Quantum Break - Es wird Zeit!

Mehrmals verschoben, nun auf der Release-Zielgeraden: Microsofts Action-Kracher Quantum Break mixt Spiel mit TV-Serie. Wie das konkret funktioniert, verraten wir in der Vorschau.

von Mirco Kämpfer,
08.08.2015 10:00 Uhr

Quantum Break - Neue Spielszenen aus Microsofts Gamescom-Show Quantum Break - Neue Spielszenen aus Microsofts Gamescom-Show

Wenn die Redakteure bei GamePro die Zeit manipulieren könnten, würde kontinuierlich die Kaffeemaschine laufen, die Kantine hätte nicht nur mittags, sondern den ganzen Tag geöffnet, und Spiele-Downloads wären in Sekunden abgeschlossen. All das könnte vermutlich auch der Held in Quantum Break, das Spiel und TV-Serie zu einem potenziellen Action-Hit zusammenmixt. Wir haben uns den neuen Remedy-Titel auf der Gamescom 2015 zeigen lassen und fassen alle wichtigen Informationen zusammen.

Quantum Break
Genre: Action
Release: 05.04.2016

Story

  • Wie bereits bekannt ist, schlüpfen wir in die Rolle von Jack Joyce, der von Shawn Ashmore (Iceman aus »X-Men 2«) verkörpert wird. Jack war mit seinem Freund Paul Serene bei einem Zeitreise-Experiment an der Riverport University dabei, das gewaltig schief lief und das Raum-Zeit-Gefüge zerstörte. Seitdem kann er die Zeit manipulieren.
  • Jacks Bruder William kam bei dem Vorfall ums Leben. Serene hingegen ist nach dem Unfall plötzlich 17 Jahre gealtert und zum Chef der mächtigen Monarch Corporation aufgestiegen. Fortan will er Jack eliminieren - der ehemalige Freund mutiert zum Gegenspieler. Jack wiederum will das Zeitchaos beenden und die Welt vorm Kollaps retten.
  • Die Geschichte wird teilweise mithilfe von Zwischensequenzen in Spielgrafik und teilweise mit Filmschnipseln erzählt. Für die Serienausschnitte wurden eine Reihe namhafter Schauspieler engagiert, unter anderem standen Aidan Gillen (»Game of Thrones«), Dominic Monaghan (»Der Herr der Ringe«) und Lance Reddick (»LOST«) vor der Kamera.

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Im Kern ist Quantum Break ein klassischer Third-Person-Shooter.Im Kern ist Quantum Break ein klassischer Third-Person-Shooter.

  • An einigen Stellen im Spielverlauf müssen wir Entscheidungen treffen, die die nachfolgende Geschichte sowie die abgespielten Filmsequenzen beeinflussen. Die Entwickler haben also gleich mehrere, verschiedene Varianten der Serienepisoden gedreht. Uns wurden zwei alternative Handlungsausgänge präsentiert, von denen die Spieler, abhängig von ihrer Entscheidung, lediglich eine zu sehen bekommen. In einer Version wurde eine Frau auf einen Stuhl gefesselt und anschließend exekutiert. In der anderen Version wurde sie lediglich abgeführt. Später schließt sie sich Jack an und wird im Kampf gegen den Monarch-Konzern zur wichtigen Verbündeten. In der ersten Version wäre das nicht möglich.
  • Es wird Überschneidungen zwischen TV-Serie und Spiel-Episoden geben. So erleben wir einzelne Szenen mitunter aus einem anderen Blickwinkel.

Gameplay

  • Im Kern ist Quantum Break ein gewöhnlicher Deckungs-Shooter: Wir suchen Schutz hinter Umgebungsobjekten, huschen von einem Hindernis zum nächsten und verteilen derweil haufenweise blaue Bohnen.
  • Die unterschiedlichen Zeitfähigkeiten bringen Abwechslung in den Shooter-Alltag. Der Time Blast erinnert an eine Granate: Objekte werden in der Zeit eingefroren und schließlich gesprengt. Auf diese Weise zerstört Jack etwa eine Kette, sodass der daran hängende Satellit auf den Boden kracht. Durch die Wucht öffnet sich ein neuer Pfad. Dank Time Rush bewegen wir uns blitzschnell vorwärts, während die Gegner stark verlangsamt werden. Beim Time Dodge senden wir einen kleinen Impuls aus, mit dem wir Kontrahenten zurückschubsen. Mit dem Time Shield erschaffen wir dagegen einen Schutzschild, der Projektile wie ein Magnet anzieht. Das funktioniert auch umgekehrt: Mit der Time-Stop-Attacke schließen wir Gegner in einem Schild ein, das nach kurzer Zeit implodiert.

Die Gegner setzen teilweise ebenfalls Zeitfähigkeiten ein.Die Gegner setzen teilweise ebenfalls Zeitfähigkeiten ein.

  • Jede Zeitfähigkeit besitzt ihre eigene Energieleiste, die sich nach Gebrauch erst wieder aufladen muss. Neue Fähigkeiten schalten wir im Verlauf des Spiels frei, wir können also nicht von Anfang an auf alle Spielereien zurückgreifen.
  • Damit es nicht zu leicht wird, können auch die Monarch-Soldaten die Zeit manipulieren und sich etwa teleportieren. Time Stops machen ihnen nichts aus. Leider wurden uns keine besonders taktischen Kampfszenen gezeigt. Es bleibt fraglich, wie anspruchsvoll Quantum Break wirklich wird und ob wir die gesamte Platte an Fähigkeiten einsetzen müssen.

Technik

  • Quantum Break sieht großartig aus. Das ist vor allem den zahlreichen Spezialeffekten zu verdanken. Durch die Zeitprobleme springen einzelne Objekte hin und her, der Boden wölbt sich unter unseren Füßen, Teile der Umgebung zerfließen oder zersplittern zu einzelnen Trümmern - äußerst schick.
  • Ebenfalls beeindruckend: Aufgrund einer Zeitschleife kippt der Mast eines Schiffes immer wieder zur Seite. Quantum Break soll übrigens bereits komplett spielbar sein, bis zum Release arbeiten die Entwickler vor allem am grafischen Feinschliff.

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