Lionhead Studios - Schäden für die Entwickler - Gebrauchtspiele schlimmer als Raubkopien

Laut dem Entwickler Lionhead Studios richtet der Verkauf von gebrauchten Spielen mehr Schaden an als Raubkopien.

von Andre Linken,
17.05.2011 13:56 Uhr

Am 19. Mai 2011 kommt die PC-Version des Rollenspiels Fable 3 auf den Markt. Gleichzeitig kommt bei dem verantwortlichen Entwickler Lionhead Studios auch das Thema »Raubkopien« wieder ins Gespräch.

Wie der Designer Mike West im Rahmen eines Interviews erklärte, werde sich die Software-Piraterie auch auf die Verkäufe von Fable 3 auswirken. Allerdings könne man nicht allzu viel dagegen machen. Die Leute würden sowieso jede Art von Kopierschutz knacken. Es sei allgemein eine frustrierende Situation, in der man stecke. Einige Leute würden nicht denken, dass es wert sei, Spiele zu kaufen. Doch damit würden sie nur erreichen, dass in Zukunft weniger Spiele auf den Markt kommen und mehr Leute ihre Arbeit verlieren würden.

Allerdings erklärte West, dass Raubkopien im Bereich der PC-Spiele derzeit ein kleineres Problem darstellen als der Verkauf von Gebrauchtspielen für beispielsweise die Xbox 360. Auf lange Sicht würde dies die Studios mehr kosten als die Software-Piraterie. Glücklicherweise seien jedoch die Entwicklungskosten für die Spiele bei Lionhead Studios mithilfe von Erstverkäufen bereits gedeckt.

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Schädigt der Handel von gebrauchten Spielen die Entwickler tatsächlich mehr als die Software-Piraterie? Diskutieren Sie in unserem Forum.

» Den Test von Fable 3 auf GamePro.de lesen


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...