Battlefield 3 - Tierschützer kritisieren Ratten-Mord

In einer Pressemitteilung kritisiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland, dass Spieler im Ego-Shooter Battlefield 3 eine Ratte töten »und ihren toten Körper dann wie Abfall beiseite werfen«.

von Florian Inerle,
07.11.2011 19:12 Uhr

Die Tierschutzorganisation PETA beschwert sich in einer Pressemitteilung über die Gewalt gegenüber Tieren im Ego-Shooter Battlefield 3 . Als explizites Beispiel wird der Mord einer Ratte in der Singleplayer-Kampagne genannt:

»Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. kritisiert, dass man in dem überaus realistischen Computerspiel „Battlefield 3“ Tiere auf sadistische Art und Weise töten kann. So erhalten Spieler die Möglichkeit, einer Ratte mit einem Kampfmesser in den Rücken zu stoßen, um sie anschließend am Schwanz hochzuheben und ihren toten Körper dann wie Abfall beiseite zu werfen.

PETA gibt zu bedenken, dass auch das Töten von virtuellen Tieren eine verrohende Wirkung auf das junge männliche Zielpublikum haben kann. Immer wieder kommt es auch in Deutschland zu Fällen von Tierquälerei, in denen Jugendliche Tiere auf grausame Weise töten. Inspiration für diese Taten erhielten sie in der Vergangenheit oft auch von gewalttätigen Filmen und Computerspielen. „Ist dieser erste Schritt der Verrohung – in Form von Tierquälerei – erst einmal getan, ist es bis zur Gewalt an anderen Menschen oft nicht mehr weit – das haben Wissenschaftler längst herausgefunden“, sagt Nadja Kutscher, Kampagnenleiterin bei PETA.

PETA kritisiert dieses Konzept und bittet die Macher, künftig auf entsprechende Inhalte zu verzichten.«

Weshalb man die Ratte im Singleplayer-Modus tötet, können Sie auf dem Youtube-Kanal von GameStar.de ansehen.


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