Forza Horizon im Test - Frohes Fest

Ein Open-World-Forza mit reduziertem Realismus, schneller und zugänglicher Rennaction und einem Autofestival als Rahmenhandlung: Kann das funktionieren? Es kann, und wie! Lest im Test, wie sich Forza Horizon bei unseren intensiven Testfahrten geschlagen hat.

von Florian Kurzmaier,
19.10.2012 18:35 Uhr

Forza Horizon - Test-Video ansehen Forza Horizon - Test-Video ansehen

Es ist ein lauer Nachmittag im Spätsommer, die letzten Sonnenstrahlen spiegeln sich in ruhig plätschernden Gebirgsbächen. Über den malerischen US-Bundesstaat Colorado, den wir im Test von Forza Horizon bereisen, legen sich langsam aber sicher herbstliche Gelb- und Rottöne, die ersten Blätter fallen von den Bäumen. Aus der Entfernung hören wir ein Dröhnen, das langsam näher kommt. Wenige Sekunden später ist die herbstliche Idylle dahin, denn wir finden uns mitten in einem Straßenrennen wieder.

Aus dem Radio erfahren wir, dass noch ein paar letzte Startplätze für die Rennwettbewerbe des Horizon Festivals zu vergeben sind – wer zuerst kommt, malt zuerst. Also drücken wir das Gaspedal unserer rostigen Karre bis aufs Bodenblech durch und rasen mitten rein in die wilde Hatz. Wenig später haben wir eines der begehrten Armbänder ergattert, die uns die Teilnahme sichern. Nach nur wenigen Minuten hat uns Forza Horizon schon voll in seinen Bann gezogen – und uns auch so schnell nicht mehr losgelassen.

Promotion: Forza Horizon bei Amazon kaufen

Forza Horizon
Genre: Sport
Release: 26.10.2012

Rock im Valley

Nachts bekommt Forza Horizon einen völlig anderen Look: Auf dem Festivalgelände geht es dann nämlich musikalisch und pyrotechnisch zur Sache.Nachts bekommt Forza Horizon einen völlig anderen Look: Auf dem Festivalgelände geht es dann nämlich musikalisch und pyrotechnisch zur Sache.

Großen Anteil an der sehr stimmigen Atmosphäre von Forza Horizon hat das namensgebende Horizon-Festival: Denn mit seinen vielen Bühnen, fetter Mucke und den obligatorischen Campingplätzen kommt das bunte Treiben ziemlich authentisch rüber. An nahezu jeder Ecke gibt es irgendetwas zu bestaunen, von Konzerten über Lightshows bis zu Fahrgeschäften. Man merkt von der ersten Sekunde an, dass es dem neuen Forza-Ableger nur um eines geht: größtmöglichen Spaß an der riesigen Party.

Das Festivalgelände, das Teil der offenen Welt von Forza Horizon ist, bietet alle wichtigen Anlaufstellen für angehende Rennstars: Wir brauchen nur vor dem entsprechenden Zelt halten, schon können wir in aufgeräumten Menüs Einstellungen auswählen. Bei der Rennzentrale holen wir uns beispielsweise Festival-Armbänder als Belohnung für gewonnene Rennen ab. Die schalten wiederum neue Events frei, in denen wir uns mit der Konkurrenz messen dürfen. So gelangen wir nach und nach an immer schwierigere Aufgaben, die Motivationskurve stimmt.

Damit uns die anderen Fahrer nicht abhängen können, lassen wir in der Werkstatt unsere fahrbaren Untersätze aufmotzen oder holen uns im Autosalon gleich schmucke Neuwägen. Wie in Forza üblich, darf man auch in Horizon seinen Autos schicke neue Lackierungen oder mehrere Schichten von Aufklebern verpassen und via Xbox Live mit den anderen Spielern teilen.

Alle 114 Bilder ansehen

Das Festivalgelände ist der Nabelpunkt der frei befahrbaren Welt von Forza Horizon, die verschiedenen Rennevents starten wir aber von Startpunkten, die auf der ganzen Map verteilt sind. Der Entwickler Playground hat sich den US-Bundestaat Colorado als Vorlage für die Spielwelt von Horizon genommen, da es dort viele unterschiedliche Landschaftsformen gibt: So haben es neben atemberaubenden Canyons und den schneebedeckten Gipfeln der Rocky Mountains auch malerische Wald- und Flussabschnitte auf die frei befahrbare Karte geschafft. Kleinere Städte, Industrieanlagen, Parks, Seen oder ein riesiger Staudamm runden die stimmige und lebendige Atmosphäre ab.


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...