Modern Warfare 3 - Kontroversen - Shooter soll weniger brisant werden

Der Entwickler Infinity Ward möchte in Modern Warfare 3 auf kontroverse Spielinhalte wie die umstrittene Flughafen-Mission aus Modern Warfare 2 verzichten.

von Julian Freudenhammer,
27.07.2011 13:05 Uhr

Kontroverse Szenen wie hier in Modern Warfare 2 soll es in Modern Warfare 3 nicht geben.Kontroverse Szenen wie hier in Modern Warfare 2 soll es in Modern Warfare 3 nicht geben.

Viele Spieler dürften sich noch an die umstrittene Flughafen-Mission »Kein Russisch« aus Modern Warfare 2 erinnern, die in den Medien für viel Diskussionsstoff sorgte und auch auf GamePro.de ausgiebig diskutiert wurde. In einem Interview gegenüber der Webseite mediabiz.de spricht Robert Bowling, Creative Strategist des Entwicklers Infinity Ward, über Modern Warfare 3 und ähnlich kontroverse Spielmomente. »Wir haben sehr intensive Momente in den Verlauf der Story integriert aber nichts bei dem ich Bedenken habe, es könne eine ähnliche Diskussion auslösen.« Zwar seien die Arbeiten an Call of Duty: Modern Warfare 3 noch nicht abgeschlossen, aber dies sei der derzeitige Stand der Entwicklung.

In der umstrittenen Flughafen-Mission aus Call of Duty: Modern Warfare 2 »Kein Russisch« wird der Protagonist, in dessen Rolle der Spieler schlüpft undercover in eine russische Terrorgruppe eingeschleust. Auf dem Einsatz kommt es zum Blutbad und wehrlose Zivilisten werden begleitet von angsterfüllten Schreien erschossen. In der deutschen Version des Shooters galt die Mission als fehlgeschlagen sobald man selbst das Feuer eröffnete. Die Szene ließ sich im Spiel zwar überspringen, dies änderte allerdings nichts an dem enormen Medien-Echo.


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