Destiny 2 - Bungie spricht über Antagonisten, Loot-System und Geschichte

In einem aktuellen Interview spricht Project Lead Mark Noseworthy über den Antagonisten, die Bedeutsamkeit eines nachvollziehbaren Settings und die Loot-Verteilung.

In Destiny 2 soll die Geschichte diesmal mit erinnerungswürdigen Charakteren aufwarten. In Destiny 2 soll die Geschichte diesmal mit erinnerungswürdigen Charakteren aufwarten.

Die Veröffentlichung von Destiny 2 nähert sich in großen Schritten, was Bungie natürlich dafür nutzt, fleißig Informationen zum Nachfolger des Shooter-MMOs zu verbreiten. Nun spricht Bungies Mark Noseworthy in einem Interview mit dem Rolling Stone Magazin über die Wichtigkeit eines nachvollziehbaren Settings, den Antagonisten und das Loot-System.

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Diesmal soll laut Noseworthy eine vollwertige Narrative mit "erinnerungswürdigen Charakteren" geboten werden, die uns zum Weiterspielen motivieren soll. Dabei geht er vor Allem auf den Antagonist Ghaul ein, der bereits zu Beginn der Handlung unsere Heimat angreift, sie zerstört und uns vertreibt. Dabei habe Bungie sogar die Sorge, dass Ghaul im Verlauf des Spiels zu nachvollziehbar und sympathisch werden könne, sodass Spieler in einen inneren Konflikt geraten könnten.

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Ganz allgemein scheint es den Entwicklern diesmal wichtiger zu sein, der Story im Gegensatz zum Vorgänger mehr Aufmerksamkeit zu schenken, wie sie bereits in der Vergangenheit stark betonten. So berichtet der Project Lead, dass eine Geschichte nicht zwangsweise immer das Ende der Welt als Gefahrenquelle beinhalten muss, dafür aber eine nachvollziehbare Narrative, mit der sich Spieler identifizieren können. So führt Noseworthy aus:

"Für uns fühlt sich der Verlust der Heimat und der Wunsch, diese zurück zu erobern, wie ein Szenario an, das Menschen verstehen und sich damit identifizieren können. Denn in Bungies Vergangenheit haben wir diese Messlatte nicht immer erreicht [...] also ist das etwas, das uns sehr am Herzen liegt."

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Abgesehen davon sollen Bosse, die nach langen Kämpfen besiegt werden, nun auch endlich zuverlässig ansprechende Beute in Form von Waffen oder Ausrüstung fallen lassen. Laut Noseworthy sei es eines der zentralen Ziele in Destiny 2, den Spieler großzügiger zu belohnen und dabei ein klares Verständnis davon zu vermitteln, welche Aktionen was für Auswirkungen mit sich bringen. Explizit heißt es von offizieller Seite:

"[Destiny 1] war ein Spiel, bei dem es immer schwerer fiel, es weiter zu empfehlen. [...] Eines der größten Ziele für das Sequel war es, dass der Schatzjäger-Aspekt, bei dem ihr große Monster im Weltraum bekämpft, euch mit Loot belohnt, der sich für jede Art von Spieler befriedigend anfühlt."

Destiny 2 wird am 6. September für PS4, Xbox One und erstmals auch PC erscheinen.

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