Destiny - Details zu den Sechs-Spieler-Raids

Das Entwicklerstudio Bungie hat neue Details zu den End-Game-Raids im kommenden Science-Fiction-Shooter Destiny verraten. Diese werden nur gemeinsam mit fünf Freunden zu meistern sein und eine echte Herausforderung darstellen.

von Tobias Ritter,
31.07.2014 11:00 Uhr

Destiny wird unter anderem über Sechs-Spieler-Raids als End-Game-Inhalt verfügen. Und die gestalten sich offenbar als echte Herausforderung.Destiny wird unter anderem über Sechs-Spieler-Raids als End-Game-Inhalt verfügen. Und die gestalten sich offenbar als echte Herausforderung.

Destiny wird noch einiges mehr zu bieten haben, als das, was Spieler im Rahmen des kürzlich abgehaltenen Beta-Tests anspielen durften. Darunter etwa auch Raids mit bis zu sechs Spielern. Konkrete Details dazu hat Luke Smith vom zuständigen Entwicklerstudio Bungie nun gegenüber ign.com verraten.

Dem Lead-Designer zufolge handelt es sich bei diesen Sechs-Spieler-Raids um End-Game-Inhalte, die von den Spielern angegangen werden könnten, sobald sie die Haupt-Story-Missionen gemeistert haben. Zudem beschreibt Smith die Raid-Missionen als eine der Säulen des Spiels.

Um die Sechs-Spieler-Missionen angehen zu können, müssen die Destiny-Spieler zunächst eigene Gruppen mit Freunden und Bekannten formen. Ein Online-Matchmaking mit Fremden wird es hingegen nicht geben. Als Grund dafür nennt Smith, dass eine Kommunikation zwischen den Raid-Teilnehmern essentiell für den Erfolg sei.

Anders als die kürzeren Strike-Missionen, die ebenfalls kooperativ angegangen werden, kann so ein Raid laut Smith übrigens schon einmal ein paar Stunden dauern:

»Diese Aktivität wird den Spieler und seine Gruppe von fünf Freunden an Orte führen, die er noch nie gesehen hat. Einen Ort, an den er regelmäßig zurückkehren wird. Und es werden Dinge von ihm verlangt, die noch nie zuvor wirklich in einem Shooter von ihm verlangt wurden.«

Wegpunkte oder Missionseinblendungen, die das weitere Vorgehen vorgeben, wird es im Verlauf der Sechs-Spieler-Raids nicht geben. Es liege alleine an den Spielern, den Weg bis zum Ziel zu finden und zu überleben, so der Bungie-Lead-Designer weiter.

»Raids sind keine Aktivität, von der wir erwarten, dass die Spieler sie beim ersten Versuch schaffen.«

Und natürlich warten im Verlauf der verschiedenen Raids auch völlig neue Boss-Gegner als ultimative Herausforderung. Laut Smith werden diese Monster einige Fähigkeiten aufweisen, die so in noch keinem Shooter zuvor zu sehen gewesen sind. Allerdings sieht sich Bungie mit dieser Art des Game-Designs wohl auch einem gewissen Risiko ausgesetzt:

»Raids stellen ein gewisses Risiko für uns dar. Weil diese Aktivität voraussetzt, dass man eine Gruppe von fünf anderen Freunden hat, die mit einem spielt.«

Vor allem für Casual-Spieler dürfte das wohl eine ziemliche Hürde darstellen.

Destiny erscheint im September 2014 für die PlayStation 4, die Xbox One, die PlayStation 3 und die Xbox 360.

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