Metal Gear Solid: Rising - Traditionalisten »werden sich schwertun«

Hideo Kojima weist Metal-Gear-Fans darauf hin, dass Metal Gear Solid: Rising für Fans der Hauptserie etwas ungewohnt sein wird.

von Daniel Feith,
25.11.2011 10:35 Uhr

Raiden in Metal Gear Solid: RisingRaiden in Metal Gear Solid: Rising

Metal Gear Solid: Rising wird für Fans der Hauptserie um Solid Snake eine ungewohnte Erfahrung. Umgewöhnen ist angesagt. Dies sagte Serien-Erfinder und Chef von Kojima Productions Hideo Kojima dem britischen Official PlayStation Magazine:

»Wenn jemand denkt: "Ich liebe Snake" und nicht mehr als die traditionelle Stealth-Spielweise will, der wird sich mit Rising erst einmal schwertun. (...) Leute, die offen sind und gewillt neue Dinge auszuprobieren, sollten kein Problem haben. (...)

Raiden (der Hauptcharakter in Metal Gear Solid: Rising - Anm. d. Red.) wurde in Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots sehr gut aufgenommen und ich wollte diese Richtung in Rising beibehalten. Wer ihn in MGS4 mochte, werden ihn auch in MGS: Rising mögen, aber es ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.«

Raidens überraschendes - und von vielen Fans schlecht aufgenommenes - Debüt in Metal Gear Solid 2: Sony of Liberty verteidigt Kojima:

»Der Charakter im Spiel soll den Spieler wiederspiegeln. Wenn man also einem Neuling etwas nahebringen will, muss man dies in der Spielwelt gleichzeitig mit dem Charakter tun. Snake [in MGS2] war dieser alte, erfahrene Veteran - das hätte zu einem Bruch mit den neuen Spielern geführt.« Was Kojima hier meint, wissen wir auch nicht - schließlich beginnt man MGS2 als Snake und nicht als Raiden.

Nach jahrelanger Funkstille gibt es in den vergangenen Tage wieder vermehrt Infos zu Metal Gear Solid: Rising. So wechselte kürzlich der Produzent des Titels (GamePro berichtete).


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