demon's Souls: Die Story

Demon's Souls: Die Kämpfe haben ihren ganz eigenen Rhythmus. Nur mit Geschick und Timing überlebt ihr diese fauligen Gesellen. [PS 3]Demon's Souls: Die Kämpfe haben ihren ganz eigenen Rhythmus. Nur mit Geschick und Timing überlebt ihr diese fauligen Gesellen. [PS 3]

Erst, wenn ihr die erste Welt, einen von allerlei garstigen Goblins, Skeletten, Drachen und Soldaten bevölkerten Palastkomplex, nach etlichen Toden vom ersten Dämonen-Endboss befreit habt, speichert das Spiel euren Weltenfortschritt. Von nun an könnt ihr vom Nexus aus die übrigen Welten frei angehen und in beliebiger Reihenfolge absolvieren. Aber auch dann bleibt die strenge Regel bestehen: Nur, wenn ihr eine komplette Welten nebst Endgegner – darunter ein gigantisches Schleimmonster, ein Dämonengott und ein riesiger Drache – säubert, merkt sich das Spiel euren Gesamtfortschritt. Der Nexus, eine Art Zwischenwelt mit riesigen Hallen, Säulen und vielen Stufen und Treppen, fungiert als Helden-Erholungshort: Hier investiert ihr gesammelte Seelen in Level-Aufstiege, verbessert gezielt die Attribute eures Recken und stattet dem Händler einen Besuch ab. Bei diesem repariert ihr eure Ausrüstung, ersteht neue Waffen und Hilfs-Items wie Heilkräuter und wertet eure Kampfgeräte gegen gefundene Artefakte und einen ordentlichen Batzen Seelen auf. Prinzipiell könnt ihr dem Nexus jederzeit einen Besuch abstatten und euch vom Anfang einer Welt in diesen zurückteleportieren, Doch auch hier gilt: Sobald ihr eine Welt verlasst, füllt sich diese wieder mit den bereits eliminierten Gegnern. Also gilt es stets abzuwägen, ob man die neuerliche Mühe der Level-Säuberung noch einmal auf sich nimmt und seine Seelen gleich auf den Kopf haut oder sich diese für später aufhebt, aber dabei riskiert, sie nach einem Tod zu verlieren. Nicht nur in diesem Punkt ist Demon’s Souls gnadenlos: Ihr sammelt eurem Streifzug durch düstere Verliese, verlassene Burgen und verwunschene Dungeons zwar jede Menge Items ein, dürft diese aber nicht verkaufen. Der Nachteil: Je mehr ihr bei euch tragt, desto behäbiger schlurft euer Held durch Boletaria und desto langsamer weicht er im Kampf aus. Also werft ihr überflüssigen Plunder kurzerhand weg oder deponiert ihn im Nexus, wo ein freundlicher Herr eure Ware zwischenlagert.

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