Metal Gear Solid: Peace Walker - Preview für PSP

Hideo Kojima stillt mit Metal Gear Solid: Peace Walker den Hunger der Fans. Also: Viermal Big Boss zum mitnehmen bitte!

von Gamepro Redaktion,
20.01.2010 16:58 Uhr

Vier Merkmale machen einen guten Metal Gear-Titel aus: eine filmreife Inszenierung, eine fesselnde und episch erzählte Geschichte, coole Stealth-Action voller taktischer Möglichkeiten und ebenso packende wie innovative Bosskämpfe. Kann auch Metal Gear Solid: Peace Walker für Sonys PSP diesen Ansprüchen gerecht werden?

Road to Costa Rica

Peace Walker setzt zehn Jahre nach den Geschehnissen von Metal Gear Solid: Snake Eater (PS2) ein. Snake -- alias Big Boss -- ist inzwischen der Anführer seiner eigenen kleinen Privatarmee, als ihn ein Hilferuf aus Costa Rica ereilt. In dem entmilitarisierten Staat ist vor Kurzem eine mysteriöse Armee aufgetaucht die dort Stützpunkte errichtet. Metal Gear-Fans ist sofort klar: Da steckt sicher mehr dahinter als nur ein lahmer Standardeinsatz. Die Story wird in coolen Comics vorangetrieben und schließt aller Voraussicht nach die Lücke bis zur Gründung des berüchtigten »Outer Heaven«. Macht euch also auf jede Menge packende Enthüllungen gefasst.

Schlangenwahl

Bevor ihr euch an schwerbewaffneten Soldaten vorbei ins Hinterland schleicht, steht erstmal die Wahl der passenden Kriegswerkzeuge an. Soll es ein gut gepanzerter Kampfanzug sein, der zwar guten Schutz bietet, euch aber im Dschungel leichter sichtbar macht? Oder doch lieber das Tarnoutfit, mit dem ihr nahezu unsichtbar durchs Gestrüpp pirscht, dafür aber nur leichte Waffen tragen dürft? Insgesamt gibt es vier Ausrüstungssets für Snake -- wie sich die auf den Spielverlauf auswirken, zeigt sich in einer der ersten Missionen. Darin müsst ihr die Patrouillen in einem kleinen Vorposten an der Küste ausschalten. Mit guter Dschungeltarnung schleicht ihr euch geschickt an die ahnungslosen Soldaten heran und schickt sie per Nahkampfwurf, Elektroschocker oder Betäubungspistole ins Reich der Träume. Sobald ihr entdeckt werdet, rufen die Knilche nach Verstärkung und ihr seid mit einem MG und reichlich Panzerung besser beraten. Die Bedienung der Schleichlegende wurde dabei so gut es geht an Sonys Handheld angepasst. Dennoch steuert sich der alternde Held oft wie ein rheumatischer Opa, denn das Zielen per Aktionstasten erfordert viel Übung und Kriechen hat Snake auch verlernt. Mal sehen, ob Konami bis zum Release des Spiels daran noch schraubt.

Vier Bosse sollt ihr sein

Bald wartet der erste Zwischengegner auf Snake. Zwar ist es nur ein unspektakulärer Panzer samt Soldatentrupp, dennoch heizt uns der Tank ordentlich ein. Solo ist dieser Einsatz ziemlich knifflig, deshalb dürfen in diesem Fall bis zu vier Zocker ran. Die PSPs verbinden sich über Ad-Hoc -- jeder Spieler benötigt eine UMD. Mit dem Snake-Quartett sprengen wir die rollende Blechbüchse gleich viel schneller. Stehen zwei Spieler dicht beieinander, können wir die beiden Figuren verbinden. Einer steuert dann das Duo, der andere kümmert sich ums Zielen und Ballern. Hat der vordere Snake beispielsweise ein kugelsicheres Schild und der hintere ein dickes MG, räumen wir ordentlich unter den Gegnern auf. Zwar sind nicht alle Missionen im Koop spielbar, dennoch gilt auch in Metal Gear das Motto: Je mehr Leute, desto mehr Laune.


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