Playstation VR - Macht Sony beim Verkauf ein Verlustgeschäft?

Sony verkauft Playstation VR offiziell für 399 Euro. Klingt nach Kampfpreis, ähnlich wie bei Konsolen. Laut Sony soll sich bei der PS4-VR aber schon die Hardware rechnen und nicht erst durch Spiele-Verkäufe subventioniert werden.

von Andre Linken,
16.03.2016 11:51 Uhr

Trotz des geringen Verkaufspreises ist PlayStation VR kein Verlustgeschäft für Sony.Trotz des geringen Verkaufspreises ist PlayStation VR kein Verlustgeschäft für Sony.

Seit kurzem ist es offiziell: PlayStation VR wird im Oktober 2016 auf den Markt kommen und dabei gerade mal 399 Euro kosten - und somit deutlich weniger als die direkte Konkurrenz in Form von HTC Vive und Oculus Rift. Allerdings handelt es sich dabei nicht um einen verlustreichen Kampfpreis.

Das hat Adam Boyes (Vice President of Publisher and Developer Relations) von Sony jetzt in einem Interview mit dem Magazin GameInformer klargestellt. Demnach wird PlayStation VR im Gegensatz zu vielen Konsolen nicht unter den Produktionskosten verkauft und stellt somit auch kein Verlustgeschäft für die Firma dar - auch nicht bei dem geringen Preis.

"Ich denke mal, wir haben nicht wirklich auf die anderen Jungs geguckt. Dasselbe gilt für den Verkaufspreis. Er wurde nicht von irgendwelchen anderen Preisen bestimmt. Es ist offensichtlich, dass wir Geld mit der Einheit machen müssen. Wir sind aber schon sehr lange im Bereich der Unterhaltungselektronik tätig, so dass wir wissen, wie wir großartige und hochqualitative Teile beschaffen können."

Wie genau es Sony gelungen ist, den Preis von PlayStation VR so niedrig zu halten, konnte oder wollte Boyes allerdings nicht erklären.

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