PlayStation VR Worlds - Das Rundum-Sorglos-Paket im Kurztest

Mit PlayStation VR Worlds will Sony eine Anlaufstelle bieten, die schnell und einfach die VR-Technologie präsentiert. Was taugt die Spielesammlung?

von Hannes Rossow,
21.10.2016 13:15 Uhr

PlayStation VR WorldsPlayStation VR Worlds

Mit PlayStation VR Worlds hat Sony eine exklusive Sammlung an VR-Titeln im Gepäck, die die klassische Funktion einer Tech-Demo übernehmen. Jedes der insgesamt fünf Spiele hebt einen bestimmten Aspekt der VR-Technologie hervor und entführt zudem in ein eigenes Setting. The London Heist wirft uns in die Rolle eines Gangsters, der sich nach einem Überfall mit Waffengewalt verteidigen muss.

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Wo wir hier also die Grundzüge eines Ego-Shooters erleben, bekommen wir in VR Luge einen klassischen Racer geboten, der uns mit Geschwindigkeit in der virtuellen Realität bekannt macht. Ocean Descent macht uns zum passiven Beobachter einer Unterwasserlandschaft, während Scavengers Odyssey uns in das Cockpit eines Weltraumroboters verfrachtet. Spielmechanisch bleiben die Beispiele simpel und funktionieren hauptsächlich als allererste Berührungspunkte mit dem VR-Konzept.

Leider verliert VR Worlds schnell seinen Reiz, sobald wir uns an das neuartige Spielgefühl gewohnt haben. Lediglich Danger Ball, das fünfte Spiel in der Sammlung, bietet durch ausreichend Abwechslung auch spielerischen Gehalt, der über die ersten 15 Minuten hinausgeht. Mit perfekt getimten Kopfbällen, die sich auch durch den richtigen Spin verschärfen lassen, wird aus der knalligen Pong-Variante schnell eine ordentliche Herausforderung.

Hannes Rossow
@Treibhausaffekt

Wenn ihr euren unbedarften Freunden die VR-Faszination nahebringen wollt, könnte PlayStation VR Worlds diese Aufgabe wohl erfüllen. Wollt ihr sie aber wirklich Spaß haben lassen, braucht es etwas anderes.

Note: Befriedigend


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