For Honor - Ubisoft veranstaltet "peinliches" ESL-Turnier, Sieger nutzt Exploits aus

Eigentlich wollte Ubisoft nur den Beginn der dritten Season mit einem neuen Turniermodus feiern. Der eigentliche Wettstreit entwickelte sich aber dank Exploits, Bugs und unfairem Balancing zur Farce für Ubisoft.

von Imanuel Thiele,
14.08.2017 13:30 Uhr

For Honor HighlanderFor Honor Highlander

Auf dem Papier schien es eine gute Idee zu sein: Frisch zum Beginn von Season 3 wollte Ubisoft den neuen Turnier-Modus vorstellen und deswegen die besten For Honor-Spieler in einem eSport-Event gegeneinander antreten lassen, um am Ende die drei "Heroes" auf PS4, Xbox One und PC zu ermitteln. Begleitet wurde das Event von Moderatoren, professionellen Spielteams und natürlich jede Menge Zuschauern über Twitch und Co.

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In der Praxis scheiterte das Event allerdings am eigenen Spiel. For Honor sollte als eSport-Titel präsentiert und vermarktet werden, was scheiterte, weil For Honor kein eSport-Titel ist. Zahlreiche Spieler verschafften sich durch Exploits wie unfaire Attacken einen Vorteil, andere scheiterten aufgrund von Bugs und Glitches. Sogar einer der Turnier-Sieger gewann laut eigener Aussage mit Hilfe von bereits bekannten Exploits, die Ubisoft noch nicht gefixed hatte.

Der Höhepunkt der Peinlichkeit war dann am Ende bei der Siegerehrung erreicht, als der Creative Director dem zweifelhaften Turniersieger beim Übergeben des Pokals riet, den Spielstil zu ändern. Anschließend fügte er aber noch hinzu, dass der Gewinner trotzdem einen "verdammt guten Job" gemacht hätte. Wer das ganze Ausmaß der Exploits sehen will, kann das hier tun.

Was denkt ihr? Sollte es in der Verantwortung des Spielers liegen, Exploits bis zum Patch nicht zu nutzen, oder seht ausschließlich den Entwickler in der Verantwortung?

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