Final Fantasy XII im Test

»Es ist an der Zeit, mit der Vergangenheit abzuschließen!« Balthier, Luftpirat, Final Fantasy XII.

von Henry Ernst,
04.04.2007 16:04 Uhr

Mit dem kühlen Blick eines Wirtschaftsanalysten betrachtet, ist Final Fantasy eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. In den 20 Jahren ihres Bestehens ist es der Serie gelungen, sich vom verzweifelten Rettungsversuch eines maroden Unternehmens zu einer der erfolgreichsten Videospielmarken der Welt zu entwickeln. So blickt Final Fantasy mittlerweile auf 14 Veröffentlichungen (inklusive Nebenserien, Animes und Filmen) und knapp 70 Millionen verkaufte Einheiten zurück. Der Zauber der Serie lässt sich allerdings nicht in kalten Zahlen ausdrücken: Die Faszination von Final Fantasy liegt im Auge des Betrachters. Obwohl jeder FF-Teil (ausgenommen X-2) uns auf eine andere Reise schickt und eine neue Geschichte erzählt, ist es im Grunde immer dieselbe Handlung, an deren Ende die Welt gerettet ist und sich die Helden zu einer eingeschworenen Schicksalsgemeinschaft vereinigt haben. Vielleicht macht dieses »über sich hinauswachsen« der Helden die Faszination aus, vielleicht ist es der wohlige Schauer, der Fans beim ersten Erklingen der Harfenmusik im Titelbildschirm über den Rücken läuft. Vielleicht sind es aber auch die beeindruckenden Zwischenszenen, die der Serie den Beinamen »Cinematic RPG« eingebracht haben. Ganz egal, aus welchen Gründen man sich in die aufwändig gestalteten Fantasy-Welten begibt, jeder Final Fantasy-Teil stellt die Spieler dieser Welt vor ganz eigene Herausforderungen. Final Fantasy XII stellt nun die größte Herausforderung in der Seriengeschichte dar.


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