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Pikmin 3 im Test - Plants vs. Monsters

Die Pikmin sind los: Der dritte Teil der Strategiespielreihe macht eine gute Figur auf Nintendos Wii U. Aber Pikmin 3 hat auch ein paar Schwächen, wie unser Test zeigt.

von Thomas Wittulski,
22.07.2013 19:00 Uhr

Pikmin 3 - Test-Video zum Wusel-Strategiespiel 7:26 Pikmin 3 - Test-Video zum Wusel-Strategiespiel

Nanu? Ein Strategiespiel soll eine Konsole retten? Pikmin 3 ist quasi Nintendos erste Rate des Rettungsschirms für die Wii U. Und die süßen Pflanzentierchen könnten ihr in der Tat zu neuem Schwung verhelfen, denn Pikmin 3 ist intelligente Spielkost und zudem richtig unterhaltsam - auch wenn es hier und da am Feinschliff fehlt.

Die Früchte sind alle

Den Bewohnern des Planeten Koppai geht das Obst aus. Was für das nervige Kind aus der Froop-Werbung ein weiterer Grund zum Kreischen wäre, ist für die Bevölkerung eine Katastrophe, denn die einst so verschwenderische Spezies ist auf die süßen Gewächse angewiesen. Also müssen Raumfahrer auf fremden Planeten nach Nahrung suchen.

Einige Tausend Lichtjahre von der Heimat entfernt stolpern Alph, Brittany und Charlie (Olimar - der Protagonist der Vorgänger-Spiele - gehört nicht zur Truppe, hat aber einen Auftritt in Pikmin 3) auf die wertvolle Ware. Dummerweise raucht aber ihr Raumschiff ab und die drei werden auf dem zu erkundenden Planeten PNF-404 verstreut. Zu allem Überfluss geht auch noch der Hyperraum-Schlüssel verloren, mit dem die Pechvögel wieder nach Hause kommen sollten.

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Pikmin 3 - Screenshots ansehen

Das ist also der Plan: Crew sammeln, Schlüssel finden, Früchte horten und ab nach Hause. Dass sich das Ganze als komplizierter entpuppt, als es sich die kleinen Raumfahrer vorstellen, ist ja irgendwie klar. Denn auf dem Planeten wimmelt es nur so vor tödlichen Gefahren.

Treue Begleiter

Charlie, der Kapitän des abgestürzten Schiffes, kommt in einer idyllisch-verschneiten Umgebung wieder zu Bewusstsein. Schnell stößt er auf die ersten Pikmin und findet heraus, dass die gelben Winzlinge ihm folgen, wenn er sie ruft. Und dass die zutraulichen Viecher machen, was er ihnen befiehlt -- in etwa so wie die Minions in Overlord oder die Bevölkerung im Wii-Titel Little King's Story. Im Detail funktioniert das so: Zusätzlich zu unserem Astronauten steuern wir mit dem linken Analogstick des Gamepads eine Art Mauszeiger, mit dem wir den Bereich auswählen, in den wir die Pikmin »werfen«.

Nimm das! Der Schneehund reagiert allergisch auf die Strom-Pikmin.Nimm das! Der Schneehund reagiert allergisch auf die Strom-Pikmin.

Schmeißen wir sie auf Pilze, die uns den Weg versperren, zerstören sie die. Lotsen wir sie auf Gegner, greifen sie an. Die »Ziel«-Steuerung mit dem Gamepad ist etwas umständlich und die Anwahl kleinerer Objekte in der Tiefe oft ein wenig schwammig. Mit Geduld funktioniert das Ganze nach einer gewissen Einarbeitungszeit allerdings recht gut. Gerade als wir uns im Test an die Steuerung gewöhnt haben, schaltet das Spiel zu Alph, dem die Sonne auf die Stirn brutzelt, als er aufwacht.

Auch Alph lernt schnell einige Pikmin kennen, allerdings der roten Sorte. Er schickt sie zu einem Plattenstapel, aus dem die Pikmin brav eine Brücke bauen über die Alph nun über einen Fluss weiterkommt. Auf der anderen seite empfängt er ein Signal des dritten Besatzungsmitglieds Brittany, das es nun zu retten gilt. Überhaupt dreht sich in Pikmin 3 viel um Signale: Meist ist die Aufgabe, eine Funkquelle ausfindig zu machen. Oft geht es um ein Handy oder dergleichen, mit dem Alph die Empfangsleistung des Raumschiffs (das wir auch sehr schnell wiederfinden) erhöhen kann und dann wiederum neue Sendequellen findet.

Feuerrot und wasserblau

Neben den Grundfunktionen »Angreifen« bzw. »Zerstören«, »Bauen« und »Dinge durch die Gegend tragen«, haben alle Pikmin-Arten einzigartige Fähigkeiten, die sie unersetzlich machen: Die Roten etwa sind im Angriff besonders stark, reißen Mauern also schneller ein. Außerdem sind sie schwer entflammbar, was uns gegen ein paar feuerspeiende Monster so wie gegen brennende Schnecken weiterbringt.

Die neuen Pikmin-Arten

Fels-Pikmin Die neuen Fels-Pikmin sind grau und robust.

Schlagkräftig Entsprechend macht es ihnen nichts aus, wenn mal ein Stein auf sie fällt. Außerdem können sie Kristalle und Glas zerstören, darin verbergen sich oft Schätze.

Flügel-Pikmin Die rosafarbenen Flügel-Pikmin schweben - ganz anders als ihre Artgenossen.

Hilfe aus der Luft So kommen sie an Orte, an die die anderen Pikmin nicht gelangen. Hier heben Sie beispielsweise eine Absperrung an, während unsere rote Meute die Frucht stibitzt.

Die gelben Pikmin sind nicht ganz so stark, können allerdings gut graben. Und sie leiten Strom In den zahlreichen Tunnels und Dungeons in den unterschiedlichen Gebieten gibt es Glühbirnen, die nur die gelben Pikmin zum Leuchten bringen können. Das erleichtert uns die Sicht und verjagt lichtscheue Monster. Und so geht das Spiel weiter: Ein blauer Pikmin kann schwimmen und tauchen, die neuen, rosafarbenen fliegen und die ebenfalls neuen Fels-Pikmin lassen Glas und Kristalle zerspringen - oft verbergen sich darin Schätze.

Wer die weißen und lilafarbenen Pikmin aus den Vorgängern vermisst: Die gibt es in der Kampagne des dritten Teils nicht mehr, dafür aber im Mehrspielermodus.

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