Oculus Rift - Epic-Chef Sweeney: Virtual Reality ist die Zukunft

Epic-Chef Tim Sweeney ist überzeugt ist davon, mit Virtual Reality auf das richtige Pferd gesetzt zu haben. Laut seinen Einschätzungen wird in zehn Jahren VR-Technologie alles ersetzt haben, was wir heute kennen: Bildschirme, Tastaturen, Mäuse und Touchpads.

von Manuel Fritsch,
29.09.2015 17:54 Uhr

Der Epic-Games-Chef Tim Sweeney ist überzeugt davon, dass Oculus Rift & andere VR-Brillen der Start in die Zukunft sind. Laut Sweeney wird VR in 10 Jahren Tastaturen, Bildschirme und Smarthphones abgelöst haben.Der Epic-Games-Chef Tim Sweeney ist überzeugt davon, dass Oculus Rift & andere VR-Brillen der Start in die Zukunft sind. Laut Sweeney wird VR in 10 Jahren Tastaturen, Bildschirme und Smarthphones abgelöst haben.

Tim Sweeney, Chef von Epic Games ist überzeugt davon, dass Virtual Reality die Zukunft ist. Auf der Oculus-Connect-Konferenz hat er in einem Interview mit dem Magazin re/code seine Vision der nächsten 10 Jahre geschildert und warum er und sein Team bei Epic Games in ihrer Unreal-Engine einen so großen Fokus auf diese Entwicklung legen. Tim Sweeney:

"Wir sehen das als die Zukunft der ganzen Industrie. Nicht dieses Jahr und auch nicht nächstes Jahr, aber im Verlauf der nächsten 10 Jahre wird VR und ihre Nachfolgetechnologien alle anderen Darstellungsformen, Displays und Eingabegeräte ersetzt haben."

Tim Sweeney (Epic Games)Tim Sweeney (Epic Games)

Sweeney ist davon überzeugt, dass wir in spätestens 10 Jahren Virtual-Reality-Brillen in der Größe einer Sonnenbrille permanent dabei haben wie heutzutage Smartphones. Virtuelle und echte Realität werden verschmelzen und Monitore und Displays seiner Meinung nach komplett überflüssig machen, weil wir auf jedem Auge ein hochauflösendes 8K-Bild mit der Brille zur Verfügung haben werden. Sobald dieser Entwicklungsschritt vollzogen sei, ist jede Form von uns bisher bekannten Bildschirnem und Leinwänden digital einblendbar. »Man braucht dann kein TV-Gerät mehr zuhause, man kann sich einfach jedes erdenkliche Fernsehgerät an jede Fläche des Hauses virtuell projizieren lassen«, schwärmt Sweeney. »Wir werden keine Tastaturen, keine Mäuse und keine Touchscreens mehr brauchen. Es wird zu 100% Virtual Reality«.

Er räumt jedoch ein, dass der Anfang schwer und in kleinen Schritten erfolgen wird. Es sei noch keine Plattform, auf der man derzeit einen Blockbuster wie Gears of War veröffentlichen könnte. »Aber das wird kommen!«, so Sweeney. Er sei vor allem davon fasziniert, dass VR nicht nur für Spiele interessant sei, sondern auch die Art und Weise verändern wird, wie Menschen in Zukunt Inhalte generieren können. Architekten und Designer können direkt das Objekt vor sich begutachten und manipulieren, statt nur am Reißbrett. Eine Techdemo, wie das von ihm auf der Messe vorgestellte Bullet Train hält er für ein Produkt, dass sich Menschen für 10 US-Doller kaufen würden.

Zum vollständigen Interview mit Tim Sweeney auf recode.net.

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