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Landwirtschafts-Simulator 15 im Test - Bauer sucht Neuerungen

Der Landwirtschafts-Simulator 15 stellt sich im Test auch auf den Konsolen als bester Serienteil heraus. Selbst die neue Forstwirtschaft verhindert aber nicht, dass die Reihe sich kaum weiterentwickelt.

von Jonas Gössling,
20.05.2015 11:35 Uhr

Landwirtschafts-Simulator 2015 - Test-Video: So farmt es sich auf PS4, Xbox One und Co. 5:01 Landwirtschafts-Simulator 2015 - Test-Video: So farmt es sich auf PS4, Xbox One und Co.

Die Sonne brennt uns ins Gesicht, der Trecker brummt laut vor sich hin, und wir ziehen auf unserem Acker lange Furchen. Nein, wir haben nicht das Berufsfeld gewechselt und berichten nun von unserem neuen Leben als Bauer, sondern wir haben den Landwirtschafts-Simulator 15 gespielt. Knapp ein halbes Jahr nach PC-Release erscheint der nämlich auch für Konsolen und bringt das erste Mal den Mehrspielermodus auf die Kisten.

Ob der Titel damit gegen den Witcher bestehen kann und was sich im Vergleich zur PC-Version getan hat, klären wir im Test. Okay, gegen The Witcher 3 hat wohl kein Spiel momentan eine Chance, aber zumindest den Vergleich zum PC-Pendant müssen wir ziehen. Der fällt aber eher negativ aus, denn die Anpassungen und Änderungen stehen in keinem Verhältnis zur sechs Monate langen Wartezeit.

Mods und Mehrspieler
Auf dem PC strotzt der Landwirtschafts-Simulator nur so vor großen und kleinen Mods. Konsoleros müssen darauf verzichten, dürfen aber immerhin DLCs kaufen. Die beinhalten jedoch meist nur neue Fahrzeuge und Geräte. Dafür ist auf den Current-Gen-Kästen erstmals ein Mehrspieler-Modus mit an Bord. Den konnten wir aber wegen mangelnder Spielerzahl auf den Servern zum Testzeitpunkt nicht ausprobieren.

Viel Spaß ohne klare Linie

Zu Beginn unserer Bauernkarriere sollten wir zunächst einmal die 13 Tutorials absolvieren, denn sie bringen uns die wichtigsten Grundlagen bei. Bevor wir unseren Ertrag wachsen sehen können, müssen wir zunächst einmal ein Feld grubbern, dann die Saat ausstreuen und noch düngen.

Der Moment, in dem wir unsere Ernte verkaufen, ist der befriedigendste von allen.Der Moment, in dem wir unsere Ernte verkaufen, ist der befriedigendste von allen.

Danach erst ernten wir unseren Ertrag und verkaufen ihn. Klingt simpel, ist es aber nicht. Denn wir müssen alles mit den jeweils passenden Gerätschaften erledigen. Wer etwa Kartoffeln anbaut, kann die Knollen nicht mit einem Mähdrescher einsammeln.

Was an dem Grundgerüst so fesselt, ist eine nicht zu unterschätzende Suchtspirale: Im Karrieremodus schalten wir durch das gewonnene Geld nach und nach über 100 neue Fahrzeuge, Geräte und Felder frei. So erweitern wir unseren Hof auf bis zu 41 Felder. Dann sind Multitasking und die sinnvolle Nutzung von Helfern gefragt.

Unverzichtbar: Landwirtschafts-Simulator 15 - Die ultimative Trecker-Bibel

Die übernehmen auf Knopfdruck unsere Maschinen, ziehen uns aber auch langsam das Geld aus der Tasche. Für unseren Geschmack dürften sie zudem gerne mehr Initiative zeigen. Ist ihre Erntemaschine etwa voll, warten sie solange, bis wir den Ertrag selbst verscherbeln.

Leider gibt's auch keinerlei Missionsstruktur. Eine Geschichte erwarten wir zwar nicht, aber eine klare Linie à la »Werde der reichste Bauer!« vermissen wir immer noch.

Landwirtschafts-Simulator 15 - Screenshots aus der Konsolenversion ansehen

Krampfhafte Steuerung

Neben dem klassischen Ackerbau betreiben wir auf Wunsch auch Forstwirtschaft. Die wird uns anders als am PC auch in einem Tutorial nähergebracht. Hier gilt es, Bäume mit einer Kettensäge zu fällen, den Stamm in kleinere Teile zu zerstückeln und die Ware dann beim örtlichen Sägewerk abzuliefern.

Nicht besonders anspruchsvoll, aber es lockert den Bauernalltag angenehm auf. Das zusätzliche Tutorial ist dann aber auch schon die einzige Änderung gegenüber dem PC. Der Rest bleibt identisch. Nach so langer Zeit haben wir uns ein wenig mehr erhofft.

Der neue Zweig der Forstwirtschaft wird nun auch in einem Tutorial erklärt.Der neue Zweig der Forstwirtschaft wird nun auch in einem Tutorial erklärt.

Genau wie von der Steuerung, denn die ist gelinde gesagt nicht ganz optimal geworden. Grundsätzlich steuern sich die Fahrzeuge mit dem Controller zunächst sehr gut: Mit dem Analogstick lenken wir, mit den unteren Schultertasten fahren wir vor- und rückwärts.

Sobald es an die Funktionen der Gerätschaften geht, ist das Spiel aber vollkommen überfordert. So müssen wir fürs Heben etwa die linke obere Schultertaste und einen Knopf drücken. Für manche Aktionen halten wir sogar drei Knöpfe, während der Fahrt bis zu vier. Wer sich hier nicht die Finger verknotet, der hat vermutlich einfach keine Knochen in der Hand.

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