Metal Gear Solid: Peace Walker im Test - Test für PSP

Dass nicht nur die Feder mächtiger als das Schwert ist, sondern auch der Pappkarton mächtiger als der Atomsprengkopf, beweist Snake auf seiner PSPeace Walker-Mission in Costa Rica.

von Nino Kerl,
09.06.2010 16:23 Uhr

MGS: Peace Walker: Wieder im Einsatz: Big Boss [PSP]MGS: Peace Walker: Wieder im Einsatz: Big Boss [PSP]

Der Videospiel-Entwickler Hideo Kojima genießt inzwischen Popstar-Status. Und Popstars produzieren Hits. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an und die Vorfreude auf den neuesten Ableger der Metal Gear Solid-Saga Metal Gear Solid: Peace Walker. Bereits seit Ende April spült Snake’s Handheld-Episode Geld in die Kassen japanischer Videospielshops – am 17. Juni erscheint Metal Gear Solid: Peace Walker nun auch in Europa. Wir haben uns mit Pappkarton und Panzerfaust durch den Dschungel von Costa Rica gepirscht.

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Metal Gear Solid: Peace Walker: Story und Gameplay

MGS: Peace Walker: Ein Plausch mit einem alten Bekannten. Metal Gear Solid-Fans erinnern sich an den Charakter »Miller«. [PSP]MGS: Peace Walker: Ein Plausch mit einem alten Bekannten. Metal Gear Solid-Fans erinnern sich an den Charakter »Miller«. [PSP]

Im Gegensatz zu den Portable Ops-Episoden für Sonys Handheld steuert Metal Gear Solid: Peace Walker ein weiteres Puzzleteil zu der Metal Gear-Haupthandlung bei. Die Geschehnisse knüpfen an die Story aus Metal Gear Solid 3: Snake Eater an und sind somit in den 70er Jahren angesiedelt, mitten im kalten Krieg. Protagonist Snake (Big Boss) verschlägt es in die tropischen Dschungelstaaten von Mittelamerika. Seine Mission: Um die Neutralität von Costa Rica im Ost-West Konflikt zu wahren, muss er den Abschuss der dort stationierten Mittelstreckenraketen verhindern.

MGS: Peace Walker: Verstecken, abwarten, Zugriff! Extreme Vorsicht und viel Geduld sind der Schlüssel zum Erfolg. [PSP]MGS: Peace Walker: Verstecken, abwarten, Zugriff! Extreme Vorsicht und viel Geduld sind der Schlüssel zum Erfolg. [PSP]

In alter Herren Sitte steuert ihr Snake (Big Boss) in der Verfolgerperspektive durch das üppige Dickicht von Costa Rica (wie im PlayStation 2-Vorgänger schleicht ihr meist durch Dschungelabschnitte, hin- und wieder infiltriert ihr auch Fabrikgebäude oder verlassene Dörfer, um beispielsweise eine Geisel zu befreien). In den Gebieten wimmelt es förmlich vor feindlichen Soldaten. Um unentdeckt zu dem auf der Karte eingezeichneten Zielpunkt zu gelangen solltet ihr extrem vorsichtig vorgehen. Mit dem Fernglas oder der Späh-Funktion (linke Schultertaste beim Anlehnen an einen Baum, Felsen, Betonpfeiler etc drücken) kundschaftet ihr zunächst den jeweiligen Kartenabschnitt aus. Danach stehlt ihr euch in gebückter Haltung lautlos an den Wachen vorbei, schleicht unter einem Pappkarton (der MGS Gadget-Klassiker) behutsam voran oder hangelt euch an Vorsprüngen zum Ziel. Wenn euch ein Widersacher den Weg versperrt, verharrt ihr bäuchlings in Kniehohem Gras, bis er euch den Rücken zuwendet. Nutzt diese Unaufmerksamkeit zu eurem Vorteil aus und schaltet den Posten mit Betäubungspistole aus sicherer Entfernung oder mittels »CQC« (Nahkampftechniken wie: Elektroschocker, Würgegriff, Wurf etc.) rasch aus.


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