Metal Gear Rising: Revengeance - Platinum Games musste die Engine an die Trailer anpassen

Tsuyoshi Odera von Platinum Games erklärte jetzt, dass die hauseigene Engine für das Actionspiel Metal Gear Rising: Revengeance an die ersten Trailer des Spiels angepasst werden musste. Nur so war beispielsweise das Zerschneiden von Gegnern möglich.

von Andre Linken,
18.02.2013 15:44 Uhr

Als das Actionspiel Metal Gear Rising: Revengeance von Kojima Productions an das Entwicklerstudio Platinum Games übergeben wurde, musste das Team zunächst die für dieses Projekt verwendete Engine anpassen. Dies gab jetzt der Programmierer Tsuyoshi Odera im Rahmen eines aktuellen Blog-Beitrags bekannt.

Demnach hatte sich das Team zunächst die ersten offiziellen Trailer des Spiels - damals noch unter dem Namen Metal Gear Solid: Rising bekannt - angesehen. Dabei habe er festgestellt, dass sich der Held im wahrsten Sinne des Wortes seinen Weg durch die Gegner schneiden konnte. Das war allerdings mit der von Platinum Games verwendeten Engine nicht möglich. Aus diesem Grund musste er Anpassungen vornehmen, die jedoch alles andere als einfach waren.

»Ich hatte angenommen, dass es nicht allzu schwierig sein würde, dieses Konzept in das System einzubauen. Es hat tatsächlich auch nur drei Monate gedauert, bis wir in der Lage waren, Objekte zu erstellen, die man durchschneiden konnte. Doch diese Freiheit, alles zerschneiden zu können, benötigte plötzlich sehr viel mehr Speicher als irgendein anderer Prozess innerhalb des Systems.«

Demnach musste das Team von Platinum Games einige Anpassungen vornehmen, so dass dieser Prozess letztendlich möglichst sauber und vor allem flüssig ablaufen konnte. Das Ergebnis können wir ab dem 21. Februar 2013 persönlich unter die Lupe nehmen - dann kommt Metal Gear Rising: Revengeance für die PlayStation 3 und die Xbox 360 auf den Markt.

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