Nintendo Switch - Weihnachtsgeschäft soll zum Wii-ähnlichen Erfolg führen

Nintendo hofft, mit dem diesjährigen Weihnachtsgeschäft genug Nintendo Switch-Systeme zu verkaufen, um die großen Publishern und Investoren vom Erfolg der Konsole zu überzeugen.

von Maximilian Franke,
14.11.2017 16:00 Uhr

Nintendo hofft mit einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft noch mehr Investoren und Publisher zu überzeugen.Nintendo hofft mit einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft noch mehr Investoren und Publisher zu überzeugen.

Im aktuellen Quartalsbericht hat Nintendo bereits klar gemacht, dass sie große Hoffnungen in die Zukunft der Nintendo Switch legen. Im nächsten Geschäftsjahr, das im März 2018 beginnt, möchte der japanische Konzern die Produktion deutlich erhöhen.

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In einem Investoren-Q&A antwortet Nintendo-President Tatsumi Kimishima auch auf den Vergleich mit der Wii, die bisher erfolgreichste Konsole des Unternehmens. Demnach habe die Nintendo Switch bisher nicht das Momentum der Wii erreicht.

Der Grund dafür sei vor allem, dass die Konsole bisher in den Hardware-Verkäufen nicht die 10 Millionen-Marke erreicht habe. Außerdem haben vergangene Nintendo Plattformen die Publisher vorsichtiger werden lassen, womit nur die Wii U gemeint sein kann. Die Verkaufszahlen und der Nutzer-Support für die Switch steigen aber stetig.

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Immer mehr Studios und Indie-Entwickler zeigen Interesse daran, Spiele für die neue Konsole zu entwickeln. Momentan arbeiten laut Kimishima über 300 verschiedene Entwickler und Third Party-Publisher an Spielen für die Nintendo Switch.

Das Unternehmen geht aber davon aus, dass das Momentum der Wii erneut erreicht werden kann, solange das Weihnachtsgeschäft läuft wie geplant. Bei guten Verkaufszahlen könnten mehr Publisher und Investoren vom Erfolg der Konsole überzeugt werden, was wiederum für mehr Spiele und Inhalte sorgen würde.

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Bisher habe sich die Nintendo Switch deutlich besser verkauft, als vor Release angenommen. Für das Weihnachtsgeschäft musste die Produktion daher bereits erhöht werden. Kimishima geht aber davon aus, dass es zu keinen Lieferengpässen kommt. Einer erfolgreichen Holiday-Season steht also nichts im Wege.


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